Gerücht: HP Touchpad mit saftigem Preis

HP Touchpad

Das Xoom hat mit seinen 800 US-Dollar gut vorgelegt, nun zieht HP mit dem Touchpad nach.

Angeblich verlangt der Hersteller für sein webOS 3.0-Tablet satte 700 US-Dollar. Dies berichtet die sonst gut informierte taiwanesische „Digitimes“.

Eingeführt werden soll das Tablet im April.

[Digitimes]

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  1. 700 ist zu viel, webOS hin oder her. HP muß sich, ob sie wollen oder nicht, gegen Apple positionieren. Und Apple ist mit iPad schon länger im Tablet-Bereich etabliert.
    Der sinnvollste Weg den ich für HP sehe ist über den Preis zu gehen. Und dazu ist 700 zu viel. Aber vielleicht kostet auch nur die „große“ Version so viel und die normale weniger.

  2. Die sich abzeichnenden Preiswucherei bei den Tablets ist extrem auffällig!
    Wenn man einen stingknormalen Laptop um 400-600 Euro bekommt, dann ist bei den Dingern sicher nicht mehr als €300 Herstellkosten drin. Auch nicht wenn man sie mit Schnittstellen+Sensoren vollstopft.

    Das hört sich für mich sehr verdächtig nach ungesetzliche Preisabsprachen der Android-Tablet-Hersteller hinter den Kulissen an…
    Gab’s vielleicht ein kürzliches informelles Treffen der Hersteller bei Google?
    Wenn je, dann wird die EU-Konsumentenschutzministerin aktiv werden können.
    Bin neugierig, ob dahingehend bald etwas bei Wikileaks auftaucht.

    Wenn es stimmt wäre das wirklich extrem dumm:
    So würden nämlich die Hersteller durch ihre so offensichtliche und peinliche Gier die Chance verspielen, den Tablet-Markt dem iPad gegenüber effektiv aufzurollen. Android-Kunden werden sich nicht so melken lassen wie iUser (sie sind im Schnitt weder so finanzkräftig noch so „kritiklos schnell entschlossen“, um es nett zu formulieren) -> Die Absatzzahlen werden mit diesen Preisen nicht die Zielewerte erreichen. Und bis sie das alle checken hat Apple viele diese Kunden eingesammelt…

    1. Die Hersteller der Tablets sind sicher nicht auf den Kopf gefallen, und kalkulieren den Verkaufspreis ihrer Produkte doch eher knapp, denn Umsatz und Gewinn lässt sich durch schiere Masse immernoch am besten generieren. Wieso die iPads so relativ günstig verkauft werden, dazu später mehr.

      Bei den Netbooks kommt zu 95% die Atom-Architektur zum Einsatz. Mehrheitlich Referenzdesign, also in dem Hinblick 0 Entwicklungskosten, dazu Win7 Starter, dessen Lizenzgebühren irgendwo im einstelligen Dollarbereich liegen dürften. Auf Touch-Funktionalität wird seltenst zurückgegriffen, weshalb auch einfachste Displays verbaut werden.
      Kaum Entwicklungsleistung + günstige Architektur + günstiges OS + günstige Komponenten + jahrzehntelange Erfahrung = niedrige Herstellkosten.

      Anderst bei den Tablets. Das Konzept gibts zwar auch schon länger, dafür wird ihm aber erst seit guten 2 Jahren Massentauglichkeit attestiert. „Neues“ Konzept -> Konzeptionskosten
      Hardwareseitig kocht jeder Anbieter für jedes Tablet sein eigenes Süppchen. A4, Tegra, Snapdragon (einzige Gemeinsamkeit: ARM-Kern), Atom, evtl. bald auch AMD… -> Entwicklungskosten
      Hochauflösende kapazitive Displays in nur relativ geringen Mengen -> hohe Hardwarekosten
      Und last, but not least: das OS.
      WebOS: Entwicklungskosten müssen getragen werden, kaum Einnahmen durch Appverkäufe, da kaum verbreitet -> Die Kosten muss durch den Verkauf des Tablets gedeckt werden.
      Android: Zwar keine Entwicklungskosten für die Hersteller, dafür wird aber auch kein Umsatz generiert, da Einkünfte auf Appverkäufen an Google gehen -> Die Kosten muss durch den Verkauf des Tablets gedeckt werden.
      iOS: Zwar Entwicklungskosten durch Eigenleistung, dafür bleiben aber die Einkünfte aus Abos, Apps, Musik und Werbung hängen. Außerdem Milionenfach verbreitet. -> Geld kommt über die gesamte Lifetime des Produkts rein -> Kosten müssen nicht über den Verkauf des Tablets gedeckt werden.
      Und genau DAS ist der springende Punkt. Nur durch den Verkauf seiner Tablets könnte Apple niemals kostendeckend Produzieren und Entwickeln. Ein richtig dicker Batzen kommt durch die Nutzung des Tablets rein. Samsung scheints begriffen zu haben, und versucht mit Bada hoffentlich auch längerfristig was eigenes auf die Beine zu stellen.

      Just my 2 Cents…

  3. Naja das geht noch. Das Teil kommt doch ausschließlich in einer WiFi+3G Version auf den Markt, je nach Flashspeicher ist da das iPad nicht wesentlich günstiger.

    1. das ist richtig. nur kommt es rund 1 jahr später raus! und es hat keinen apfel drauf, soll nicht heissen das es dadurch automatisch schlechter ist. nur zieht das argument der apple basher das man den apfel immer teuer mit bezahlen muss halt auch nicht mehr….

  4. Ich finde den Preis trotzdem hoch, besonders für ein Tablet mit einem Betriebssystem wie dem Web OS. Wir sich aber noch zeigen ob es sein Geld dann wirklich wert ist!

    vG Malte

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