China will Bürger per Handy tracken

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China will 17 Millionen Bürger über ihr Handy verfolgen. Die "Untersuchung", unter der das Projekt den eigenen Bürgern verkauft wird, soll angeblich helfen, Pekings Transportsystem zu optimieren.

Die Grundidee lautet, dass wann immer jemand in Peking sein Handy anschaltet, ein Signal übermittelt wird, über das die Regierung nachvollziehen kann, wo sich der Handy-Inhaber gerade aufhält. Das ganze heißt dann „Plattform für Informationen über das Bewegungsverhalten von Bürgern“. Bei so einer Aktion hätte ich schon hierzulande Bauchschmerzen, aber in einem Land wie China? Puh! [Casey Chan]

[Via The Next Web]

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  1. So funktionieren in Deutschland staumeldungen. Man schaut wieviele Handys sich zu einer bestimmten Zeit in einem gebiet befinden und leitet so die Staulänge ab. Das ist also nichts besonderes. Im Iran hat man mit dieser Technik wohl die letzten Demonstrationen in den Griff zu bekommen.
    Und auch da kam die Technik wohl aus Deutschland.
    Man brauch also keine Angst haben wir das hier mal von den Chinesen kopieren.
    Es ist halt wie so oft mit moderner Technik.

    1. Ich glaube du hast des falsch verstanden.
      Die Staumeldungen, werden nur aus der Anzahl der Handys in einem Breich interpretiert, in China jedoch weiß die Regierung, nicht nur wo sich das Handy befindet, sondern auch wem es gehört und wahrscheinlich hören sie auch die Gespräche mit (wer weiß).

  2. Gizmodo ist schon klar, dass die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland genau das gemacht hat?
    Und wieder machen wird, wenn sie diesmal durchkommt.

    Witz? Leider nicht.
    Vorgehalten wurden die Positionsdaten bei jedem Anruf und jeder SMS.
    Der CCC erklärt auf Seite 36, dass Handys aus technischen Gründen eine sogenannte stille SMS versenden, von denen der Nutzer nichts mitbekommt. Der Staat aber schon, da aktiv kommuniziert wird.
    http://213.73.89.124/vds/VDSfinal18.pdf

    Die Union will die Vorratsdatenspeicherung, also die Überwachung jeglicher digitaler Übertragung wieder aus der Schublade hohlen, da das Bundesverfassungsgericht sie nicht generell sondern nur in der alten Form untersagt hat.

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