So geht’s: Ad-blocker für öffentliche Video-Werbung

gizzo

Wenn Ihr in einer größeren Stadt wohnt, dann stehen die Chancen gut, dass Ihr in der U- bzw. S-Bahn-Station Video-Werbung begegnet seid. Ein paar Berliner haben sich eine nicht zerstörerische Methode ausgedacht, um diese Werbung zu blockieren.

Die Methode basiert auf Spiegeln, die so vor den Projektor gesetzt werden, dass das Videobild verfremdet wird. Im Kern braucht es also nur ein paar Spiegel und etwas Klebeband, aber für mich hat diese Aktion schon fast etwas künstlerisches und auf jeden Fall genau die richtige Portion zivilen Ungehorsams. [Jesus Diaz / Tim Kaufmann]

[Via Vimeo]

ZEIGER from someguy on Vimeo.

Tags :
  1. Naja… Wirklich schön sieht es nicht aus…

    Da sind mir dann die Videoclips lieber. Die können durchaus ganz informativ sein und die Wartzeit ein wenig „verkürzen“.

    Wieder mal ein ziemlich langweiliges Gebastel aus der Hauptstadt. Sorry. Wenn ich mich da an so manch andere News bei Gizmodo erinnere, so gab es bereits wesentlich kreativere Dinge. Armes Berlin! Mit wirklichen Weltstädten kann und wird es nie mithalten können. Wenn ich da an Tokyo denke…

  2. Ganz tolle Wurst, dann gehen Werbeverträge zugrunde, der Bahnhof kann nicht mehr finanziert werden und dann beschweren sich genau diese linksradikalen Pappnasen über erhöhte Bahnpreise…

    1. Wenn die Gelder der Werbeeinnahmen mal wirklich in sinnvolle Sanierungen oder Projekte fließen würden.

      Beim nächsten Berlin Trip empfehle ich unbedingt einen Ausflug zum S+U Bahnhof Yorckstraße, ein gemütlicher Umsteigebahnhof mit öffentlicher Urinalstätte im Durchgang und das schon seit vielen vielen Jahren. Und der einstige temporäre Übergang zur S-Bahn besteht auch bis heute unverändert. Der Eingang zur S-bahn ist übrigens ebenfalls ein Geruchskino des besonderen Art. Achja und da die Yorckstraße ja ein völlig „unbedeutender Netzknoten“ ist, verzichtet man auch auf Rollstuhlfreundlichkeit in Form von Fahrstühlen.

      Oder wie schaut es mit der unbedeutenden (hauptsächlich) kreuzberger Buslinie 140 aus? Eine sensationelle Taktung von 20 Minuten auch zu Hauptzeiten. Morgens reisen massen von Schülern zu div. Schulen die der Bus anfährt und mittags sind auch viele Kindergärten oder Tagesmütter unterwegs um entlegene Ziele zu erreichen. Der Bus platzt aus allen Nähten weil es ein kleiner normaler Linienbus ist. Kein Gelenkbus, kein Doppeldecker. Ein Doppeldecker währe aber möglich, aber wenn man bei der BVG anfragt, bekommt man die Information das mit dieser Linie keiner fährt und darum alles so ausgedünnt wird. Neulich bin ich in einen Außenbezirk gefahren. Sprichwörtlich in der Pampa bin ich gelandet. Eine Buslinie mit dem Titel 155 fährt dort alle 10 Minuten. Keine maximale Auslastung ersichtlich.

      Wenn Gelder fließen bei den hiesigen Verkehrsbetrieben, dann in Prestigeobjekte, nicht aber in Alltagsbahnhöfe.

      Ich beschwere mich übrigens nicht über die hohen Preise, denn die Fahrpreise der BVG und S-Bahn sind im Vergleich zu anderen Städten deutschlands akzeptabel. Aber ich wünschte es gäbe mehr Bestrebungen den Kunden wirklich entgegen zu kommen und den vermittelten Service auch für Berliner an zu bieten die hier leben, nicht nur für seine Touristen.

      PS: In diesem Beitrag sind Spuren von Ironie enthalten.

  3. „“Könnt ihr so’n Ding auch vor eurem Server pinnen? Dann wird wieder eine IPv4-Adresse weniger verschwendet.““

    prruuuuuuustt..Recht hat er, sollen die Jungs doch Spiegel vor ihr Laptop kleben, dann kommen die nicht auf blödsinnige Ideen..

  4. was ist das denn für ein müll ? bastelstunde im kindergarten? ich glaub in berlin ist einfach alles mega cool und mega stylisch und alles is voll die krasse kreative kunst…… und dann noch son bisschen minimal reinklatschen schon is das perfekt

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising