Fahrrad im Rapid-Prototyping-Verfahren gedruckt

airbike3dprinted

Die European Areospace and Defence group (EADS) hat ein Fahrrad entwickelt, dessen Rahmen im 3D-Prototyping-Verfahren aus Nylon gedruckt wird. Der Rahmen ist so stark, dass er Stahl- und Alukonstruktionen Konkurrenz machen könnte.

Die Konstruktionszeichnung wurde am Rechner in einem CAD-Programm entwickelt und dann mit Hilfe eines 3D-Druckers in die Realität umgesetzt. Der erzeugt tröpfchenweise den Rahmen in Schichten, bis er schließlich fertig gestellt ist.

Das Nylon-Airbike von EADS soll 65 Prozent leichter sein als die gleiche Konstruktion aus Aluminium. Außerdem sei das Verfahren umweltfreundlicher. Wenn einzelne Teile des Fahrrads beschädigt sind, lassen sie sich zudem leicht nachdrucken.

Das einzige was mit an dem Rad nicht gefällt, ist sein Sattel, aber das ließe sich ja leicht ändern. [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Via Eureka Magazine, RepRap, MAKE]

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  1. Echt ein starkes Teil!
    Ob es aber eine Konkurenz zu herkömmlichen Materialien im Fahradbau wird, möchte ich bezweifeln, da die Kosten für so ein Rad bestimmt zwischen 5000 und 8000 € liegen dürften.
    Aber die Idee find ich klasse!

    CU Marco

    1. Was mich in dem Zusammenhang bei der Konstruktion etwas irritiert ist der Antrieb. Ob der auch als Nylon besteht und den hohen Reibungskräften auf Dauer widerstehen kann?

  2. hehe, das sieht aus, wie im gefängnis aus seife und paar plastikteile zusammengeschustert ^^
    und ich dachte, das gibt es nur in lucky luke comics :P

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