Razers neue Gamer-Tastatur heißt Schwarze Witwe

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Mechanische Tastaturen sind so eine Art Minigun des Gamer-Zubehörs: Schwer, klackernd und tendenziell mörderisch. Sie verkaufen sich nicht besonders gut, auch weil sie sehr teuer sind. Dennoch stellt Razer ein neues Exemplar dieser Gattung in die Regale, die Black Widow.

Billige Tastaturen haben einen Gummipuffer unter jeder Taste. Um einen Tastendruck auszulösen, muss man die Taste ganz durchdrücken. Mechanische Tastaturen hingegen sparen Kraft, weil der Anschlag früher ausgelöst wird. Allerdings schneidet die Black Widow in dieser Hinsicht nicht so gut ab wie zum Beispiel die Cherry Blue MX und mir persönlich ist sie auch zu laut. Die USB- und Headset-Anschlüsse an der Seite der Tastatur sind sicherlich praktisch. Außerdem gibt es eine individuelle LED-Hintergrundbeleuchtung und die Windows-Taste lässt sich abschalten.

Insgesamt überwiegen für mich aber die Schwächen. Es fehlt eine Handballenauflage. Der Umschalter für die Funktionstasten ist klein geraten und falsch positioniert. Das macht die Tastatur bei wichtigen Aktionen wie dem Ändern der Lautstärke unhandlich. Manch einem werden die fünf mit Makros belegbaren Tasten auch zu wenig sein. Dass die Hochglanzoberfläche gerade bei einer Tastatur schnell Fettflecken ansetzt, kommt oben drauf. Die kleine Black Widow ohne LED-Beleuchtung kostet 80 US-Dollar, die große 130. [Matt Buchanan / Tim Kaufmann]

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