Oops: Russische Polizei entschärft Sexspielzeug

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Eine russische Poststation wurde nach einem Alarm evakuiert. Ein Postmitarbeiter hatte die Polizei gerufen, weil ein Paket ein verdächtiges Geräusch machte. Wie recht er haben sollte.

Um es vorwegzunehmen: Es war keine Bombe. Das eintreffende Bombenräumkommando sperrte das Gebäude nach der Evakuierung weiträumig ab, öffnete das Paket vorsichtig und fand den Übeltäter. Es war ein Vibrator.

Das Sex-Toy war vermutlich unabsichtlich durch eine Erschütterung eingeschaltet worden. Die Nerven der Postmitarbeiter lagen wohl blank, was man natürlich auch verstehen kann, angesichts zahlreiche Attentate, die sich im Land in den letzten Jahren ereignet haben. Aber übel ist es schon. Mir ist so etwas ähnliches mal mit einer einer elektrischen Zahnbürste im Reisekoffer passiert, der ebenfalls das (berechtigte) Interesse des Flughafensicherheitspersonals geweckt hatte. Der Koffer wurde netterweise nur gewaltsam geöffnet und nicht gesprengt. [Max Read / Andreas Donath]

Bild: Flickr/ Anton Fomkin

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  1. Ich hatte vor mehr als 10 Jahren (vor 9/11!!) einen Studentenjob im Gepäckdienst am Münchner Flughafen.
    Wildgewordene Dildos hatten wir täglich, kontrollierte Sprenungen von Gepäck wöchentlich.
    Lästig weil der Betrieb ein bisschen gestört wird aber täglich Brot.
    Fast genauso interessant:
    In Peking am Bahnhof ist ein Sack Reis umgefallen.

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