Amazon nimmt Buchverleihseite ihre Geschäftsgrundlage

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Die E-Book-Verleihwebsite Lendle hat keinen Zugriff mehr auf Amazons e-Book-API. Und damit ist die Website am Ende - denn sie hatte sich darauf spezialisiert, Amazons Kindle-Verleihfunktion für E-Books zu nutzen.

Amazon erlaubt Kindle-Kunden, ihre gekauften E-Books an Freunde zu verleihen. Dazu muss man nur die E-Mail-Adresse des Freundes angeben, an den das Buch temporär transferiert werden soll. Nach Ablauf der Verleihfrist kann der eigentliche Besitzer wieder in seinem elektronischen Buch schmökern.

Lendle hat diese Möglichkeit ein wenig erweitert und den Freundeskreis sehr weit gedehnt. Dabei wurden Anwender nach dem Zufallsprinzip miteinander bekannt gemacht, wenn sie ein bestimmtes Buch ausleihen bzw. verleihen wollten.

Damit ist es erst einmal vorbei, denn Amazon hat den API-Schlüssel von Lendle zurück gezogen, der für die Funktion notwendig war. [Adrian Covert / Andreas Donath]

[Via Lendle, Dave Winer]

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  1. War doch wohl zu erwarten.

    Schliesslich verleiht ja auch bei normalen Büchern niemand seine Bücher ständig immer wieder an viele ihm völlig Unbekannte Leute. Da wird doch jedes Buch nur ein paar mal verliehen und normalerweise nur an Leute, die man auch kennt.

    Wenn man Bücher im eBook Format dann quasi weltweit ständig immer wieder an Unbekannte verleiht, dann ist man eher eine öffentliche Bücherei und kein normaler privater Verbraucher mehr.

    Das würde sich dann bei entsprechend vielen Teilnehmern so einer Plattform schon deutlich auf die Absatzzahlen der Bücher auswirken.

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