Japans effizienter Wiederaufbau

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Die Weltklasse Infrastruktur von Japan hat oftmals nicht dem Erdbeben der Stärke 9,0 standgehalten. Dennoch ist es beeindruckend, wie schnell die Bauarbeiten an den zerstörten Stellen anfangen haben und sogar abgeschlossen wurden.

Am 17. März erreichte die Verkehrsbaugesellschaft NEXCO diese Zerstörte Straße. Am Abend des 23. März konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Irgendwas machen wir in Deutschland mit unseren Baustellen falsch. Straßenbau geht ja anscheinend auch in schnell und effizient. [Klaus Deja / Matt Hardigree]

[via Jalopnik]

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  1. Komisch, komisch. In „good-old-germany“ hätte es in den 6 Tagen vielleicht mal eine erste Orstbegehung zur Schadensanalyse gegeben – wenn überhaupt.
    Die Japaner machen es richtig: Die Dinge anpacken und nicht tot-bürokratisieren!!!

  2. Naja, in D wird ein projekt für die Hälfte der Kosten eingereicht, genehmigt und durch Nachträge dann auf die wirklichen 100% (oder mehr) hochgerechnet, das dauert natürlich…

    Achja, wir haben in D ja nun wirklich kein Geld für den Strassenbau, kann man ja in andere wichtigere Projekte und Spenden packen…

  3. dahinter steckt nanotechnologie…
    aber ernsthaft, es geht doch auch um dringlichkeit und größe der arbeitsfläche.
    das sind vielleicht 100 meter, die neugemacht werden müssen und keine komplette autobahn.

  4. „Irgendwas machen wir in Deutschland mit unseren Baustellen falsch. Straßenbau geht ja anscheinend auch in schnell und effizient. “

    Auch wenn es vielleicht hin und wieder mal schneller gehen könnte, sollte man dennoch drauf hinweisen dass wir in Deutschland das größte Straßennetz der Welt (Bezogen auf die Fläche) haben und das Land auf der Welt mit den größten Ausgaben für den Straßenbau sind.
    Außerdem bauen wird qualitativ gute Straßen und die Bauzeit ist vgl mit anderen Ländern exellent.
    Aber hauptsache motzen. und bei uns ist natürlich immer alles scheisse, sogar das was eingeltich ganz gut ist.

    Was Japan angeht: Die haben ein relativ kleines Straßennetz aufgrund der geogr. Lage. Daher sind solche Straßen wie oben gezeigt viel wichtiger als in Dtl., vor allem dann, wenn diese in einer Zeit der Not auch dringend genutzt werden müssen.
    Daher ist der allgemeine Vgl. augfrund dieses Beispiels mit Deutschland völligst fehl am Platz.

        1. hauptsache an der rechtschrebung nörgeln, und dabei völlig das thema irgnorieren, sowas finde ich ja echt top, werdet erwachsen

      1. für eine Notreparatur, die ein knappes Jahr hält, bräuchte man in Dtl. auch weniger Zeit. Und wenn man die Straße während der Bauzeit komplett sperren könnte, würde es auch schneller gehen. Will nur keiner, die meisten Autofahrer zumindest nicht. Also die alte Geschichte mit den Äpfeln und den Birnen.

  5. Wer genau hinsieht bemerkt dass die Aufnahme der anscheinend reparierten Straße viel weiter vorne gemacht wurden.
    Sucht mal den rechten Bildrand des zweiten Bildes auf dem ersten. Dann werdet ihr sehen, dass wahrscheinlich gar nichts an der Straße repariert wurde weil die Straße weiter hinten noch in Ordnung zu sein scheint.

    1. Stimmt nicht. Wenn du die Bilder im Photoshop transparent ineinander blendest siehst du, dass es sehr genau die selbe Stelle ist. Der Unterschied kommt daher, dass die Vegetaion der neu aufgeschütteten Böschung unterschiedlich (weniger) ist.

      Hut ab vor den Japanern!
      Von denen kann man sich in Sachen Wiederaufbau eine Scheibe abschneiden (nur in Sachen AKW sollte man das nicht).

  6. Wenn du aber den linken Bildrand (Strommasten, Schild,…) beider Bilder vergleichst, bemerkst du, dass deine Vermutung nicht stimmen kann.
    Klar sieht es neben der Straße auf dem zweiten Bild etwas anders aus, schließlich wurde dort die zerklüftete Erde wieder in Ordnung gebracht ;)

  7. An den Strommasten und Schildern sieht man aber, dass es wohl der gleiche Abschnitt ist.

    Und natürlich lässt sich das Beispiel nicht mit Deutschland vergleichen, aber etwas Zynismus kann ja auch mal ganz unterhaltsam sein, sofern man ihn auch reflektieren kann.

    1. Hier handelt es sich offensichtlich um eine Verwerfung, die allerhöchstens indirekt mit Wasser zu tun hat. Und das auch nur, wenn rechts vom Bild eine Steilküste ist, die vom Meer erodiert wird. Sowas hält auch keine Straße in Deutschland aus.

  8. Wahrscheinlich wurden auch die Häuser am rechten Bildrand in Rekordzeit wieder aufgebaut. Fake oder einfach Vergangenheit mit Gegenwart vertauscht.

  9. „Achja, wir haben in D ja nun wirklich kein Geld für den Strassenbau, kann man ja in andere wichtigere Projekte und Spenden packen…“

    Zum Beispiel in Form von Steuergeschenken für Hoteliers, Freibriefen für Pharmakonzernen, Spenden zur Rettung „systeimmanenter“ (lol) Kreditinstitute, (…)

    A fucking shame.
    Aber Schwarz-Gelb bekommt anscheinend die Quittung. ;-)

  10. bullshit, deutschland hatte gute straßen über ne epoche. man gibt besser 200 millionen € aus um wasser straßen zu bauen die keiner braucht. deutschland geht es seid langen nicht mehr gut, zuviele gesetze man wird vom staat unterdrück und ausgebeutet. schlimmer als singapur o.ä. wieso handeln wenn man verbieten kann.

    1. ja so einfach geht das. wer das deutsche regierungssystem kritisiert soll auswandern. das ich nicht lache.
      DEMOKRATIE junge, funktioniert NUR mit kritik.
      du lässt dir anscheinend alles gefallen.

  11. Die Japaner sind aber auch NOCH VIEL verschuldeter als wir!

    Wenn man einfach immer mal schnell viel Geld raushaut, kann man natürlich alles mögliche ganz toll und ganz schnell machen! Nur hat das Langzeitfolgen, die sich irgendwann rächen!

  12. wer schon mal in Japan war und gesehn hat wie sie Strassenarbeiten erlädigen denn wird das nicht wündern wie schnell sie sind. Die arbeiten einfach mit viel mehr Arbeitern wie in Deutschland. Und hauen dafür auch mehr geld raus als in Deutschland. Bei meinen letzten besuch in Japan haben die ca 15 Meter Strasse am Morgen abgespert und am abend neu Asphaltiert freigegeben. Und das mit ca. 20 Mann(davon waren 5 allein mit der Sicherheit beschäftigt).
    PS. wer Rechtschreibfehler findet darf sie gern behalten.

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