Google bekämpft Android-Fragmentierung

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Offenheit ist Androids Fluch und Segen. Googles mobiles Betriebssystem steht jedem Hersteller zur Verfügung, der es möchte. Und viele Hersteller passen die Android-Oberfläche nach Herzenslust an, was leider nicht immer darin endet, dass sich das resultierende Smartphone leicht bedienen lässt. Doch das soll sich jetzt endlich ändern.

Laut Bloomberg hat Google in den letzten Monaten die bislang lockeren Zügel, an denen es seine Android-Partner führt, angezogen. Neue Lizenzen enthalten „Nicht-Fragmentierungs-Klauseln“. Dank dieser Bestimmungen hat Google das letzte Wort wenn es um Veränderungen an Android gibt, die der Bedienbarkeit des Systems schaden. Die OEMs sind laut Bloomberg auf 180, doch das ist meiner Meinung nach unnötig. Denn das, was Google da macht, kommt letztlich Android als Plattform und allen, die davon profitieren, zugute.

Oft sind es ja nicht mal die Skins, die nerven. Vielen Leuten gefällt HTCs Sense-Oberfläche. Und vermutlich gibt es auch mehr als nur zwei Leute da draußen, die Motorolas Motoblur bevorzugen. Aber je stärker Firmen Android modifizieren, um so länger müssen Kunden auf Firmware-Updates warten. Die Folge davon sind Smartphones, die unter Umständen nie ein Update erhalten bzw. die schon mit einem am Erstverkaufstag veralteten Android im Laden auftauchen. Darunter leidet letztlich nicht nur die Zufriedenheit mit dem Hersteller, sondern auch die mit Android insgesamt.

Googles Bemühungen erinnern an das Fiasko, das Microsoft mit Windows Mobile erlebte. Fehlende, minimale Hardware-Anforderungen führten zu einer technisch oft unbefriedigenden Gerätelandschaft. Letztlich blieb Microsoft auch deshalb nichts anderes übrig, als die gesamte Plattform einzustampfen und mit Windows Phone 7 einen Neuanfang zu wagen – diesmal mit sehr rigiden Hardware-Vorgaben.

Natürlich besteht die Gefahr, dass Google es übertreibt. Angeblich übt man Druck auf Verizon aus, um Bing aus deren Android-Smartphones zu verbannen. Da höre ich schon die Wettbewerbshüter mit den Hufen scharren. Aber im Kern tut Google das richtige: Android erhält ein wiedererkennbares Gesicht. [Tim Kaufmann]

[Via Bloomberg]

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  1. Erst sind se alle so sch***e stolz auf Ihr ach so offenes Android…
    Dann verballern se sich selber alle dit OS und zum Schluss gehts dann richtung Geschlossenes System….

    Ich find den Schritt von Google, etwas mehr kontrolle in den Android-Dschungel zu bringen, ja nicht schlecht aber ist das nicht genau der Grund warum ach so viele Leute auf ihr Android schwören -> das tolle offene System?

    Meine Theorie:
    Es wird darauf hinaus laufen das der gesamte Android-Baum wie ein Kartenhaus zusammenfällt.
    Und der Smartphonehersteller trägt die Schuld……….
    immer mehr neue Geräte mit immer mehr unterschiedlichen Androids ohne wirklich darüber nachzudenken was 2Monate später mit dem Telefon passiert…..

    Wenn ich überlege das manch HTC dit Gingerbread nicht mal installiert bekommt warum ein Telefon mit Android holen wo ich von vornherein weiß.. -> ach schön n 2 wochen altes Handy zu haben und die Entwicklung dafür hört schon auf….

    in 2 Jahren sehe ich es kommen-… Umweltkatastrophe weilse alle Ihre Android-Telefone wegschmeißen da die ja sowieso nicht mehr aktuell sind.

    Um dem miesen Anti-Fanboy gequatsche schonmal entgegen zu kommen…
    ich hatte bis anfang Januar noch ein Blackberry Storm………
    da war das selbe Problem ich habe es mir gekauft als es 3Monate „neu“ war dit letzte halbe Jahr kamen aber schon keine Updates mehr….
    und das schlimmste waren die OS’s die vom Hersteller kamen…..
    Immer langsamer immer mehr bugs und immer weniger funktionierte ordentlich, da konnte man nur auf cfws hoffen aber naja…

    und ja jetzt ist es ein iPhone -> im lovin it =)

  2. Aa hat aber nun mal recht!
    Habe auch ein iPhone und werde vorerst auch anderes smartphone nehmen.
    Fanboy hin oder her alles Quatsch.
    Würde schon eher Fandroid sagen, zu den Kommentaren hier.
    Und nebenbei vorher hatte ich 6 oder 7 Jahre nur Nokia Handys da wurde nie drüber geredet. Andere hatten halt Siemens oder Motorola und hat aus Gewohnheit auch nie getauscht. Aber wenn man ein iPhone hat und auch noch sagt man ist damit zufrieden muss fanboy sein. Warum? Im Gegensatz zu android läuft iOS einfach. Und der Grund warum die meisten Leute ihr iPhone mögen ist iOS. Da kann die Konkurrenz USB Anschlüsse verbauen, bessere Cam oder nen Austausch Akku das ist nicht innovativ sondern ein Zeichen dafür das android schlechter ist und es im Moment mit iOS nich mithalten kann. Fertig!!!!

    1. wtf?!
      was hat usb und akkus damit zu tun?
      der usb anschluß ist von der EU vorgeschrieben und soll einen standart erzuegen der
      a) 50 verschiedene ladegeräte überflüssig macht und
      b) benutzerfreundlich ist!
      jeder hat ein micro-usb kabel daheim keine probleme beim datenaustausch oder beim akkuladen!
      da ist Apple schlecht, da sie sich nicht an vorgaben und gesetze halten!

      und ist natürlich absolut nicht innovativ wenn man seinen akku wechseln kann!
      du bringst dein auto auch jedesmal, wenn der tank leer ist in die wekstatt und wartest 3-4 wochen bis sie einen neuen vollen tank eingebaut haben! ja… sehr innovativ!
      du kackboon!

      1. Ja toll, nen wackeligen MicroUSB, und MicroHDMI und noch einen MicroCentronicsDiskettenport? Schöne schmale billige Blechstecker die leicht rausbrechen. Super Technik!

        Das iPhone hat übrigens USB. Und zwar Host UND Client im Gegensatz zu dem meisten Android-Gedöns. Und HDMI hat es auch. Und das Beste: es ist nicht mit so einem Minderwertigen Scheiß-Stecker verbaut, sondern mit dem iPod-Connector, der Breit ist, nicht verkantet und die Steckerleiste flach und stabil umschließt.

        Und wer jetzt anfängt zu schreien wegen der Adapter… Wer bitte schließt sich ein fingerdickes steifes HDMI-Kabel an ein Handheld-Gerät und meint dass wäre sinnvoll???

        Die Adapter sind zum einen da, die Port-Standards mit einem für Handhelds sinnvollen und stabilen Stecker zu versehen, zum anderen liefern sie 10cm Flexibles hochwertiges Kabel, damit man das Gerät überhaupt noch in der Hand halten kann.

        Zum Anderen: was ist wahrscheinlicher, dass man zum Vortrag seinen HDMI-Connector in der Hosentasche hat, oder ein 10m MicroHDMI-Kabel??

        Apple überlegt und setzt sinnvoll um, aber das ist eben zu viel und zu hochwertig für Nerd-Hirne.

        P.S. und wenn die Batterie von meinem Auto nach 5 Jahren schlapp macht, bringe ich es tatsächlich in die Werkstatt und warte einen Nachmittag darauf.

        Ihr Frickeldeppen! Schön alle halbe Jahr den neuesten Billig-Schrott von PEARL ziehen: Boah ey! Wieder 30 Euro Taschengeld gespart, und holla! Eine 20 Megapixel-Kamera (interpoliert:-) und die 5000 Geklauten CDs kann ich man von Hand sortieren.

        Da habt Ihr wenigstens was zu tun und schreibt nicht noch mehr Schrott in die Foren!

  3. sowohl aa als auch Tt haben nix verstanden…
    vielleicht informiert man sich erstmal korrekt um im anschluss auch objektives von sich geben zu können.

    zum iphone muss man nix sagen. jeder der gern am gängelband einer firma wie apple gehen möchte soll es sich doch kaufen. es gibt reichlich menschen die aber genau das nicht wollen.

    und mal zu aa
    wenn du dir n phone kaufst und später kein Gingerbread bekommst, hättest dich mal vorher informieren sollen…….troll..

  4. „Da kann die Konkurrenz USB Anschlüsse verbauen, bessere Cam oder nen Austausch Akku das ist nicht innovativ sondern ein Zeichen dafür das android schlechter ist und es im Moment mit iOS nich mithalten kann. Fertig!!!!“

    Du bist in deiner Argumentation sogar noch dümmer als aa. Und ich dachte das Sveni von engadget die größte Dummbirne ist. Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer dazu!

  5. Wo ist eigentlich das Problem? Das schöne an der Fragmentierung ist doch, dass ich dafür auch eine viel viel größere Auswahl habe. Das macht doch alles wieder weg. Ich sehe das eher als Vorteil.
    Beim PC schimpft man ja auch nicht dass man sich nach seinen Wünschen sein System zusammenbauen kann.
    Und wer sich eben ein einfachers billigeres Smartphone kauft, der hat alles was er braucht und möchte auch gar nicht eine ultra schnelle platform haben die noch in Zukunft mit dem neuesten OS beliefert wird.
    Man kauft sich ja auch keinen Golf und wundert sich wenn er nach 5 Jahren nicht automatisch auf das neueste Model upgegradet wird.

    Außerdem würden größere OS Updates, im Sinne von einer neues OS Generation, ja sowieso nie für ältere HW angeboten werden würden. Es sind höchstens die kleinen Updates die je nach Hersteller und Ausgaben sich evtl hinziehen. Das kann man verschmerzen.

    by the way
    @Tt:
    Zitat „Aber wenn man ein iPhone hat und auch noch sagt man ist damit zufrieden muss fanboy sein. Warum? Im Gegensatz zu android läuft iOS einfach“

    Du fragst dich noch ernsthaft warum Apple-Spinner als Fanboys bezeichnet werden? Der zweite zitierte Satz gibt dir die Antwort.
    Warum sollte Android in irgendeiner Weise nicht laufen? Hä, das muss man nicht verstehen, bzw ist wieder irgend so ein ewiges Hirngespinst der Appleianer.
    Einfach mal so ein Blubb rauswerfen wie iOS läuft , Android nicht. Das spricht doch schon Bände.

  6. Ich sag nur zum Applefanboywahn: jeder der mal erlebt hat wie zwei iphone Besitzer versuchen mp3s von einem iphone auf das des Kumpels zu kriegen, kann diese Handyplattform nie wieder ernst nehmen lol. Ich wurde damals Zeuge eines min 2h Gekrampfe, wo min. ein Rechner mit iTunes involviert war, was dann aber aufgegeben werden musste lol Nochmal zum auf der Zunge zergehen lassen: es ging bei der Aktion darum ein paar Songs von Handy A auf Handy B zu kriegen. :D

  7. Ich habe ein iPhone und was mich daran am Meisten nervt, ist iOS! ;D

    Als ob Apple die Geräte nach 2 Jahren nicht auch einfach nicht mehr mit Updates versorgt! Und die Updates davor sind schon in ihren Funktionen stark eingeschränkt! Ist das besser? oO

  8. -OMG-
    ich frage mich ernsthaft, wann diese //SCHLACHT// das Ende findet…

    Der Eine ist Freak und steht auf jedes Apple-Produkt, was auch immer auf der aktuellsten keynote gezeigt wurde, um es nebenbei bei der Neueröffnung des neuen Stores in seiner Stadt möglichst als Erster zu kaufen und ein //unboxing//-Video auf Youtube zu veröffentlichen…gar nicht wegen der Funktionen des Gerätes… ;o) …sondern um //der Erste// zu sein (ich freue mich schon auf den ersten //erster!-Kommentar//).

    Der Andere ist Enthousiast und füllt sein Lager um in 10 Jahren auch DIESES Ding als Retro-Schlampe von //damals// anpreisen zu können.

    Wieder ein anderer kauft sich das, was er sich leisten kann WEIL er es sich leisten kann und studiert das Verhalten des Wetters im Vergleich zu der Vorhersage vom 312. gefundenen //Wetter-App//…

    Ich muss sagen, jedes der Systeme (ob iOS oder android) bietet seine Vor- und Nachteile. Ich habe beide Systeme getestet und bin von keinem der beiden //überzeugt//. iOS beschränkt die Möglichkeit für Programmierer, ihre SW anzubieten, da Apple ein App zulässt -oder einfach nicht.
    Auch der Datenaustausch zwischen den Geräten untereinander oder mit einem Computer (egal ob Windows, Mac oder Linux) weist meiner Meinung nach Nachholbedarf zum android auf, da der //universelle serielle Bus// so wie Apple es teilweise anbietet eigentlich nicht gedacht war – ich ärgere mich heute noch über den Kauf der weissen Apple-USB-Tastatur, die ich auf Grund des spezialisierten USB-Steckers NUR an meine Mac´s anschliessen kann – egal wie gut der Anschlag der Tastatur ist!
    Hervorzuheben ist meiner Meinung nach die Zuverlässigkeit des iOS. Das was ich an meinen Mac´s im Gegensatz zu meinen Windows-Rechnern an Stabilität kennen und zu schätzen gelernt habe, wurde bei dem Mobilsystem fortgesetzt: Abstürze des Systems kenne ich (fast) nicht. Die Software kackt auch ab und zu ab. Das System jedoch so gut wie nie, egal wie verzwickt der SW-Absturz auch sein mag. Das liegt ganz einfach daran, dass die Hardware sowie das OS aus der selben Schmiede stammt. Daher //rennt!// es ja auch nur auf den Apple-Originalen. Windows auf einem Apple Rechner zu installieren ist zwar grotesk aber möglich…versuch das mal andersherum…ich habe ohne spezielles (EFI)BIOS keine dollen Erfolge erlebt.
    Dazu kommt die hohe Geschwindigkeit. Egal ob Bootvorgang, Softwarestart oder Mutitaskingfunktion -wie getippt: es rennt!

    Bei einem iPod-Clone (wohl auch mit älterem android 2.1) habe ich mich dagegen schnell satt gesehen. Es hilft kein //erschwinglicheres// Produkt, wenn es nicht ordentlich läuft (empfinde ICH so, kann jeder sehen wie er/sie will). So habe ich mich oft über die bis zu 3 Minuten Startzeit sowie über lahme Bedienungsumsetzung und hohe Instabilität von android und der dafür erhältlichen Software geärgert.
    Angenehmer hier ist die //Offenheit//, so dass sich jeder selbsternannte //Programmierer// freuen kann, dass seine Anwendung kaum Blockaden der Integration im Netz vorfindet. Auch die Vorhandenheit der USB-Schnittstelle mit vollem Dateiverwaltungs-Umfang ist heute einfach ungeschlagen wichtig, was android anbietet, Apple iOS aber nicht frei zulässt.
    Daher ist aber auch von JEDER Anwendung ein Meer von Clones verfügbar, worunter die Übersicht mittlerer Weile leidet. Aber mal ehrlich: Ob 650.000 Apps oder 3.2 trillionen Market-Anwendungen -weniger ist oft mehr und //nur zum Ausprobieren und schauen ob es mir besser gefällt, als das davor// fühle ich mich nicht geboren.

    Summasumarum möchte ich dem Apple-Fanboy-Gehabe UND dem Anti-Other-Getue einfach mal die Luft aus den Segeln nehmen: Ich habe Beides und bin mit Beiden nach wie vor teils (un-)zufrieden…!
    Das was dem Einen fehlt könnte der Andere nicht mehr besser machen und umgekehrt.

    Ich sehne den Tag des ultimativen Zusamennschlusses der Entwicklung und die gleichzeitige Vernichtung der Kommerzialisierung herbei. Uns entgehen viele Dinge von denen wir nie etwas erfahren werden, weil sie den Vertreibern (nicht den Entwicklern!) schon lange //zu stabil// sind…sie haben Angst daran nicht genug zu verdienen -obwohl sie schon so viel Reichtum angesammelt haben, dass es ihre Enkel nicht mal ausgeben könnten! Eine paradoxe, nuklear verseuchte Welt auf der wir uns nicht länger gegenseitig schlagen, sondern gegenseitig unterstützen sollten. -oh Mann- so langsam wird´s //off-Topic// ;o))

    Die Richtung, die Googöl einschlägt ist meiner Meinung daher ein Schritt in die falsche Richtung…

  9. WOW und ich dachte schon das die hitzigen Debatten über Android und iOS endlich ein Ende gefunden hätten, scheinbar aber nein.

    iOS hier, Android da, wer behauptet iOS sei besser als Android liegt genau so falsch wie jemand der sagt Android sei besser als iOS. Wie go4 sagt hat jedes seine Vor- und Nachteile und jedes hat auch seine Liebhaber und Hasser.

    Ich selbst habe Android Geräte, arbeite aber regelmäßig mit Mac Produkten weil es mein Beruf mitbringt. Ich kann nur für mich selber sprechen so wie jeder andere hier, auch wenn einige der Meinung sind für die vermeintliche Mehrheit der Menschen zu sprechen. Aber ich komme mit Android Geräten besser klar als mit Apple Geräten.

    Das das offene System zugleich Fluch und Segen ist, kann ich bestätigen, ich habe 2 Samsung Geräte, Samsung hatte das Update auf 2.2 bereits seit langem draußen, ABER die Telekom hat nochmal 4 Monate gebraucht, bevor die ihren Splash Screen eingebaut hatten. Es ist immer Abhängig vom Produzenten und Distributor ob und wann ein Update kommt. Das mag bei iOS vielleicht kein Problem sein, das Problem mit „alter“ Hardware haben aber beide. Ich kenne genug iPhone 3 Benutzer die sich über das iOS 4 Update nur geärgert haben, weil das Gerät plötzlich deutlich langsamer wurde. Da frage ich mich ob diese Universelle-Firmware Lösung von Apple tatsächlich besser ist, als das Android-Modell.

    Das offene System hat halt auch den Nachteil, dass es Firmen anlockt, die einfach nur Geld verdienen wollen und denen Qualität egal ist (z.B. Motorola), was ich von deren (Android) Geräten schon gehört habe, lässt mich einfach zu dem Schluss kommen, dass man diese Geräte nicht kaufen sollte, wenn man auf Qualität, Stabilität und vor allem Updates setzt. Dieses Problem hat Apple natürlich nicht, weil es nur einen Hersteller und eine Qualitätsanforderung gibt.

    Letzteres wirft natürlich auch die Frage auf, was ich mir leisten kann. Für einen „armen“ Schüler oder Studenten ist ein Android Gerät mit Sicherheit einfacher zu finanzieren, als eines von Apple, fragt sich nur noch, ob ihm das entsprechende Gerät, vom entsprechenden Hersteller dann auch „genügt“.

    Und zum Thema Hardware Standards, ich habe am Phone einen Micro-USB, am Samsung Tab einen breiteren Stecker der ähnlich dem des iPads ist. Bei dem Tab kann ich diesen Stecker durchaus verstehen, weil das Tab an sich schon deutlich schwerer ist und einen stabilen Stecker benötigt. Wer aber so einen Stecker an einem Phone verbaut, der will entweder Kosten sparen (Massenproduktion) oder aber hat sie nicht alle. Der Micro-USB an meinem Phone ist stabil, der Stecker sitzt fest und sicher und reicht für das Gerät völlig aus, selbst wenn mal last dranhängt. Sei es das Netzteil am Phone oder das Phone am Kabel, da passiert überhaupt nichts. Mal abgesehen davon, wer auf die „Qualität“ von Apple so stolz ist, der sollte sich mal genauer umschauen. Ich habe schon mehr als nur ein iPhone gesehen dessen Display gerissen (sehr sehr häufiges Phänomen) oder dessen Anschluss „abgerissen“ (!!!) ist! Ja ihr habt richtig gehört, der Stecker ist förmlich aus dem iPhone raus gerissen! Zugegeben, das habe ich nur ein mal gesehen, aber da war scheinbar der Stecker „stärker“ als das iPhone… Ähnliches habe ich aber mit Geräten anderer Hersteller auch gesehen und damit beziehe ich mich nicht nur auf Android sondern auf alle Hersteller. Wer aber meint, wegen einem qualitativ schlechtem Hersteller gleich ein ganzes Produkt schlecht zu machen, der hat einfach keine Ahnung und will sich auch gar nicht mit dem Thema beschäftigen, dann soll er aber auch bitte seine qualitativ fragwürdigen Aussagen sein lassen.

    Und wer einen Apple Benutzer als Fanboy bezeichnet, ist eben so wenig besser wie der Apple Benutzer, der „überstolz“ auf sein Apple Produkt ist. (Das gilt natürlich gleichermaßen für Androidianer, Windowsianer und alle anderen. Jeder soll das benutzen, von dem er überzeugt ist, dass es für ihn am besten ist und er soll den anderen das lassen, was sie für sich selber am besten finden. Gut 80% der Aussagen die ich hier gelesen habe, waren rein subjektiv und nicht objektiv, was soll man bitte mit solchen Aussagen anfangen?

    Um nochmal zum Thema zurück zu kommen, Grundsätzlich ist die Idee von Google gut, aber die Umsetzung suboptimal. Ich fände Lizenzvereinbarungen wie eine „Updateverpflichtung für mind. 2 Jahre (Herstellergarantiezeitraum) nach Marktstart.“ für viel Zielführender. Damit würden automatisch Hersteller, die sowieso keine Updates planen schon gar keine „großen“ Änderungen an Android machen und damit nahezu kompatibel zum Original bleiben. Ich glaube die Fragmentierung würde damit deutlich weniger werden und gleichzeitig werden die Hersteller zum Anbieten von Updates gezwungen, so das sich dieses Problem gleich mit gelöst hat.

    So long, wir werden sehen, wie es wird. Hoffentlich übertreibt es Google nicht.

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