Mehr Bilder pro Sekunde – Die Zukunft des Films?

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James Camerons Avatar ist der bisher erfolgreichste Film, der die digitale 3D-Technik nutzt. Cameron hat mit der Technik des Films aber noch größeres vor. Seit den 20er Jahren beträgt die Bildrate in Hollywoodproduktionen 24 Bilder pro Sekunde. Nachdem Cameron 4 Oscars für seinen Film über außerirdische Schlumpfkatzen abgeräumt hat, glaubt er, dass eine Erhöhung auf 48 FPS oder sogar 60 FPS unser Filmvergnügen dramatisch steigern könnte.

Der Sprung von 24 FPS auf 48 FPS ist deutlich sichtbar. Das bild wirkte viel klarer und realistischer. Zwischen 48 FPS und 60 FPS erkennt das menschliche Auge laut Cameron dagegen nur einen geringen Unterschied.

Die meisten Projektoren sind bereits in der Lage höhere Frameraten wiederzugeben, Cameron möchte die Fortsetzung von Avatar daher mindestens mit 48 FPS in die Kinos bringen.

Meine Meinung: Ich kann James Cameron voll und ganz verstehen. Moderne Fernseher können durch die Motionflow-Technik Filme mit 24 FPS auf bis zu 120 FPS künstlich hochrechnen. Bei Blu-Rays wird sehr deutlich, wie viel lebendiger das Bild durch Motionflow wirkt. Leider verursacht Motionflow oft Bildfehler, weshalb ich mir die Unterstützung von nativen 48 FPS wünschen würde. [Klaus Deja / Brian Barrett]

[via LA Times]

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  1. sehe ich auch so ! fand es nur schade bei dem film das wenn ich an meinem TV gerät den 200 hz modus an gemacht habe an manchen stellen sich so . . .“ artefakte“ ( nennt man das so ? , also diese schleier um bewegte objekte ) gebildet haben : / aber sonnst gucke ich alles lieber im 200 hz modus . is für mich einfach flüssiger und realer : )

  2. Finde diesen Schritt durchaus angebracht! Bei den zügigen Kamerafahrten von Avatar wirkte es manchmal ziemlich abgehackt – Gute Entscheidung, Herr Cameron!

  3. Also da hat er recht, garkeine frage!!!
    In zukunft kann ich mir das auch so vorstellen, aber der typ hat meiner Meinung nach einen Dachschaden…. 3D ist und bleibt mist…. also wenn ich 3D gucke, sieht es ja ganz lustig aus, aber wo issen das Real?! Da sieht das 2D bild doch realer aus, wenn richtig schönes HD hat.
    Mehr Bilder/Sekunden ist natürlich super, so lange es Native ist. Alles andere kann man eigentlich kaum gebrauchen. Für TV übertragungen ist es ja lustig. Aber wenn ich hier lese, das jemand hier gerne mit 200Hz guckt, der weiss garnicht, das es für das menschliche Auge garnicht Wahrnehmbar ist, den unterschied zwischen 100Hz und 200Hz zu sehen. Zu dem wird das Native „schöne“ Bild, dann so oft zwischen bilder erstellt, das dass bild aussieht, wie aus einer Soap. Der so genante SOAP Effekt eben. Wer glaubt das, dass so realistischer aussieht, der sollte mal vom TV weg und mal aus dem Fenster gucken. Das sind alles nur marketing strategen am Werk, die euch glaubhaft machen wollen, das es so am echtesten aussieht….. Das beste Bild, gabs eben auf der Röhre… ist halt so… es war zwar nicht so scharf, aber es sah einfach ECHT aus. Wer seinen TV, nicht mit den „verschlimmbesserungen“ betreibt, der kann wieder ein humanes angenehmes Bild haben…. weniger ist mehr!!!!

    1. So ein Mist…bestes Bild auf der Röhre, ich bekomm heut noch Augenkrämpfe wen ich das Bild von einem alten Monitor sehe.
      Klar 200Hz und 3D und weiß der Geier was sind übertrieben aber 100Hz oder 48FPS finde ich eine Sinnvolle verbesserung auch das HD Format sind ideal!

    2. ich bin mir nicht sicher aber die meisten kameras nehmen sowieso nur mit 30 fps auf da sie damit billiger herzustellen sind

      beim kino dreh hat man zudem noch einen erheblichen vorteil … 1 meistens perfekte beleuchtung was wirklich extreme verbesserung bringt und 2. keiner hält die kamera in der hand (zumindest meistens nicht) da immer diese krähne verwendet werden und 3. hat man da sau teures equipment und keine unter 1000€ kamera
      ich denke DAS sind die wichtigsten punkte warum ein film im kino besser aussieht wie ein selbstgemachter

      und das die meisten projektoren mehr fps schaffen würde bedeuten das es nicht alle tun und DAS bedeutet das die verleiher 2 versionen bereitstellen müssen was doppelte kosten verursacht und nicht erwünscht ist

      auserdem werden in vielen kinos keine digitalen projektoren verwendet und wenn du mehr fps hast brauchst du auch mehr bilder auf der rlolle und ein 1,5 stunden film hat auf der rolle schon fast einen meter durchmesser
      ein doppelt so langer film (also die länge der kinorolle) währe zwar nicht doppelt so breit aber doch viel dicker und bei uns im kino passt ein 2 stunden film mit werbung gerade so auf eine rolle

      ich denke das die einführung (nicht die umsetzung) zu „teuer“ währe und dies eine umstellung verhindert einfach weil der gewinn kuze zeit geschmälert währe und die firmen lieber alte technick nehmne als zu investieren

      und das kinogefühl ist nicht das „flackern“ des film sondern die fehler und die eingebrannten föcher … die geben dem ganzen einfach Charakter

      (alle angaben ohne gewehr und tipp/rechtschreibfehler sind camerons schuld !!! :)

  4. Das mit den 24fps bei Kino-Filmen ist so eine Sache. Hier geht es nicht darum was technisch machbar ist. Seit Jahrzehnten könnte man schon Filme produzieren und wiedergeben die eine höhere Wdh-Frequenz haben. Das ist nicht das Problem und wurde hier natürlich Gizmodo-typisch wie immer falsch dargestellt.
    Nein es wird sogar bewusst, mit dieser niedrigen Frequenz gedreht und das nur aus einem Grund: Die Optik. Es kommt mit 24fps einfach typisch amerikanisch kinommäßig rüber (lässt sich anders nicht beschreiben). 48fps oder mehr würden dann eher (mal abgesehen von der Qualität) an Amateuraufnahmen erinnern.
    Man würde also den ganzen Eindruck des Films komplett ändern, wenn es keine 24fps wären. Ob nun Kamerafahrten werniger abgehackt wären oder nicht, darum geht es hier gar nicht…
    Und der hier erwähnte 100/200 hz Modus beim TV ist wieder was ganz anderes und hat mit dieser Diskussion nur am Rande was zu tun.

    1. Das kann wirklich sein!
      Mir fällt das auch immer auf, den riesigen Unterschied zwischen Kinofilmen und eigenen.

      Könnte wirklich der Grund sein ;)

      1. nicht könnte, sondern das ist der Grund. Komischerweise finden wir das technisch bessere Signal billiger als das schechte. Avatar mit einer hohen FPS würde mal etwas übertrieben gesagt (und ohne die Kameraruckler) rüberkommen wie zB Filme wie Blair Witch Projekt. Das würde keiner sehen wollen.
        Außer vielleicht bei den CGI Effekten- die könnten es sogar an „Qualität“ gewinnen.

    2. ja nur ist das eben so dass es in der 3d technik ohne höhere bildwiederholrate niemals vernünftiges 3d geben wird. kameraschwenks oder jegliche schnelle bewegung führt dazu dass unser auge die 3d wirkung für jedes bild neu „berechnen“ muss, der 3d effekt verliert an wirkung oder aber den zuschauern wird schlecht. das hat auch gar nix mit filmlook von 2D Produktionen gemein weil wir in 3D nur gezielt unschärfe verwenden…

  5. HERR GOTT AUFHÖREN!!!!!!!!!!!
    Welcher visuell verkommene Mensch findet denn bitte diese zwischenbildberechnung schön????
    Da geht alles verloren was den Look eines Films ausmacht!!!
    Dann gibts Kino im dailysoap-look. na auf wiedersehen

  6. „Finde diesen Schritt durchaus angebracht! Bei den zügigen Kamerafahrten von Avatar wirkte es manchmal ziemlich abgehackt – Gute Entscheidung, Herr Cameron!“

    Also ich hätte Interessanter Weise das Gegenteil gesagt. Ich find das der Film für seine Länge mit ziemlich wenigen Schnitten auskommt. Und die Kritik das es an vielen Stellen nach Pocahontas oder Der mit dem Wolf tanzt schnuppert finde ich bei der Bildgewalt eigentlich Latte.

  7. Das bestätigt, die meisten sehen nicht was sie sehen sondern das worauf sie von der Werbung getrimmt sind: es wird ja immer noch argumentiert, 24p sei ein Kaufargument für eine Kamera wegen „Film-like look“ :-)

  8. das größte prbolem liegt aber in der nachbearbeitung,

    nehmen wir an es hängt jemand bei einem stund an einem sicherungsseil, dann wird dieses später am computer weggmeacht, und zwar bild für bild.
    also wären das bei 10sekunden mal eben 240 bilder.
    bei 48fps sind es dann aber schon 480 bilder.

    also die nacharbeit wird viel aufwändiger und damit teuerer

  9. Also ich schalte Motionflow grundsätzlich aus. Bei Animationsfilmen hingegen nicht. Keine Ahnung wieso aber ich finde da ist dieser Soap Effekt nicht so .

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