Absurde Verhaftung eines Professors

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Frank Rybicki ist ein Juniorprofessor an der Valdosta State University im Medienbereich. Letzte Woche wurde er für sein Benehmen in einer Unterrichtsstunde verhaftet. Wegen einer Tätlichkeit.

Ursache war, dass Dr. Rybicki den Laptop eines Studenten geschlossen hat, da er dachte, dass sich die Studentin auf themenfremden Seiten herumtrieb. Unglücklicherweise befanden sich die Hände der Studentin dazwischen.

Es kam denn zum Streit, und am Ende erstattete die Studentin Anzeige gegen den Prof. Er wurde verhaftet und vom Dienst suspendiert. Die Polizei gab noch den Kommilitonen die Anweisung, mit niemandem darüber zu reden. [Hamilton Nolan/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Via Inside Higher Ed, photo via Shutterstock]

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    1. Der Professor war Inspector Gadget.
      So, da haste dein Gadget. Wenn ihr mich entschuldigt, ich verlasse dann mal wieder diesen Sauhaufen. *gizmodo.comaufruf*

      1. Made my day…

        Wie kommt man gescheit auf die „richtige“ gizmodo Seite? Immer wenn ich da auf der Übersicht einem Link folgen will, lande ich wieder in diesem laden hier :-(

    1. Was? Der Prof soll sich alles gefallen lassen und dann auch noch Strafe kassieren, wenn er die hohen Herren und Damen mal dran erinnert, warum sie eigentlich in der Uni hocken???

      Anzeige wäre angemessen, wenn er dabei den Laptop kaputt gemacht hätte, aber wenn sich beide Hände darin befinden und der Deckel nicht kaputt gegangen ist, kann der Druck wohl nicht so groß gewesen sein….

      1. Die Studenten zahlen dafuer da zu sitzen, der Professor wird bezahlt um ihnen etwas zu erzaehlen, dem kann es also ziemlich egal sein, solange nicht die wirklich interessierten Studenten davon gestoert werden.
        Und es als wie auch immer geartete richtige Aktion darzustellen, wenn der Professor derartige Sachen macht halte ich unabhaengig davon sowieso fuer eine eher fragwuerdige Ansicht…

        1. Das mit dem „solange keiner gestört wird“ ist immer so eine Sache…
          Übertriebenes Beispiel:
          Kurs mit 50 Studenten, 5 sind wirklich interessiert, 45 sitzen einfach nur rum und beschäftigen sich mit sich selbst.
          Wie würdest du die Qualität dieser Lehrveranstaltung vermuten? Ein Dialog zwischen Dozent und interessiertem Student ist dann doch gar nicht wirklich möglich.
          Mir gehen KommilitonInnen die nur in eine Lehrveranstaltung gehen um ihr Gewissen zu beruhigen auf dem Nerv! Sie behindern alle anderen die motiviert sind.
          Somit ist das eines der schlechtesten Argumente die sich leider hartnäckig halten…
          Der Besuch von Vorlesungen ist freiwillig und wer auf seinem Laptop herumtippen will kann das auch woanders tun, wo er wirklich keinen stört!

      2. Wenn ein Student das Seminar stört, kann er ihn rauswerfen…das macht sogar Sinn. Aber (1.) stört man das Seminar nicht, wenn man still durchs Internet surft und (2.) ist das ne Frechheit, wenn der Prof glaubt, „Erziehungsmaßnahmen“ anwenden zu dürfen und (3.) haben seine Patschefinger nichts ungefragt am Notebook eines Studenten zu suchen.

  1. Was ist das für eine Weinerliche Gesellschaft! wegen jeder berührung wird sofort anzeige wegen sexueller belästigung oder körperverletzung erstattet!
    ich bin erst 29, aber solche sachen regelt man mit dem gegenüber alleine! da braucht man niemanden wegen dem zuklappen des lapis anzeigen! saudumme menschen sind das!

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