Surreale Fotos mit dem Lensbaby Composer Pro

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Fotos mit dem Objektiv Lensbaby Composer Pro sind unscharf - und das ist so gewollt. Nur ein sehr kleinen "Sweetspot" bleibt scharf, der Rest des Fotos verschwimmt auf eine sehr surreale Weise.

Wo das Bild scharf wird, bestimmt der Fotograf mit dem Objektiv selbst. Dazu braucht man nur den vorderen Teil zu verschwenken. Kein Problem – denn ein Kugelgelenk erlaubt es, den Tubus zu verändern. Der ist bei normalen Objektiven nun einmal fest. Durch das Verbiegen wird der scharfe Bereich auf der Bildfläche verlagert.

Mit dem Lensbaby Composer Pro kann man die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den Bereich lenken, der wichtig ist – also zum Beispiel auf eine Person und nicht den Bildhintergrund. Der Composer Pro ist je nach Ausstattung für 300 bis 400 US-Dollar erhältlich. Die Brennweite liegt bei 50 mm.

Den Lensbaby Composer Pro gibt es für Canon, Nikon, Sony Alpha, Pentax und Olympus. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Lensbaby]

Beispielfoto:

Tags :
  1. > Die Brennweite liegt bei 50 mm.

    Aber nur die Double Glass Variante. Die abgebildete Sweet 35 Variante hat 35 mm Brennweite. Steht ja übrigens auch drauf… ;-)

  2. Is ja abgefahren! Da brauch ich ja nie wieder Photoshop. Man hab ick mir immer eine Arbeit gemacht.
    Danke für diese tolle Erfindung. Weiter so!!

    1. Und unter dem Begriff Compser Pro gibt es zwei Varianten: mit der Sweet 35 Optic (der teureren der beiden) und der Double Glass Optic.

      Das Lensbaby Composer gibt es schon seit etlichen Jahren, aber die jetzt gerade herausgebrachten Composer Pro Modelle sind verabeitungstechnisch deutlich hochwertiger geworden als die einfachen Plastik-Kugelgelenk-Modelle.

      Und – wenig überraschend – leider auch deutlich teurer. Imho ziemlich viel Geld für ein größtenteils unscharf abbildendes Objektiv… ;-)

      1. …ich habe das Sweet Optic bestellt, es liegt schon beim Zoll, daher hab ich mich ein bisschen gewundert. Die Beschreibung von lensbaby.com über die sweet optic schien mir anders, deshalb fragte ich:-)

        double glas gibt es für den „einfachen“ composer ja auch, das ist ganz nett, wenn man es oft genug in der hand hatte, wird es schon:-) was ich gar nicht empfehlen kann ist die Muse, das ist wirklich nichts…

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