Die Falcon Heavy bringt uns zurück zum Mond

Diese Rakete ist so leistungsstark, dass man damit wieder zum Mond fliegen könnte. Das sage nicht ich sondern Elon Musk von SpaceX. Diese Rakete ist die bislang stärkste Vertreterin ihrer Gattung seit der Saturn V.

Die Saturn V erreichte zwar die doppelte Ladekapazität der Falcon Heavy. Zum Vergleich: Die Saturn V schoss 119 Tonnen Ladung in ein erdnahes Orbit und die Falcon Heavy schafft 53 Tonnen. Das Space-Shuttle ist deutlich schwächer: Gerade einmal 24.400 Kilogramm konnte es ins Weltall befördern. Und die derzeit stärkste Rakete, die Delta IV Heavy erreicht 22.980 kg.

Musk erwartet, dass die Falcon Heavy, die die strengen Sicherheitsvorschriften der NASA für den Personentransport erreicht, als Plattform für eine Mondmission geeignet ist. Sie würde sich allerdings von den bisherigen Mondmissionen unterscheiden. Es wären zwei Raketenstarts erforderlich, die alle notwendigen Teile ins Weltall befördern.

Die Falcon Heavy besteht aus drei Hauptmodulen. Jedes davon ist mit 9 getunten Merlin-Raketenmotoren bestückt. Die insgesamt 27 Raketenmotoren erzeugen einen Schub von 3,8 Millionen Pfund. Das entspricht ungefähr dem, was 15 Boeing 747 zusammen bei vollem Schub erreichen.

Jeder Raketenmotor ist in einer besonders geschützten Hülle untergebracht. Bei einer Fehlfunktion sollen dadurch die anderen Motoren unbeschädigt bleiben. [Jesus Diaz / Andreas Donath]

[Via SpaceX]

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  1. Klasse … 27 Triebwerke … Ihr wisst schon, dass die Russen damals auch auf so viele Triebwerke gesetzt haben? Die haben das Rennen zum Mond übrigens verloren. Die Rakete ist nach 70 Sekunden abgestürzt weil eines Der Triebwerke eine Fehlfunktion aufwies. Vibrationen kann man übrigens nicht unbegrenzt abschirmen und die sind in der Raumfahrt ein riesiges Problem.

    1. Das sagt uns jetzt natürlich ein Insider von SpaceX -.-

      Immer diese Besserwisser…..

      Natürlich gibt es Vibration aber ich denke mal das aus Fehlern auch gelernt wird…

      1. Klar wird aus Fehlern gelernt … und damals war doch der Fehler, dass es zu viele mögliche Fehlerquellen (Triebwerke) gab. So sehr man sich auch anstrengt: Man kann nunmal nicht garantieren dass ein Raketentriebwerk einwandfrei arbeitet. Umso mehr Triebwerke man hat, umso höher wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass eines ausfällt … und ich glaube kaum das das dann kompensierbar wäre, denn es wäre doch einfach zu teuer nicht alle Kapazitäten zu nutzen, oder? Abgesehen davon, dass der fehlende Schub beim Ausfall wohl nicht das einzige Problem sein dürfte.
        Ich weiß, ich bin kein Experte …. aber solange mich niemand vom Gegenteil überzeugen kann bleibe ich skeptisch.

  2. Dafür haben die Russen die N1 gebaut die beim ersten Schub schon 30 Triebwerke nutzte, eine mögliche Nutzlast von 95t hatte und schon 1969 geflogen ist.

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