Punktgenaues Sprengsatzschießen

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Ziel, Schuss, Zerstörung: Die US-Army will mit GPS ihre Mörsergranaten sieben mal genauer in die gewünschten Ziele befördern.

Laut einem Bericht von PopSci können die 120mm APMI XM395-Sprengkörper so programmiert werden, dass sie entweder in der Luft, beim Aufprall oder nach dem Treffen einer Oberfläche explodieren. Außerdem können sie in einem Radius von 30 Fuß des gewählten Ziels um 50 Prozent schneller Schaden wirken.

In Afghanistan kommen die modernen Mörsergranaten bereits zum Einsatz. [Adrian Covert/Jens-Ekkehard Bernerth]

[ U.S. Army PopSci]

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  1. „beim Aufprall oder nach dem Treffen einer Oberfläche explodieren.“ wo ist da denn der Unterschied ? :D

    Und GPS in Granaten und Bomben is ja nix neues….

    1. das ist so gemeint:

      Aufprall: Sofort beim erst Kontakt.

      nach dem Treffen: Sie bleibt erst mal liegen bis sie explodiert.

      So hab ichs mal in ner Reportage gesehen keine Ahnung obs jetzt stimmt :)

  2. Das hat etwa null Sinn.. denn wenn sie Aufprallt ohne zu Explodieren, bohrt sie sich in den Boden oder durch Wände in´s Ziel. Wenn man sowas bezweckt, nimmt man sich andere Waffen als ne Mörsergranate ^^

  3. „Außerdem können sie in einem Radius von 30 Fuß des gewählten Ziels um 50 Prozent schneller Schaden wirken“

    Kann mir mal bitte jemand diesen Satz übersetzten? Wie wirkt ein um 50% schneller Schaden??? Wenn dann einen um 50% grösseren Schaden…

  4. Entweder der Mörser detoniert beim Aufprall einer Oberfläche, oder erst nachdem er die entsprechende Oberfläche penetriert hat. Wurde oben etwas missverständlich ausgedrückt. Das System wird bereits seit langem bei der BLU-82B eingesetzt.

  5. moin,

    die technik ist nicht neu im allgemeinen… aber vllt neu für tante amiland!

    den schnickschnack mit „bei-aufprall-detonieren“ oder „in-der-luft-detonieren“ ist
    zünder-abhängig! und hat eigentlich wenig mit gps zutun…

    onkel knighty war ja bei der ari vor einigen jahren *g*

    ein „boom“besteht aus
    -zünder-geschossmantel+inhalt(C4 oder „handgranaten“->bomblett)-treibladung-
    ein geschoss, welches erst nach aufschlag detoniert ist ein sog. bunker-brech…

    bisher (neue und alte) zünder konnten wie folgt eingestellt werden:
    -detonation direkt bei aufprall
    -nach einer gewissen zeit (in der luft)
    -nach aufprall, nach einer gewissen zeit (im boden/gebäude)
    -in einer speziellen höhe (höhenmesser o.Ä.)
    -bei annäherung (z.b. 10m vor aufprall )

    wer sich gerne mal einen top-modernen, totschicken, digitalen granatenzünder ansehen
    möchte -> http://www.rheinmetall-detec.de/index.php?fid=1062&lang=2 das bild der SMArt.
    von oben gesehen: sensorkopf / einstellrädchen / metallgehäuse mit digitalanzeige

    grüße
    Knight

    ps.: jaja bundeswehr_schwärm… aber granate ist granate… ob wie oben 120mm mörser oder 155mm haube ;-)
    ps2.: ein geschoss in der luft „sich-zerlegen“ lassen ist gegen das kriegsgesetz, da man mit dieser aktion fallies abschießen kann, als imba panzer… aber ja klar, amis… an was halten die sich schon…

      1. dann habe ich es entweder falsch ausgedrückt… oder war in einer redlichen einheit…

        soweit ich noch weis durfte man nicht auf fallschirmtruppen feuern (theoretisch) /
        den zünder so eingstellen, dass die mumpel in der luft hoch geht…

        ist aber schon etwas her bei mir… ;-)

        grüße

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