BlackBerry-Firma fühlt sich ungeliebt

blackberrybos

RIMs Chef Mike Lazaridis beschwerte sich in der New York Times, dass die Leute die Profite, die RIM erzielt, nicht honorieren würden. Auch das Wachstum des BlackBerry-Herstellers und dessen erfolgreiche globale Expansion innerhalb der letzten 5 Jahre würden nicht gewürdigt.

Mike Lazaridis versteht es einfach nicht – warum finden es die Leute nicht toll, dass RIM seine Produkte über 500 Telefongesellschaften weltweit in 170 Ländern in 30 Sprachen anbietet. Das gab der Manager kürzlich in der New York Times zum Besten.

Er wisse nicht, warum es diese grundsätzlich negative Einstellung gegenüber RIM gibt und er habe auch keine Zeit, dagegen etwas zu unternehmen. Am Ende müsse man sich wieder und wieder neu beweisen, so Lazaridis.

Nicht seine Einstellung, sondern vielmehr das Phänomen ist bedenklich. Es scheint sich dabei um eine besondere Form des Neides zu handeln, der sich gegen erfolgreiche Unternehmen richten kann. Ein Verlierer wird in seiner Rolle vielleicht geliebt – aber die Zuneigung geht verloren, wenn er sich auf einmal berappelt und Erfolg hat.

BlackBerrys Smartphones verkaufen sich ganz hervorragend und im vergangenen Jahr wurde teilweise in einigen Märkten auch das iPhone übertroffen. Aber wie jeder weiß, regiert Qualität über Quantität. Als Beispiel sei Nokia genannt. Das heißt nicht, dass es RIM nicht schaffen könnte, das Ruder herumzureißen. Und das Playbook sieht einfach sehr gut aus – ganz zu schweigen von den Produkten, die das Unternehmen noch in Petto hat. Aber reicht es aus, mit einer hochwertigen Tastatur und einem grandiosen E-Mailsystem gegen Android und iPhone anzutreten? [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Via NY Times, TechRadar]

Bild: Wikipedia

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  1. RIM muß den Fuß in den Türen der Unternehmen halten – die meisten Blackberry Nutzer in meinem Umfeld haben das Ding von ihrem Arbeitgeber!

  2. Niemand liebt RIM, niemand kennt RIM. Wenn man draußen fragt: Kennst Du Apple? Ja die Firma mit den i-Sachen! Kennst du Rim? Was hast du gesagt?.

    Kennst du Blackberrys? Sind das nicht so Handys mit fetten Tastaturen? Kennst du iPhone? Das ist doch das Handy mit dem hochauflösenden Display und den vielen AppS!

    Jetzt versucht zu verstehen was dieses Dialog meint :)y

  3. Naja ich kenne keinen einzigen der nen Blackberry nutzt, liegt wohl daran das die technik von vor 2 Jahren für den heutigen Preis verkauft wird :/

  4. Ich hatte 2 Jahre lang ein Blackberry Storm 9500…..
    es war mein erstes Smartphone und ich hatte am anfang eine leichte abneigung gegen Touch ohne click also feedback…..
    da kam mir das Storm sehr gelegen und hat sich die kompletten 2 Jahre gut bei mir geschlagen…

    Was mich aber EXTREM angekotzt hat war das:
    a) von RIM kamen alle halbe Jahre 1 Update
    b) nach 2 Jahren wurde allerdings nicht mehr für das Storm entwickelt

    der Sturm hatte wirklich potential aber nur mit ordentlicher Software und die kam leider nur von privaten menschen als cfw

    Doch zwischen 20 000 cfws zu gucken welche denn nun am flüssigsten und bug-Freisten läuft …..
    -> no Motivation

    im endeffekt wurde es dann vor kurzem dit iPhone und ich muss schon sagen das das OS der Traube nicht ansatzweise mit dem IOS mithalten kann….

    weder von der geschwindigkeit noch von der übersichtlichkeit und soweiter und sofort

    telefone für geschäftsmänner OKE für den privaten nutzer tztztz
    aber abwarten ich denke das Playbook könnte (wenn es denn da ist) dem iPad konkurenz machen

    1. Genau das ist… hm… nicht das Problem, aber ein springender Punkt. Außerdem ist RiM viel zu glatt. Kein Antennagate, kein „vergessener“ Prototyp in ner Bar, und vor allem kein Messias, der mit erstaunlichen und magischen Adjektiven um sich wirft.

      Außerdem zieht man, wie Jan schon bemerkt hat, beim Datenblatt-Schwanzvergleich immer den kürzeren, und wer will das schon? Und die geradezu lächerliche Anzal an verfügbaren Apps erst. Nur lächerliche 15.000. Wem soll das denn reichen? Na gut, zugegeben, das war jetzt Marketing-Bullshit, aber heutzutage gibts genug Lemminge, die darauf reinfallen… in allen Lagern.

      Was wirklich ein Problem darstellt, zumindest hier in Deutschland: Die nötige BlackBerry Tarifoption. Das sind gleichmal 5€/Monat zusätzlich. Andere Hersteller machen das umsonst und spielen Datenschleuder, aber das scheint den meisten Nutzern ne 5€-Ersparnis Wert zu sein.

  5. is aber nur ein deutsches phaenomen, jan. in uk und usa gibt es auch jenseits von unternehmen einen riesige blackberry klientel. war letzte woche wieder in london und da ist jedes gefühlte zweite handy ein blackberry, von teenies bis business.

  6. Vielleicht muss er in Deutschland mehr Werbung und mehr Pressearbeit machen damit alle merken was das für eine tolle Truppe ist. An Privatkunden geht der BlackBerry in der Regel völlig vorbei.
    … und wer liebt schon die Statussymbole von seinem Chef *

  7. in meinem bekanntenkreis und auf meiner arbeit hat kein mensch ein apple phone.
    allein in meiner abteilung haben 30 leute ein blackberry. warum ?
    weil es ein business handy ist. es ist sicher und der email push dienst
    funktioniert hervorragend.
    die zielgruppe von rim ist halt eine ganz andere als apple. die verkaufszahlen
    geben beiden recht.
    beide märkte werden von android handys angegriffen.
    ich denke, dass apple und rim in den nächsten jahren marktanteile verlieren
    werden….

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