Selbstlöschende Festplatte gegen Datendiebstahl

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Es ist löblich, dass Toshiba Festplatten entwickelt hat, die sich selbst löschen, wenn sie im falschen Gerät genutzt werden. Das sollte den Alptraum Notebookdiebstahl etwas erträglicher machen.

Wenn die Toshiba-Festplatte aus einem Gerät ausgebaut wird, mit dem sie verdongelt ist und dann in einem anderen Rechner oder einem Festplattengehäuse wieder in Betrieb genommen wird, werden die Daten darauf augenblicklich unbrauchbar gemacht. Das verschlüsselte Gerät löscht dann die zur Entschlüsselung notwendigen Schlüssel und die Daten sind nicht mehr lesbar. Damit hat der Dieb zwar eine Festplatte (und ein Notebook erbeutet) aber mehr als das Material ist er nicht mehr wert. Die Technik basiert auf der Opal Security Subsystem Class (Opal SSC).

Außerdem sind die Daten darauf übrigens AES-256 Bit-hardwareverschlüsselt. Die 2,5 Zoll-Platten sind 9,5 mm hoch. Die Festplatten gibt es in Kapazitäten von 160 bis 640 GByte. Sie arbeiten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Toshiba, ComputerWorld, Wired]

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  1. wer baut denn bitte als erstes be einem laptop die festplatte aus?
    die wird der dieb wohl drinne lassen und somit kann er auch auf die daten zugreifen da die festplatte an dem richtigen system angeschlossen ist.

    1. Auf die du dank hoch sicherer Firmenverschlüsselungen in der Regel nicht zugreifen kannst. außerdem ist eine Festplatte leichter geklaut als ein ganzer Laptop.

  2. Wenn das Notebook PW geschützt oder etwas anderes ist, machts durchaus sinn, die Platte auszubauen. Und für alle anderen fälle…. sh!t happenZ

  3. So nicht ganz richtig dargestellt: Es werden nicht die Daten gelöscht sondern lediglich der Zugriffsschlüssel, so dass niemand mehr an die Daten rankommen kann. 600 GB Daten sicher zu löschen würde bisschen zu lange dauern ;-)

  4. Ich freu mich schon drauf wenn die Firmware mal suversehen denkt, dass sie in einem andern Gerät steckt, UUUuuups….
    Wer baut sich sowas ein??

  5. Ja schön – dumm nur, dass zumeist das ganze Gerät geklaut wird und nicht nur die FP – angesichts dessen tut es eine vernünftige Verschlüsselung auch

  6. Ist Euch evtl. schonmal aufgefallen, dass es zunehmend modular aufgebaute Geräte gibt? Ein Griff und die HDD ist weg – und der entwendende kann mit wenig Geduld alle Daten zu lesen versuchen … ausser, die Platte löscht die Schlüsse – wie hier vorgesehen – bei Anschluss an andere Hardware; dann braucht es viel Geduld.
    Vergesst die beschränkte Dimension „Materialdiebstahl“ – denkt auch mal an Datendiebstahl!

    Guy B.

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