Garantieverlust durch Festplattenbeschriftung?

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Kaum jemand liest die Garantiebedingungen technischer Geräte. Und es gibt offenbar genügend Gründe, das dennoch zu tun. Toshiba verlangte kürzlich von einem Kunden 400 US-Dollar für eine Festplattenreparatur. Er beschriftete die Platte.

Computertechniker Chris erkannte, dass die fragliche Festplatte kaputt war und weil er ein ordentlicher Mensch ist, beschriftete er sie, damit niemand sie aus Versehen noch einmal irgendwo einbaut.

Und dann schickte er die Festplatte zu Toshiba, weil sie auf Garantie repariert werden sollte. Toshiba schrieb seinen Angaben nach in einer E-Mail zurück, dass der Aufkleber beschriftet oder abgerissen worden sei. Die Garantie war verfallen. Die Reparaturkosten von 357,85 US-Dollar für die Teile und 60 US-Dollar für die Arbeit musste der Kunde übernehmen. Macht 417,85 US-Dollar. Vielleicht sollte man die Garantiebedingungen doch lesen. [Max Behrman / Andreas Donath]

[Via The Consumerist]

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  1. Ich schmeiß die kaputten Teile immer in einen Eimer mit roter Farbe. Da gabs noch nie Probleme mit dem Kundenservice, die machen das dann gleich noch sauber, echt toll. Computertechniker Chris ist aber auch doof…

  2. tsz… wasn das für nen scheiss.. in die funktionalität der festplatte wurde durch das beschreiben nicht eingegriffen. so kann man sich auch drücken… unfassbar… wenn ich bei ner reperatur auf der arbeit sowas zurückkriegen würde mit kostenvoranschlag, dann würds solange ärger geben bis die kosten auf kulanz erlassen werden. der hammer !!!!

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