Lochkamera aus Ostereiern

pinholegg

Was macht man mit überschüssigen, ungekochten Eiern? Die wenigsten werden auf das Rezept kommen, das Francesco Capponi sich ausgedacht hat. Er fabrizierte aus Eiern eine Lochkamera. Wie das geht? Lest einfach weiter.

Die Eierschalen inspirierten Francesco Capponi zu einem Experiment. Er blies die Eier aus und brach dann eine Seite des Eis auf und füllte eine Fotoemulsion ein. Die trocknete auf der Ei-Innenseite.

Das Loch an der Frontseite wurde mit einer Platte mit einem winzigen Loch verschlossen. Dort hindurch machte Francesco Capponi nun die Aufnahme – im Sinne einer Lochkamera. Dazu ist kein Objektiv erforderlich – durch das kleine Loch fällt genügend Licht auf die Ei-Innenseite, die dadurch belichtet wird. Nun muss man das Foto nur noch entwickeln und dazu nochmals mehrere Chemikalien einfüllen und schließlich mit Wasser spülen.

Wenn alles geklappt hat, sieht man im aufgebrochenen Ei nun das Foto. Capponi hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung veröffentlicht, mit der man den Eierfotoapparat nachbauen kann. Ein Wort der Warnung für ungeduldige Naturen: Capponi benötigte 50 Eier, um schließlich 4 erfolgreiche Aufnahmen zu machen. [Husain Sumra / Andreas Donath]

[Via Lomography, Make]

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