Playstation Network-Hacker stahlen persönliche Daten

psn_hack_splash

Bisher unbekannte Hacker haben nach Angaben von Sony das Playstation Network gehackt und persönliche Daten der Nutzer gestohlen. Deshalb ist das PSN seit Tagen offline. Die Nutzer müssen sich nun vor Phishing-Attacken in Acht nehmen und sollten ihre Passwörter ändern.

Sony teilte mit, dass höchstwahrscheinlich persönliche Daten der Nuter des PSN entwendet wurden – aber man glaubt nicht, dass Kreditkarteninformationen dazu zählen. Das Playstation Network soll innerhalb einer Woche wieder zur Verfügung stehen.

Die Nachricht kommt neun Tage nach dem Einbruch. Vor sechs Tagen hatte Sony sowohl das Playstation Network und den Video- und Musikdienst Qriocity abgeschaltet. Sony hat nach eigenen Angaben eine Sicherheitsfirma beauftragt, die klären soll, wie der Einbruch statt fand und was man nun tuen muss, um die Sicherheit zu erhöhen.

Zwischen dem 17. und 19. April 2011 wurden Kundendaten des PlayStation Network und Qriocity im Rahmen eines illegalen und unerlaubten Zugriffs auf unser Netzwerk offen gelegt, teilte Patrick Seybold von Sony Computer Entertainment of America im offiziellen Playstation Blog mit.

Zu den Daten gehörten die Namen, Adressen (Stadt, Bundesland, Postleitzahl), Ländernamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten sowie die Logins und Passwörter für das PSN und Qriocity sowie die PSN Online-ID.

Auch wenn man keine Anhaltspunkte dafür hat, dass auch Kreditkartendaten entwendet wurde, kann man es nicht ausschließen, schreibt Seybold.

Sony warnte die Anwender vor Phishing-Attacken, die nun auf Basis der erbeuteten Informationen per E-Mail, Telefon oder Post stattfinden könnten, um mehr Daten von den Nutzern zu erhaschen. Außerdem sollte man sein Passwort beim erneuten Login in das PSN ändern, wenn das Netzwerk wieder online ist. Sollte man sein Passwort auch noch bei anderen Diensten eingesetzt haben, ist es natürlich überall zu ändern. [Brian Crecente / Andreas Donath]

[Via Playstation.com]

Tags :
  1. hmm hört sich für mich nach dem typischen geschwafel „wir glauben NICHT dass kreditkartendaten dabei waren“ an. wo bitte liegen denn diese, wenn nicht in der gleichen datenbank wie die anderen kundendaten? und selbst wenn – warum auch immer – die kreditkartendaten in einer seperaten db liegen würden, wären die sicherheitsmaßnahmen auf diese zuzugreifen und daten abzuziehen mit sicherheit nicht größer als die der anderen db. die sicherheit in einem netz wird meist von einer hand von personen kontrolliert. wenns an der stelle a ein loch gibt dann mit sicherheit auch an der stelle a2.

  2. Ich bin gespannt ob sich bewahrheitet, dass passwörter im klartext gespeichert wurden. Das wäre zum größen datenklau noch die größte überheblichkeit in der geschichte des i-net! Unfassbar!

  3. Ja klar, ich weis ja nicht wer seine PS3 schon eingeschaltet hat, oder sein Emailpostfach durchstöbert hat, nur von einer Warnung von Sony hab ich bis heut nix gelesen!

    Drecksverein, saublödes Gesindel…..100 Stockschläge für jeden Schnarcher der die Daten gespeichert und verwaltet hat!

    Mal sehen wie sie ihre depperte Panne im Sicherheitssystem schön reden werden……

    Man man maaaaan………..und wenn doch Kreditkarteninformationen entwendet wurden, wer haftet dann im Schadensfall?
    Normalerweise müsste ja Sony dafür gerade stehen und den Schaden/Geld ersetzen……!
    Aber wie man sie kennt werden sie bestimmt in den AGB´s auf Seite 234543234 Absatz 2448B3G23536664 aufgeführt haben, dass sie keinerlei Haftung übernehmen können!……

    Bin ja mal gespannt was noch alles ans Tageslicht kommt ;)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising