Polizei optimiert Radarfallen mit Hilfe von TomTom

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Autofahrer in den Niederlanden dürften sich völlig zu recht darüber wundern, dass Radarfallen neuerdings zuverlässig genau dort stehen, wo man gerne mal zu schnell fährt. Das Rätsels Lösung: Die niederländische Polizei nutzt von TomTom-Kunden beim Navigieren generierte Daten, um die Aufstellorte zu optimieren.

Wie es aussieht hat TomTom Daten an niederländische Verkehrsbehörden verkauft, auf dass diese damit das Straßennetz optimieren können. Einmal in den Händen der Behörden, gelangte auch die Polizei an diese Daten und konnte damit genau feststellen, wo die beliebtesten Stellen der Raser liegen. TomTom selbst sagt, dass die Daten nie für diesen Zweck lizenziert wurden und will die Weitergabe kurzfristig unterbinden. Zudem ist keine persönliche Identifikation einzelner TomTom-Nutzer möglich. Es gibt also wenigstens kein Knöllchen für frühere Sünden. [Brian Barrett / Tim Kaufmann]

[Via AP]

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