Frau stiehlt Sim-Karte und produziert Traffic in Höhe von 200.000 australischen Dollar

simcardlaptopstoeln

Kylie M., eine 33-Jährige aus Tasmanian, wurde wegen des Diebstahls und des ausgiebigen Gebrauchs einer Sim-Karte inhaftiert. In einem Zeitraum von drei Monaten generierte sie Kosten in Höhe von knapp 200.000 australischen Dollar.

Nach Angaben der Täterin nutzte sie die Karte nur, um von ihrem Laptop aus ihren Facebook-Account zu checken und Filme herunterzuladen. Gestohlen hat sie die Karte aus einem Stromzähler, der die Daten des Geräts zur zuständigen Betreiberfirma schicken sollte. Dementsprechend groß war der Schock über die Rechnung.

Für den Diebstahl brummten die Richter der jungen Australierin eine sechsmonatige Haftstrafe auf. [Casey Chan/Jens-Ekkehard Bernerth]

[The Mercury.au via The Register / Bild: Shutterstock/Sinisa Botas]

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  1. NUR, um von ihrem Laptop aus ihren Facebook-Account zu checken und <b<Filme herunterzuladen. “
    Wieso nur??? und wie hält man es aus ganze Filme mit UMTS herunterzuladen das dauert doch Tage
    Ist ja logisch das die Kosten für die Web Nutzung der Sim Karte extrem hoch sind wenn si nicht dafür gedacht ist.
    Interessant wäre vor allem die Traffic Menge.
    @Gizmodo: Bitte nächstes mal den Preis auch in € angeben ;)

  2. ???? 200.000 AUS $ wie geht das?? Beim jeweiligen Provider ist doch ne Grenze eingebaut! Spätestens bei 500€ ist bei unseren Mobilfunkanbieter doch schluß??
    Und das über 3 Monate. Wer hatte die ersten 2 Rechnungen den über so eine Imense Summe bezahlt und es nicht gemerkt????

  3. es ist zwar klar, dass diebstahl kein kavaliersdelikt ist, aber dennoch sind nicht alle schuldigen benannt:

    1. wieso wurde die karte nicht gesperrt?

    2. wie kann der provider, kosten in dieser höhe zulassen?

    3. die frau hat hohen schaden angerichtet, aber eher aus unwissenheit. strafe muss sein, aber wie kann man da jemanden für ins gefängnis schmeissen?

    es ist doch immer der gleiche mist. entweder ein brummifahrer der unwissentlich mit dem falschen vertrag online ging, oder der dumme dessen telefon sich beim carrier im nachbarland eingeloggt hat, oder irgendein normaler hanswurst der nichtsahnend im urlaub roaminggebührern fabrizierte.

    gleiche geschichten, unterschiedliche betroffene, jedoch immer irgendwelche telefongesellschaften mit glänzenden augen.

  4. Die Strafe ist ja wohl ziemlich lächerlich. Warum bauen die eine SIM-Karte ein, die überhaupt nicht Passwortgeschützt ist? Wie kann man bitte Traffic für >60.000 A$ verursachen? Scheint mir eher so, dass diese SIM-Karte/dieser Vertrag einfach nicht für diese Art der Nutzung gedacht war, und deswegen fikitve, überhöhte Kosten vom Netzbetreiber angesetzt wurden.

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