Julian Assange: „Facebook ist die schrecklichste Spioniermaschine die je erfunden wurde“

assangebig

In einem Interview mit "Russia Today" warnt Wikileaks-Gründer Julian Assange vor dem sozialen Netzwerk Facebook.

Er sagt über das Portal:

„Facebook ist die schrecklichste Spioniermaschine, die je erfunden wurde. Es ist die weltgrößte Datenbank über Leute, ihre Beziehungen, ihre Namen, ihre Adressen, ihr Aufenthaltsort, ihre Kommunikation mit ihren Freunden, ihre Verwandten, alles für die US -Geheimdienste frei zugänglich.“

Details, inwiefern Facebook mit den Geheimdiensten zusammenarbeitet, nannte Assange nicht, aber er sagte:

„Jeder sollte wissen dass er, wenn er Freunde zu Facebook einlädt, Gratisarbeit für die US-Geheimdienste macht, und diese Datenbank für sie aufbaut.“

Das ganze Interview gibts bei der Quelle. [Casey Chan/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Russian Todayvia Mashable]

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  1. Der unterschied ist nur es geschieht alles freiwillig.
    Jeder der halbwegs klar denken kann weiß das die Daten weitergegeben werden.

      1. Das ist doch lächerlich. Automatisch auszuwerten ist dieses Datenaufkommen nie-im-Leben(!) und sollte es für gezielte Spionage einer einzelnen Person genutzt werden, musst du schon ordentlich Dreck am Stecken haben. Oder werde ich jetzt plötzlich vom FBI (wohlgemerkt in Deutschland) hochgenommen, weil ich bei Facebook meinen Aufenthaltsort offenbare? Da können sie auch meine Freundin anrufen.

  2. Kommentieren Connect with Facebook
    -> Ungültiger API-Schlüssel angegeben – Die Anwendung, auf die du zuzugreifen versuchst, existiert nicht oder wurde deaktiviert.

    Auch super :P

    Aber dadurch, dass Julian Assange dies so sagt und die Medien wieder darüber berichten werden sich wieder weitere x-Tausend Leute bei Facebook anmelden und mal schauen was da so interessant dran ist, dass jeder drüber berichtet.

    Und als wüsste der Staat nicht eh meine Beziehungen, Namen, Adressen, Aufenthaltsort, Kommunikation mit ihren Freunden (Handys?) und Verwandten.
    Das meiste davon sind Daten die sogar in meinem Perso stehen.

    Schlimmer ist wie die Leute teilweise mit Facebook – nein mit ihren Daten! – umgehen.

  3. Assange sagt und schreibt viel dabei verrät er auch etliche vertrauliche Daten! Die Spioniermaschine kann viel Daten sammeln und irgendwann auch im Daten-Meer ersticken. Computer kann alles verwerten? Hat die US-Geheimdienst Bin Laden aus dem Facebook aufgespürt?

    1. weil er seinen aufenthaltsort gepostet hat (:
      oder wars doch vielleicht apple ?? hat sein iphone heimlich den Aufenthaltsort gespeichert und zu apple gesendet ??

      Ich denke all dies verdanken wir nur apple
      apple4ever!“

  4. ehrlich gesagt ist mir das scheiß egal ob jetzt irgendjemand vom geheimdienst weiß ob ich in na beziehung bin oder nicht.

    es gibt dort keine kreditkartennummern, das schlimmste was mir passieren kann müssten spam mail und post sein. das kann ich aber dank spamfilter auch verhindern.

  5. … und Recht hat er!

    In der Zeit vor Facebook mussten die Geheimdienste bei Verdacht erstmal herausfinden, welche Accounts man für Chat, Mail, Blogging, Foto-Upload usw. hat und diese alle einzeln aufs Korn nehmen. Dann erst ergab sich ein Bild der Sozialkontakte eines Menschen. Das war zwar alles kein wirkliches Hindernis, aber es kostete Zeit und musste manuell unterstützt passieren. Und wollte man die Vernetzung einer Gruppe von Menschen untersuchen, mussten die Daten erst aufbereitet werden, um vergleichbar zu werden.

    Dank Facebook kann das live per Klick automatisch fix und fertig serviert werden. Und die Vernetzungen von vielen Menschen untereinander ist auch standardisiert auswertbar.

  6. Da war doch mal was – kurz gegoogelt:

    http://computer.t-online.de/facebook-polizei-verhaftet-spoettischen-verbrecher-craig-lazie-lynch/id_21347592/index

    Wer Facebook nutzt und glaubt alles sei nicht so schlimm – der muss nicht unbedingt blöde sein.
    Er ist einfach nur nicht aufgeklärt und u.a.evtl. der SocialNetWorkPest zum Opfer gefallen.

    Aufklärung hilft diesen Virus wieder los zu werden – und ja, auch wenn mir Assange persönlich nicht symphatisch ist – Recht hat er.

  7. Eigentlich hat er Recht. Die Frage ist wie immer, ob man auf die Annehmlichkeiten verzichten möchte, denn es gibt keine wirkliche Alternative zu Facebook und gäbe es eine, hätte man wieder das selbe Problem.

    Achja… und dieser Button am Anfang des „Kommentieren“-Abschnittes ist ja mal fast schon sarkastisch…

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