Elektrofahrzeug der Extraklasse

Lito-Sora

Wenn man das freundliche Summen dieses elektronischen Fahrzeugs hört, könnte man zunächst glauben, gleich kommt ein Golfwagen um die Ecke. Doch weit gefehlt!

Vielmehr handelt es sich hier um ein futuristisches, 200 km/h schnelles Supermotorrad. Auch äußerlich ist das Lito Sora eher so etwas wie “der Wolf im Schafspelz” unter den Motorrädern, zu 100% elektronisch angetrieben aber garantiert wild.

Das aus Kanada stammende Fahrzeug hat auch einige interessante Features: einen 12 kWH-Lithium-Polymer-Akku, der eine Laufleistung von bis zu 300 Kilometern garantiert, dazu ein dreiphasiger Wechselstrom-Induktionsmotor und ein Touch-Display mit GPS- Anzeige.

Je nachdem, wie weit der Zielort entfernt ist, passt die GPS-Anzeige den Stromverbrauch des Motorrades automatisch an. Beim Start benötigt es ungefähr vier Sekunden, um von 0 auf 100 Stundenkilometer zu beschleunigen.

Der große Nachteil von Elektrofahrzeugen ist und bleibt der Akku. Um diesen wieder vollständig aufzuladen, werden ganze acht Stunden benötigt. Das Lito Sora wurde bisher nur als Prototyp gebaut soll aber in diesem Juni beim Formel-1-Rennen in Montreal präsentiert werden.

Ab Oktober geht die Produktion dann in Serie und das Lito Sora soll dann für rund 31.500 Euro erhältlich sein.[Sam Biddle/Helene Gunin]

[via Lito Green Motion]

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  1. Ein E-Motorrad…. ich kann mit Sicherheit sagen, dass dieses Modell kaum richtiger Motorradfahrer kaufen wird, vom Preis mal ganz abgesehen.

    Für mich und für jeden anderen Motorradfahrer in meinem Umfeld ist der Sound eines der wichtigsten Kriterien bei einem Motorrad. Man muss es hören und es sollte nicht wie ein Rasenmäher klingen oder wie ein E-Roller auf Droge.

    Zudem sind 300Km echt nicht viel. Von A nach B kommt man ganz sicher, doch eine ordentliche Tour mit dem Teil kann man ja wohl vergessen.

  2. ja der Sound bestimmt so vieles. Ist aber natürlich abhängig vom fahrer. so bevorzugeich das schreien der GSX-R während andere flitzpiepen die Straße mit ihren verkackten Goldwings versperren und gerne dem Hupen entnervter Motorradfahrer hören.
    generell finde ich das Gerät hier aber sehr interessant. zumal ich auch mal gerne die Buell von einem Freund ausleihe um damit ein weing rumzubrettern. Sollte sich die Gelegnheit bieten würde ich gerne mal Probesitzen. Und vielleicht auch Fahren. Und dann vielleicht auch kaufen. Weil konservativ langweilig ist und man mit einem schnellen Benzinmotor schon lange nicht mehr auffällt :o)
    Optisch …. gefällt sie mir.

  3. also mein motorrad schafft auch nur 350km, der vorteil ist halt, dass ich nur ne halbe minute tanken muss. vielleicht wird es in zukunft ja entwedere schnellere ladungen geben oder standardisierte austauschakkus.
    ich liebe auch den sound meines motorrads, aber wenn elektrofahrzeuge standard werden, wird man nicht viel auswahl haben.

  4. Also ich würde das Mopped fahren,
    genauso würde ich gerne nen reinen Elektrowagen fahren.

    Warum ich es nicht fahre?

    Der Preis macht die Käufer 31500 Euro ist schon ne Hausnummer für nen Mopped.

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