Apple: Nächstes iOS wird Positionsdaten verschlüsseln

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Die umstrittene Speicherung von Ortsinformationen im iPhone und iPad wurde durch ein Update von iOS schon gezähmt. Künftig soll der Cache, in dem die Daten liegen, außerdem noch verschlüsselt werden.

Die nächste Version von iOS soll eine verschlüsselte Datenbank erzeugen, in den die Ortsinformationen gespeichert werden, die das iPhone und das iPad aufzeichnen. Bei diesen Ortsinformationen handelt es sich wirklich nicht um ein Bewegungsprofil des Anwenders sondern um die Position von Mobilfunkmasten und WLANs in der Umgebung, mit denen die Geräte ihren Standort schneller feststellen können als rein über GPS. Diese Daten werden außerdem verwässert mit Daten aus Apples Datenbank, so dass Orte darin zu finden sind, an denen der Nutzer nie war.

Mittlerweile gibt es diverse Tools, die Euch die auf dem iOS-Gerät gespeicherten Daten in eine Landkarte einzeichnen und so grafisch visualisieren. Das erste Tool dieser Art war iPhone Tracker (für Mac OS X). Ein sehr ähnliches Programm finden Windows-Nutzer im gleichfalls kostenlos verfügbaren iPhoneTrackerWin.

Nach Aussagen von Bud Tribble von Apple gegenüber dem US-Kongress wird das nächste Update von iOS eine verschlüsselte Datenbank enthalten. Dann kann auch kein Fremder mehr mit selbst geschriebener Software in den Daten herumfuhrwerken. [Andreas Donath]

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    1. nur mal so…die Daten werden eh nur auf deinen Rechner gespeichert, aber nicht alle paar minuten automatisch, ohne es zu merken, an GOOGLE geschickt, wie bei Android

      und noch was…es is eh egal ob die Daten gespeichert und versendet werden, da der Mobilfunkanbieter eh schon alle Daten von dir bekommt^^
      dagegen kannst du nichts tun.

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