Eine analoge Kamera macht digitale Bilder

rolleiflexdigicam

Wer mit einer analogen zweiäugigen Spiegelreflexkamera durch die Straßen zieht und Fotos macht erregt wohl kaum Aufmerksamkeit, sondern eher ein paar komische Blicke.

Doch was die Leute, die dann mit solch einer Kamera fotografiert werden nicht wissen ist, dass es sich gar nicht um kein analoges Gerät handelt.

Die Rolleiflex nimmt nämlich digitale Bilder auf, statt den uralten Film zu benutzen. Wie auch bei dem Original muss man hier von oben in die Linse schauen, oder in diesem Fall eben auf das 1.1 Zoll große Display.

Nach jedem „Schuss“ muss die Kurbel an der Seite gedreht werden und wie bei der TLR damals haben die Fotos eine quadratische Form statt der heute üblichen Rechteckform. Damit lassen sie sich zum Beispiel besser in einer Fotoleinwand integrieren – einen Vorteil muss das Ganze ja haben.

Es gab schon viele Modelle, wie 6×6, Mittelformat und 35mm, doch während diese sich im Laufe der Jahre auf verschiedene Art verändert haben, hatte keine von ihnen einen 5MP Sensor wie die Rolleiflex.

Die Nostalgiekamera ist ab 300 Euro erhältlich. [Kat Hannaford/Helene Gunin]

[via PetaPixel]

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  1. Das Ding ist schon alt!
    Ihr hättet wenigstens ergänzen können, dass die Kamera von der deutschen Firma Minox aus Wetzlar hergestellt wird und eine Miniaturausführung im Maßstab 1:2 darstellt.

  2. Lieber „nach Euren Angaben“ komische Blicke mit meiner alten analogen Rolleiflex 2,8 als mit diesem 300€ stillosen Ding… shame on you Rollei und Minox, ihr habts verpennt. Leica im übrigen nach der x100 auch :(

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