Panasonic Lumix G3 will berührt werden

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Panasonics neueste Micro Four Thirds-Kamera ist in einigen Punkten nur unwesentlich besser als ihre Vorgängerin, die G2. Aber verbesserte Leistungswerte sind nie schlecht. Die G3 hat einen neuen sensor mit mehr Auflösung und einen berührempfindlichen Bildschirm. Dafür sind weniger Knöpfe eingebaut.

Die Panasonic Lumix G3 hat nun 16 anstatt von 12 Megapixel und eine deutlich höhere Fokussiergeschwindigkeit. Außerdem ist der Serienbildmodus schneller geworden. Die Kamera kann nun 4 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung machen oder 20 Stück bei 4 Megapixen. Außerdem wurde die Rauschreduktion verbessert.

Kernelement ist Panasonics neuer Touchscreen, der gleichzeitig als Sucher dient. Auch ein elektronischer Gucklochsucher wurde eingebaut, aber wie ich die Leute kenne, verwenden sie vornehmlich den großen Bildschirm (3 Zoll, 7,62 cm). Der Bildschirm ist nicht nur dreh- und klappbar sondern wird auch noch für zahlreiche Menüfunktionen eingesetzt. Der Panasonic-Kamera fehlen nämlich eine Menge Knöpfe, die bei der Vorgängerin noch als Hardware ausgeführt wurden. Deren Funktionen sind nun in Menüs versteckt. Sogar fokussieren kann man mit dem Display. Einfach an die Stelle drücken wo es scharf sein soll und schon legt der Autofokus los.

Auch die ISO-Geschwindigkeit, Weißabgleich und viele andere Parameter werden nun über den Touchscreen gesteuert. Das kann auch vorteile haben. Anstelle von Gamepad-artigen Steuerkreuzen muss man nun nur noch virtuelle Schieber bedienen. Aber wehe man hat Handschuhe an.

Die Panasonic Lumix G3 soll ab Mitte Juni 2011 in den Handel kommen. Mit dem 14-42mm-Zoom soll sie rund 700 Euro kosten. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via Panasonic]

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