Ist Dropbox ein unsicherer Ort für unsere Daten?

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Rätselraten um den Datendienst Dropbox: Laut dem Sicherheitsexperten Soghoian werden die Dateien nicht beim Upload verschlüsselt und sind somit für die Mitarbeiter einsehbar. Er hat deswegen Klage bei der FTC erhoben.

Laut „Wired“ wirft Soghoian der Firma vor, mit der fehlenden Verschlüsselung der Schnüffelei durch die Regierung in die Hände zu spielen. Außerdem seien dadurch Raubkopieklagen möglich.

Beim Hochladen analysiert Dropbox die Dateien, um Platz zu sparen. Befindet sich die Datei bereits auf den Servern, wird sie nicht hochgeladen, sondern quasi dem Konto des Nutzers „hinzugefügt“. Mittels eines „Hashs“, einer Signatur, die der Datei hinzugefügt wird, wird die Analyse unternommen,

Die Schüssel, die dazu verwendet werden, die Dateien zu ver- und entschlüsseln, sind also in den Händen von Dropbox und werden nicht auf den Rechnern der Nutzer gespeichert.

Dementsprechend ist es angeblich Dropbox-Mitarbeitern möglich, den Inhalt von Nutzerkonten zu sehen, und die nichtverschlüsselten Daten an die Regierung oder sonstige Organisationen weiterzuleiten, sollten sie dazu angehalten werden.

Bislang stand in den AGB von Dropbox, dass sie nicht in der Lage sind, an Nutzerdateien zu kommen. Dies wurde mittlerweile geändert, nun sagt Dropbox, dass es ihnen nicht erlaubt sei, an Nutzerdateien zu gelangen.

Soghoian will dafür sorgen, dass Dropbox klarer Stellung nimmt zum Umgang mit den Dateien. Ein Sprecher von Dropbox sagte, dass die Datensicherheit sehr ernst genommen wird. [Adrian Covert/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Wired]

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  1. Wie kann man sich über so einenScheiß Gedanken machen. Lasst Eure Daten da, wo sie hingehören…. auf Eurem eigenen Rechner…. wie all die vielen Jahre bisher.

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