Glühbirnen mit IP-Adressen

greenchip-lighting

Schöne neue Welt? Wenn es nach dem niederländischen Unternehmen NXP geht, werden wir künftig alle LED-Glühbirnen verwenden, die jeweils eine eigene IPv6-Adresse haben.

Nach Angaben von Fast Company arbeitet die Technologie mit dem 802.15.4 Drahtlosprotokoll, verwendet also nicht die bekannte 802.11-WLAN-Frequenz. Gute Sache.

Natürlich sind solche Glühbirnen nur für sogenannte „Smart Homes“ geeignet, wo alles automatisiert abläuft, beispielsweise Heizung und eben die Lichtsteuerung.

Das Framework JenNetIp, das die Glühbirnen mit dem Zentralcomputer kommunizieren lässt, soll OpenSource werden, weshalb keine Kompatibilitätsprobleme entstehen sollten.

Die Greenchip-Birnen sollen Ende des Jahres im Fünferpack 50 Dollar kosten, Fernbedienung inklusive. [Adrian Covert/Jens-Ekkehard Bernerth]

[Fast Company]

Tags :
  1. HABEN HABEN HABEN HABEN
    ENDLICH eine vernüfntige Lösung zu einem bezahlbaren Preis ?

    Man kann das gar nicht glauben, das ist ja wie Weihnachten und Ostern zusammen ?
    Ich muss träumen, einfach nur träumen.

  2. Sehr coole sache, nur wäre es nicht viel praktischer die Glühbirnenfassung mit Wlan auszustatten?
    So kann man jede Birne einsetzen und man braucht nicht jedesmal die „teuren“ Birnen kaufen.

  3. Ich bin immer noch dafür Haushaltsgeräte über Powerline zu versorgen und Computer über (W)LAN.

    @Peter: Wenn jede Glühbirne in’s WLAN funkt, wird ja noch mehr Bandbreite verbraucht und der Empfang für übliche Anwendung noch schlechter. Wenn die auf anderen Frequenzen funken, dann beeinträchtigt sich das nicht gegenseitig.

  4. @cfree
    ich glaube peter gings nicht um die frequenz sondern darum dass er gerne FASSUNGEN dieser art haben möchte und nicht fassung+birne kombi pakete bei denen man die fassung jedes mal mit ersetzen muss wenn die birne defekt ist und keine „normalen“ birnen mehr nutzen kann.

    dazu sei aber angemerkt:
    1. es handelt sich laut artikel um LED birnen die ja von natur aus eine sehr viel höhere lebensdauer haben als gewöhnliche birnen – vermutlich wird man so eine birne nur alle 10 jahre austauschen müssen, je nach gebrauch
    2. solange diese firma vorreiter in dem segment ist können sie es sich erlauben die marketingstrategie „fasung+birne“ zu realisieren – das klappt genau solange bis einer kommt der den vorschlag von peter umsetzt und diese firma dann damit – falls sie nicht schnell genug schaltet – überrennt

    zum artikel:
    naja, grundsätzlich eine schöne zukunfsweisende firma, denn in 20 jahren wird jedes elektro gerät eine eigene ip haben, davon bin ich überzeugt. allerdings hat die sache ein paar schwächen:
    – warum um gottes willen wlan? das ding hängt sowieso am stromnetz – dlan wäre hier die billigere, schnellere, fehlerfreiere lösung
    – die firma ist iherer zeit vorraus – zu sehr vorraus. bis ein markt für solche produkte da ist wird man von der firma vermutlich nichts mehr hören – naja, vllt werden sie ja aufgekauft, dafür müssen sie nur spezialisiert genug sein

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising