Tipps: So findet jeder den perfekten Kopfhörer

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Viele Nutzer verwenden tagaus- und tagein Kopfhörer, um Musik zu hören. Wenn man sich nicht mehr von vielen Geräten beigelegten Kopfhörern berieseln lassen möchte sondern etwas besseres kaufen will, dann ist guter Rat teuer. Wir zeigen euch, was es für Kopfhörer gibt, für wen sie geeignet sind und wie jeder den passenden Kopfhörer.

Form-Faktoren

Kopfhörer gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Bauweisen. Sie hören sich nicht nur unterschiedlich an sondern sind auch ganz anders im Tragegefühl. Das erste was man sich überlegen muss, ist der Haupteinsatzzweck des Kopfhörers. Mit der Auswahl des Formfaktors wird der Wust der Angebote schon einmal gelichtet.

Ohrmuschel-Ohrhörer und Im-Ohr-Ohrhörer


Diese Kopfhörersorten dürfte die am weitesten verbreitesten sein. Im-Ohr- Ohrhörer und Ohrmuschel-Ohrhörer sind die kleinsten Kopfhörer, und sie werden direkt in die Ohren gesteckt. Sie liegen in unterschiedlichen Varianten den meisten tragbaren Musikspielern wie dem iPod bei. Ohrmuschel-Ohrhörer werden, wie der Name schon sagt, in der Ohrmuschel befestigt, was manche Anwender auf Dauer oder generell als unangehmem empfinden. Die In-Ohr-Variante wird direkt in den Hörkanal gesteckt und passt sich ihm durch ein mehr oder weniger flexibles Schaumgummi-Polster an, so dass kaum noch Umgebungsgeräusche ins Ohr kommen können.

Vorteile: Die Ohrmuschel-Ohrhörer und Im-Ohr-Ohrhörer sind aufgrund ihrer Konstruktion leicht tragbar und leicht unterwegs einzusetzen. Einige Im-Ohr- Ohrhörer sorgen für eine akkustische Abschottung zur Umwelt und erlauben eine höhere Konzentration auf die Musik. Beide Bauweisen sind zudem leichter nutzbar, wenn man eine Brille oder Sonnenbrille trägt oder gar einen Fahrradhelm.

Nachteile: Es gibt zwar auch einige ganz gute Ohrmuschel-Ohrhörer und Im-Ohr- Ohrhörer, aber man wird mit ihnen vermutlich nie die Qualität erreichen, die Muschelkopfhörer erzielen. Einige finden Kopfhörer, die in den Gehörgang gesteckt werden als unangehm, doch das ist letztlich Geschmackssache. Ein großer Nachteil: Nur in wenigen Läden wird man diese Kopfhörer vor dem Kauf wirklich ausprobieren können – denn wer will schon den Ohrenschmalz des Vornutzers … (igitt). Einige der Ohrmuschel-Kopfhörer haben die lästige Angewohnheit, bei schnellen Bewegungen aus den Ohren zu fallen, was ziemlich lästig werden kann. Es gibt aber eine Reihe von Modellen, die spezielle Halterungen besitzen, womit sie auch beim Sport getragen werden können.

Foto: Erica Joy

Ohraufliegende Kopfhörer (Supra-Aural)


Wer etwas älter ist und das Walkmanzeitalter noch voll mitgemacht hat, der dürfte sie kennen: Sie bestehen aus einem Metallband, das über dem Kopf gezogen wird und zwei kleinen Kopfhörer mit Schaumstoffpolstern. Die Schaumstoffpolster liegen auf den Ohren nur auf, umschließen sie aber nicht. Und es gibt sie immer noch.

Etwas Musik entweicht bei diesen Modellen immer nach außen, was besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln früher zu heftigen Diskussionen mit Mitreisenden führte, die kein Interesse an der Musikbeschallung hatten. Dafür hört man selbst auch noch ein wenig, was außen um einen herum passiert.

Vorteile: Wer Trageschwierigkeiten mit den In-Ears hat und dennoch mobil sein will, der sollte sich unbedingt einmal die ohraufliegende Kopfhörer ansehen. Man kann mit ihnen herumhüpfen wie man will – so schnell kriegt man sie nicht dazu, herunterzufallen, wenn man sie richtig fest angezogen hat. Außerdem sind diese Kopfhörer gut zu transportieren. Es gibt sogar einige Modelle, sie sich falten lassen, damit der Metallbügel nicht mehr so sperrig ist.

Nachteile: Die meisten dieser Lautsprecherkonstruktionen lassen Lärm von außen herein. Ein Abkapseln von lauten Umweltgeräuschen ist damit nicht möglich. Und wenn man in einer besonders leisen Umgebung unterwegs ist, hören die anderen Menschen gegebenenfalls eure Musik. Außerdem ist manchmal das Bassverhalten der Lautsprecher nicht das beste.

Foto: Audio-TechnicaUK

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  1. ich mag am liebsten In-ears.

    Pro: sau bequem, größenverstellbar durch verschieden große silikon-stöpsel, saubere Bässe, man kann auf voller lautstärke hören ohne dass man andere mit der musik nervt.

    Contra: ich hab schon öfter die silikonaufsätze verloren und da man die nicht einzeln kaufen kann ist das dann scheiße..

    In-ears in verbindung mit einem bluetooth-stereo-headset und dem iPhone ist für mich optimal für unterwegs.
    P.S. an die Hater: man muss kein iPhone nehmen ;-)

    1. Silikonaufsätze kann man nachkaufen.
      1. Beim Händler des geringsten Mißtrauens – 6er-Pack (je 2x S/M/L) um die 10 Euro.
      2. Beim China-Händler/Billigladen/etc. nach billigen in-ears schauen, immer mehr aus der 2-3-Euro-Klasse haben ein Sortiment an Aufsätzen dabei.
      3. Entsprechende billig-in-ears direkt in China bestellen, z.B. bei dealextreme.com.

      Außerdem kann man die Dinger ja am runterrutschen hindern. Zieh mal einen langsam runter, dann siehst Du den Problempunkt: Der Ansatz, wo sie in der Rille hängen. Beim rausziehen wirds an der Stelle dicker, wenn der Teil aus der Rille sich logischerweise dehnen muß. Folglich muß man genau diesen Dehnungsvorgang verhindern, indem man etwas stärkeres drumherum packt.

      1. Versuch: PVC-Klebeband drumwickeln. Ging schnell, hielt – löste sich aber nach ein paar Monaten wieder.
      2. Versuch: Schrumpfschlauch. Durchmesser Vor/nach Schrumpfung 9/5 mm, 5 mm lang. Hält.
      5 mm Silikonschlauch funktioniert auch, ist aber schwieriger draufzufrickeln.<

      1. Ergänzung: Nach der Idee eben mit dem Silikonschlauch bin ich gerade dabei, an all meinen in-ears den Schrumpfschlauch gegen Silikonschlauch zu tauschen. Hält einfach noch besser (liegt enger an, drückt permanent aktiv an (während Schrumpfschlauch in der Form erstarrt), Silikon auf Silikon wirkt zudem stark rutschhemmend) und ist optisch wesentlich dezenter. :-)

    2. Die Kombination Bluetooth mit In-Ear verwende ich auch an meinem Smartphone.
      Wenn du die Aufsätze verlierst und der Hersteller diese nicht als „Ersatzteil“ anbietetet, solltest du vielleicht einfach mal den Hersteller kontaktieren. Als ich einen meiner Aufsätze verloren habe, hab ich mich auch im Internet umgeschaut und dann viele postive Berichte gelesen, dass die betreffenden Hersteller auf Anfrage kostenlosen Ersatz verschickt haben.
      Ich habe dann den Aufsatz doch noch gefunden und kann daher keine persönliche Erfahrung mitteilen.

  2. Die besten Kopfhörer sind Beats by Dr.Dre. Es sind over-Ear Kopfhörer(gibt es aber auch in der in Ear Variante). Sie sind Geräusch unterdrückend. Ich habe persönlich ein paar es sind einfach die besten man hört Musik so wie man sie hören sollte. Ich hab die Studio Variante. Es gibt sie im vielen Vatianten und Farben. Schaut sie euch am besten selbst an. Der einzige Nachteil mag vielleicht der Preis sein. Da sie mit 300€ nicht ganz billig sind aber ich kann Garantieren es lohnt sich. Hier der Link http://beatsbydre.com/products/Products.aspx?pid=B3808&cat=1

    1. nur wer keinen bass braucht, und sich lieber gitarren riffs oder ähnlichen anhöhrt, außerdem genug geld hat, der sollte sich elektrostaten hohlen, dass system macht sie in den mitten und höhen unübertrefflich.

    2. Ich möchte niemanden persönlich angreifen aber ich finde die Dinger den grössten Mist :p
      Abgesehen davon, dass sie extrem Überteuert sind sind sie „gesoundet“. Sie fügen in einer mir unbekannten Technik Töne ein welche nicht sein sollten. Es Klopft unaufhörlich im oberen Bassbereich und von einem dynamischen Tiefenbass kann man höchstens träumen. Evt. sind die Höherer aber auch nicht auf „meine“ Musik angepasst.
      Wer unveränderte Musk höhren möchte (linear/“langweilig“) sollte imo zu Beyerdynamic oder Phonak greifen. Die günstigeren Senheiser z.b. sagen mir genau so wenig zu.

      1. ja die technik ist exotisch, du kannst dir dass aber af wiki angucken, die erklärens dir. dann verstehst du wieso die gar keinen bass haben können, aber viel schneller sind als hehrömmliche treiber, da sie keine hardware verschieben müssen. desshalb sind sie hoch und mitteltöner.
        kennst du backes und müller? die sind bei boxen, ich sag mal das teuerste was geht. die benutzen eine ähnliche technick als hochtöner

  3. Ich habe schon viele Kopfhörer ausprobiert (In Ear) und kann nur sagen das AKG die besten sind, benütze seit gestern K390NC und die sind einfach der Wahnsinn

    1. OH JA…. zwar nutze ich nicht in ear sondern ohrmuschel kopfhörer aber die von AKG sind immer am besten.

      Nun sind meine AKG futsch (nach jahren) und da ich ungeduldig war hab ich Philipps gekauft… was für ein fehler -.-

  4. In-Ears können Top-Klangqualität erreichen. Allerdings muss man dazu mehrere hundert Euro investieren. Gute In-Ears sitzen auch bombenfest und können nicht „bei schnellen Bewegungen aus den Ohren […] fallen“. Professionelles Monitoring für Bühnenmusiker wird nicht ohne Grund In-Ear ausgeführt. –

    Ein preiswerter, robuster, ohraufliegender Kopfhörer mit gutem, wenn auch etwas basslastigem Klang ist der Koss Porta Pro (ca. 30 €). Dessen Klangqualität kann durch andere Ohrpolster in Donut-Form und/oder kleinere Veränderungen weiter gesteigert werden (Suchbegriffe: „quarter mod“, „kramer mod“). Er wird seit 1984 unverändert hergestellt.
    Ein Nachteil ist die Bauweise in Bügelform. Längere Haare verfangen sich schonmal darin und ziepen. Außerdem ist das Aufsetzen etwas fummelig. Tragen kann man ihn anschließend aber stundenlang, er sitzt sehr bequem.

    1. „Professionelles Bühnenmonitoring“ …. Wichtig ist der Kerl vor/hinter/über/unter der Bühne, der die Musik abmischt. Wobei man gut und gerne allein für das Schlagzeug auf 10 Kanäle kommt. Bei einer 0815 Band sind es meistens schon um die 24 Kanäle, die man da zu managen hat.

      Der Kerl wird dann im übrigen keine in-Ears mehr tragen, weil er eben professionell ist und deswegen zum Beispiel einen beyerdynamic DT 770 PRO oder vergleichbares verwenden.

      Aber mir ist noch kein Toningenieur/techniker/meister untergekommen der mit in-ear’s mikrofoniert und abmischt, weil das ziemlicher Schwachsinn wäre

      1. Seufz. Wieder jemand, der meint, alles besser zu wissen, obwohl er nicht einmal des Lesens mächtig ist.

        Dort steht „Bühnenmusiker“, nicht „-techniker“. Andere Berufsgruppe. Die Zahl abzumischender Eingangskanäle hat zudem wenig bis nichts mit der Umsetzung am anderen Ende der Klangkette zu tun. Äpfel und Birnen, und so weiter. Aber Hauptsache, seinen Senf dazuzugeben.

  5. da ich keine in-ears mochte/mag habe ich mich für einen on-ear Kopfhörer entschieden, da mir die Ohrmuschelteile zu gross und schwer sind.

    da für mich neben einem sehr guten klang auch das design und die qualität eine grosse rolle spielen, hab ich mich nach mehreren tests versch. fabrikate beim örtlichen hifi-experten (60jahre vor ort!!!leider sehr selten heutzutage) für die bowers&wilkins P5 entschieden, die perfekt mit meinen Apple Produkten harmonieren (aktuell iPhone 4 und iPad 2) und genau auf mein Nutzungsverhalten zugeschnitten sind (70%unterwegs / 30% daheim). qualität und Materialanmutung sucht seines gleichen in diesem preissegment von 300€. Die p5 bestehen rein aus Leder (Ohrmuscheln aus supersoftem neuseeländischem Schafsleder und sind austauschbar, genau wie die Kabel) und stainless steel. sehr sehr hochwertig und nach einer kurzen einspielzeit (die man jedem Kopfhörer zugestehen sollte) ist der klang überragend, natürlich und nicht künstlich verfälscht, wie das so manch ein Hersteller macht. Das Design gefällt mir sehr gut, aber das ist ja wie immer rein subjektiv und daher unbestritten. ich bin also insgesamt sehr zufrieden und kann die P5 sicherlich sehr sehr lange geniessen, denn eins ist sicher, das sind keine kophörer die nach 1-3 Jahren nachlassen, brechen (Bsp. monsterbeats, die echt schrottig sind!), sondern welche die locker 10-15 Jahre oder länger ihren Dienst verrichten könnten/werden,falls man nicht eh irgendwann Lust auf was Neues haben sollte.

    absolute Kaufempfehlung!!!!

  6. Diese ohraufliegenden Kopfhörer haben bestimmt einen tollen Klang, aber wenn jemand mit solchen Dingern durch die Stadt läuft, muss ich doch immer etwas schmunzeln….sieht schon echt komisch aus. :-)

    1. interessiert dich immer was andere denken oder sagen könnten? falls ja tust du mir leid. ist doch völlig unwichtig! die soundqualität ist genau so subjektiv wie auch das design. es muss DIR und nicht anderen gefallen!
      Also im HiFi-Laden probe hören /-tragen und dann entscheiden;-)

  7. Ich verstehe nicht was ihr alle an diesem Artikel lobt. „Ein paar Unfeinheiten“ würde ich hier als sehr beschönigend bezeichnen. Da schreibt Jemand der keinen blassen Dunst von Audio hat einen schon fast fahrlässigen Artikel auf einem Niveau, das ich benutzen würde um Vorschülern etwas von Kopfhörern zu erklären.

    Es gibt so viele wirklich sinnvolle, gut zu verdeutlichende Grundlagen über Kopfhörer. Man könnte den unwissenden Nutzer zum Beispiel grob über den für das Ohr wahrnehmbaren Frequenzbereich aufklären, dabei zum Beispiel auf Frequenzwiedergabekennlinien verschiedener Kopfhörer hinweisen und damit Stärken und Schwächen aufzeigen. Dann eventuell darauf hinweisen welche Gefahren zum Beispiel in-Ear’s bergen (unbemerkte, schnelle Schädigung des Gehörs gerade wegen der extremen Abschirmung und dem Sitz direkt im Ohr) und für welche Anwendungsfälle die unterschiedlichen Typen eigentlich gedacht sind (große Hifi’s brennen den MP3-Player-Akku … sry IPod-Akku … in einer halben Stunde runter) usw.

    Aber vorsicht! Ihr könntet dabei das Risiko eingehen Artikel mit echtem Mehrwert zu verfassen, was wohl nicht mit eurem Konzept vereinbar ist

  8. Also, ich hab wirklich dutzende Kopfhörer probiert, da ich täglich mit dem Zug 3 std. pendle. Ohraufliegende Kopfhörer sind da einfach nur unbequem. Man kann seinen Kopf seitlich nirgends anlegen und überhaupt siehts einfach nur dämlich aus. – Also blieb nur inEar. Dort habe ich von Sennheiser bis Bose so ziemlich alles probiert. Die meisten haben nicht richtig gepasst. Der Beste war noch von Sony mit Rauschunterdrückung. Da nervte aber dann immer das Kabel mit dem NoiseGard teil dran. Irgendwann hab ich dann entdeckt das man sich auch Kopfhörer beim Hörgeräteakkustiker machen lassen kann. Die werden perfekt an den Gehörkanal angepasst. Und die sitzten so perfekt, dass man nix mehr von außen hört. Da kannste die Rauschunterdrückung von Sony vergessen. Für mich absolutes Top an Service (Hörgeräteakkustiker), Qualität und Klang. Einen bessere Soundqualität für diesen Preis wird man nirgends finden. Und hier mal ein Link:

    http://www.gnresound.de/products/Sonstige_Produkte/REALsoundbyReSound.aspx

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