Intel will stromsparende Tablet-Prozessoren bauen

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Intel hat offiziell seine Roadmap für neue Prozessormodelle vorgestellt, die Hardwarbegeisterte mit Sicherheit frohlocken lassen wird. Intel setzt voll auf Tablets und ultraportable Notebooks mit langen Akkulaufzeiten.

Der bekannte Atom-Prozessor wird weiterleben. Er soll in Tablets verbaut werden und jedes Jahr etwas besser und kompakter werden. Der im 32nm-Prozess gefertigte „Cedar Trail“ Atom-Prozessor soll im kommenden Jahr im 22nm-Prozess gefertigt werden. Im darauf folgenden Jahr soll gar ein 14nm-Prozess eingesetzt werden. Die Prozessoren sollen jedes mal schneller werden, weniger Abwärme produzieren und weniger Strom benötigen. Das sind natürlich ideale Eigenschaften für mobile Rechner, Subnotebooks und Tablets.

Mit der Atom-Variante „Medfield“ will Intel künftig auch ARM Konkurrenz machen. Der neue Prozessor soll Ende 2011 in Produktion gehen. Er ist vornehmlich für Smartphones und Tablets gedacht, die in der ersten Jahreshälfte 2012 in den Handel kommen werden. Zwar werden die meisten Smartphones mit ARM-Prozessoren ausgerüstet, aber vielleicht schafft es Intel ja, die Konkurren anzutreiben. Das kann ja nie schaden.

Mit der neu vorgestellten Ultrabook-Plattform will Intel die Entwicklung superflache Notebooks unter 20 mm Dicke zu zivilen Preisen ermöglichen. Das Unternehmen erwartet, dass Ende 2012 schon 40 Prozent aller Privatnotebooks in die neue Ultrabook- Klasse fallen. Ultrabooks sollen erheblich dünner sein als aktuelle Windows- Rechner aber dennoch schnell sein und mit aktuellen Schnittstellen wie Thunderbolt und USB 3.0 daherkommen. Ihr Preis soll bei unter 1000 US-Dollar liegen. Einige sollen auch mit Tablet-Funktionen – sprich mit berührempfindlichen Display – ausgerüstet werden. [Kelly Hodgkins / Andreas Donath]

[Via Intel]

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  1. Was sollen denn ultraportable Notebooks portabler machen als portable Notebooks? Lassen die sich noch mehr mitnehmen als mitnehmbare?

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