MIT-Forscher entwickeln Glibber-Akkus zum Wiederbefüllen

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Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine neue Technik entwickelt, bei der eine verbrauchter Akku mit einer glibberigen Flüssigkeit neu befüllt wird. Danach ist er neu geladen.

Die schwarze, glibberige Flüssigkeit nennen die Forscher Cambridge Sludge. Das Ganze funktioniert fast wie ein gewöhnlicher Akku. Der Cambridge Sludge ist mit geladenen Teilchen versehen und verhält sich ähnlich wie Treibsand. Es gibt positive und negative Ladungen – und wenn die Ionen sich durch eine dünne Membran bewegen, dann fließt der Strom.

Diese Technik könnte einmal in Elektroautos eingesetzt werden, die dann anstatt von Benzin einfach mit Cambridge Sludge befüllt werden. Der Tankvorgang dauert zwar etwas länger, weil ja erst der entladene Glibber abgepumpt werden muss, aber das ist immer noch besser als das Auto stundenlang an eine Steckdose zu hängen. [Kelly Hodgkins / Andreas Donath]

[Via MIT]

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  1. Wäre wirklich extrem super!
    Wenn man bedenkt, wie viel Benzin heutzutage an die unzähligen Tankstellen ausgeliefert wird … das könnte dann größtenteils wegfallen. Im Supermarkt gibt es dann eine extra Ecke für „Slug“, man kauft sich da ein paar Kanister und gut. Zuhause hat man natürlich eine kleine Pumpe, die das Elektro-Auto befüllt …

    Das sind mal schöne Aussichten.

    1. Find ich auch! Zuhause gibts ein eigenes Ladegerät welches eine „Tankfüllung“ lädt während man mit der anderen durch die Gegend zieht!

  2. Interessante Idee. Warum aber soll man sich die Hände etc. mit schwarzem Glibber schmutzig machen, wenn man doch auch einfach die ganzen Behälter austauschen könnte? Einfach (*hust*) das Format für die Akkus, die an E-Autos verbaut werden, standardisieren, schon heißt es an der Tanke „Akku raus – Akku rein – Tank voll!“.

    1. Musst du dein Benzin beim Tanken jedes mal mit den Händen anfassen? Da wird es dann eine Tankvorrichtung geben, die man irgendwie an das Tankloch andockt und zwar so, dass die Sache dicht ist. Die Zapfsäule würde dann erst alles abpumpen und dann das neue reinpumpen oder sogar beides gleichzeitig. Im Supermarkt wird das auch nichts, da man sich bei der Menge die man davon brauchen wird sicherlich ganz schön abschleppen müsste. Das interessante ist wirklich, dass man keine Tanklaster mehr braucht, da jede Tankstelle den Sludge selbst neu laden könnte. Jetzt kann man nurnoch auf eine hohe Energiedichte hoffen und darauf, das der Strom nicht zu teuer wird. Wer wollte noch mal alle AKWs abschalten?

  3. Viel wichtiger ist doch, dass erstmal eine Technik für eine schnelle Beldaung von Batterien am Start ist, wie man das letztlich und endlich ausführt wird sich zeigen, hauptsache es geht insgesamt mal los. *Daumen hoch* sag ich mal

      1. Weil noch Erdöl-reserven existieren und Großkonzerne sich mehrfach daran bereichern können…ist doch nicht das erste Mal, dass man den schnöden Mammon vor Effizienz setzt.

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