Neue Suchfunktionen: Google will in euren Kopf

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Google hat einige neue Funktionen für seine Suche vorgestellt, die die Recherche einfacher und schneller machen sollen. Und das Endziel? Die wollen in euren Kopf und eure Denkweise ändern.

Googles Forscher haben herausgefunden, dass die Menschen ständig suchen – wenn die Suche über die normale Website sinkt – zum Beispiel an Feiertagen, dann steigt die mobile Nutzung von Google. Genau so ist es in der Nacht.

Und Google will natürlich die Nummer eins bei der Suche bleiben. Anders gesagt will Google Teil davon sein, wie ihr denkt. Google hat dazu einige neue Funktionen vorbereitet, die nun das Licht der Welt erblickt haben.

Bei der mobilen Suche gibt es vornehmlich Änderungen beim Interface. Eine neue Funktion zum Zusammenbauen der Suchanfrage hilft, durch Textergänzungen Tipparbeit zu reduzieren. In der Demo wurde ein Suchbegriff mit 27 Buchstaben mit nur 8 Tastendrücken erzeugt. Neue Icons für Google Places zeigen mit einem Klick an, wo sich zum Beispiel Geldautomaten oder Restaurants auf der Karte in eurer Umgebung befinden.

Aber die echten Neuerungen sind in der normalen Suche für den Desktop zu finden.

Zum einen hat Google die Sprachsuchfunktion freigeschaltet. Ein kleines Mikrofonicon zeigt an, dass ihr jetzt ins Mikro sprechen könnt. Das geht natürlich nicht in jedem Browser sondern derzeit nur mit Chrome. Und wenn Google über Sprache steuerbar ist, dann soll die Hemmschwelle noch geringer sein, die Suchfunktion zu benutzen.

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Die Bildsuchfunktion von Goggles wurde nun in Googles Suchinterface integriert. Damit kann man Anhand von Fotos suchen. Letztlich soll die Funktion die Frage beantworten: Was ist das, was ich da sehe? Das kann ein Logo sein, ein Foto eines Küstenabschnitts, ein Makro oder ein Haus. Damit soll man künftig bei allem Unbekanntem was man sieht, Google nutzen, um herauszubekommen, was es ist.

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Und mit Instant Pages schließt sich der Kreis. Es gibt drei zeitfressende Komponenten bei der Suche. Der erste ist die Formulierung der Suchanfrage, die Google mit der automatischen Vervollständigung vereinfachen will. Das zweite ist die Auswahl von Resultaten – deren Vorsortierung ist letztlich Googles Geschäft und das dritte ist die Ladezeit.

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Google Instant Pages soll die Ladegeschwindigkeit von Webseiten durch vorheriges Laden im Hintergrund beschleunigen. Dabei versucht ein Algorithmus über die schon bekannte Funktion Google Instant vorherzusagen, welche Seite ihr gleich anklicken werdet und lädt sie schon einmal im Hintegrund. Google Instant ist die Voransicht der Webseiten, die eingeblendet wird, wenn ihr Suchergebnislinks mit der Maus berührt aber nicht anklickt. Dabei lädt Google alles von der Seite herunter, nicht nur das HTML sondern auch Bilder, Javascript, Videos und so weiter. Leider funktioniert Instant Pages nur mit der Chrome-Developer-Version. Die dahinterliegende Software ist aber Open Source, so dass sie auch von anderen Browserherstellern integriert werden kann.

[Mat Honan / Andreas Donath]

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  1. Na ja, Google mit diesen Neuheiten ein Nutzer verloren. Das eine Suchanfrage sofort schneller geladen wird, klappt bei mir nicht. Aber auch bei anderen PC’s funktioniert das nicht so ganz, wie es sollte. Google benutze ich nicht mehr, wegen den fehlgeschlagenene Neuheiten, wegen der misserablen Datenschutz (sie sammeln einfach nur die Daten und verkaufen sie an Werbeunternehmen) und die Umweltschädigung mit jeder Suche. Ich empfehle http://www.ecosia.org oder http://www.znout.org (wenn man nicht auf Googles Ergebnisse verzichten möchte). Oder ixquick.com

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