Sollen Werbekunden für Datenschutzverstöße von Website-Betreibern haften?

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Im Verbraucherschutzministerium wird über einen radikalen Ansatz nachgedacht, um deutschen Datenschutz auch auf ausländischen Websites durchzusetzen: man will die (deutschen) Werbekunden in die Pflicht nehmen. Keine gute Idee, meint die Internet-Branche, fehle es den Werbenden doch an Kontrollmöglichkeiten. Mehr dazu bei ITespresso.de.

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  1. An sich erstmal ja nicht „schlimm“, aber die Krux an der Sache: Dies soll auch dann der Fall sein, wenn die Datenschutz-Regeln nicht vom werbenden Unternehmen selbst verletzt werden, sondern vom Internet-Anbieter.

    Auf den Werbemarkt übertragen, bedeutet dies, das Anzeigenkunden bei Internetfirmen (z.B. Social Networks wie Facebook, Suchmaschinen wie Google, Nachrichten-Communitys oder andere Anbieter) dafür verantwortlich gemacht werden, wenn diese Internetfirmen sich falsch verhalten. Web-Anzeigenkunden sollen also für Datenschutz-Sünden anderer büßen!

    Der Online-Werbemarkt wird sicherlich (sofern diese Ansatz umgesetzt wird) massiv geschädigt! Einen weiteren Artikel zum Thema mit weiterführenden Informationen gibt es unter http://adressdaten.wordpress.com/2011/06/14/online-werbemarkt-massiv-geschadigt-durch-neue-datenschutz-regeln/

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