Anatomie eines digitalen Massenmörders

stuxnet

In einem Video wird gezeigt, wie gefährlich der Virus Stuxnet wirklich ist.

In dem Clip wird demonstriert, wie groß das gigantische Schadenspotenzial des Virus ist. Nicht umsonst wird er die erste digitale Waffe genannt, die jemals gefertigt wurde.

Wer danach immer noch behauptet, dass hier nicht eine Regierung ihre Finger im Spiel hatte, soll eine Zentrifuge fressen gehen. [Mat Honan/Jens-Ekkehard Bernerth]

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  1. War fast noch mehr erstaunt über die Fähigkeiten des Präsentationserstellers, als über die Fähigkeiten von Stuxnet.

    Sowas müsste Powerpoint mal beherschen!

    1. Das ganze ist eher mit 3D und Videobearbeitungssoftware gemacht und mit viel Aufwand verbunden. Der typische Powerpoint nutzer ist ja jetzt schon mit den Funktionen des Programms überfordert und kann nicht mehr als Text auf eine Folie knallen, wie bitte sollte so jemand die geschätzten 6 Millionen Befehle von 3D Max, Adobe After Effects und Adobe Premiere / Adobe Photoshop kennen? Denn das alles muss man beherrschen um etwas in der Art zu entwickeln. Da stecken Monate Arbeit drin, auch wenn man’s der „Präsentation“ nicht ansieht.

  2. So eine Präsentation ist z.B. mit Cinema 4D machbar, insbesondere das Mikroskop und die Skizzen. Ob das aber tatsächlich damit gemacht wurde, keine Ahnung…

  3. Sorry, aber ich finde das Video nichts als eine beeindruckende Visualisierung eines völlig oberflächlichen Kurzberichts auf Bildzeitungsniveau. Nicht ansatzweise wird auf irgendwelche Details eingegangen, mit denen man sich irgendein Schadenspotenzial ausmalen könnte.
    Typisch amerikanische Senationsheischerei.

  4. Der dritte Weltkrieg wird meiner Meinung nach nicht digital geführt. Sicher, wird es eine Rolle spielen. Auch wird dadurch vllt wie bei Stirb Langsam 4 einiges an Infrastruktur und Logistik ausfallen – aber Menschen sind anpassungsfähig. Es gibt kein Internet? Zurück zur Feder und Papier. Es gibt keinen Strom? Zurück zum Kerzenlicht.

    Das schöne an der Sache ist doch dass Computer einen Menschen nicht umbringen. Menschen bringen Menschen um. Das wird sich im dritten Weltkrieg auch nicht ändern. Dann tötet man eben nicht mit Laserwaffen sondern mit dem Klappspaten, da hilft auch keine Hacker-Armee.

  5. Stuxnet ist ein Joint Venture von CIA, Mossad und Siemens.
    Siemens hat bis zur Übernahme des Programms durch die Russen, das iranische Atomprogramm betreut, die grundlegende Infrastruktur und natürlich etwaige Hintertürchen geschaffen. Dann wurde in Kooperation mit beiden Geheimdiensten Stuxnet entwickelt, um das Atomprogramm zu sabotieren. That’s it.

    Was ich nicht verstehe ist, weshalb solch fragile Infrastruktur, wie z.B. AKWs, keine in sich geschlossenen Systeme haben.

  6. @masi

    Das sehe ich auch so.
    Dieser ganze Hype um terroristische Bedrohungen durch das böse böse Internet, ist eine einzige große Verarschung, um mithilfe einer fiktiven Bedrohung die Freiheitsrechte der Menschen weiter einzuschränken. Das Internet ist die größte Bedrohung für die herrschende Elite, weil es „die Demokratisierung der Welt“ bedeutet. ;-)

    Darum will man’s regulieren, abschalten, etc.

  7. @masi

    Das sehe ich auch so.
    Dieser ganze Hype um terroristische Bedrohungen durch das böse böse Internet, ist eine einzige große Verarschung, um mithilfe einer fiktiven Bedrohung die Freiheitsrechte der Menschen weiter einzuschränken. Das Internet ist die größte Bedrohung für die herrschende Elite, weil es „die Demokratisierung der Welt“ bedeutet. ;-)

    Darum will man’s regulieren, abschalten, etc.

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