Juni: Die besten Apps für Windows Phone 7, Android und iOS

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Der Monat Juni und damit auch schon das erste Halbjahr 2011 ist vorbei - Grund genug, euch unsere Bestenliste für mobile Apps ans Herz zu legen. Wir haben für Windows Phone 7, Android und iOS die besten Apps zusammen gestellt, die uns diesen Monat aufgefallen sind. Darunter sind zahlreiche kostenlose, aber auch einige kostenpflichtige Anwendungen.

Windows Phone 7


Für Windows Phone 7 gibt es mittlerweile eine Menge hübscher Apps – aber welche sind die besten des Monats? Wir haben eine kleine Auswahl zusammen gestellt. (Die Links funktionieren nicht im normalen Browser)


Sliding Keyboard: Die Windows Phone-Tastatur ist zwar ziemlich gut, aber wer Swype-Eingaben bevorzugt, der sollte sich unbedingt einmal das Sliding Keyboard ansehen. Man wischt dabei mit den Fingern auf der Tastatur herum, um zu schreiben. Sie sieht etwas anders aus als das herkömmliche QWERTZ-Layout. Man benötigt auf jeden Fall etwas Einarbeitungszeit.


Foodspotting: Die Foto-App erlaubt euch Bilder mit anderen zu Teilen. Die Idee dahinter: Nicht irgendwelche Fotos sondern Restaurantbilder und natürlich auch die Fotos vom Essen selbst werden geteilt. Die App nutzt das Metro-Interface von WP7 und sieht viel besser aus als die Versionen für Android und iOS.


Angry Birds: Das Spiel ist nicht neu – aber es ist wirklich ein Hit. Losgeschleuderte Vögel, die Schweine zum Umfallen bringen gibt es nun endlich auch für Windows Phone 7. Leider kostet es Geld. 2,99 US-Dollar, um genau zu sein.


MLB At Bat 2011: Das ist die beste Sportanwendung für ein Mobilgerät, die es derzeit gibt- allerdings muss man natürlich Baseball-Fan sein. Man kann das Lieblingsteam sogar über gestreamte Radiosendungen verfolgen. Leider gibt es keine Videostreams in der Windows Phone 7-Version. Kostenpunkt: 15 US-Dollar.

IM+: Das Programm ist teuer, aber es ist die beste Instant Messenger-App für Windows Phone 7. Unterstützt werden AIM, Google Talk, Facebook, Skype, ICQ, Jabber, MySpace und Yahoo. Es hagelt Push-Hinweise, wenn neue Nachrichten eingangen sind. Für die App sind immerhin 10 US-Dollar fällig, aber es lohnt sich.

Epicurious: Eine Anwendung mit über 30.000 Rezepte, die man immer bei sich hat – auch im Supermarkt. Sortiert sind die Rezepte unter anderem nach Jahreszeiten. Einkaufslisten können direkt aus der App heraus erstellt werden. Kostenlos, aber in englischer Sprache.

Weitere Apps: Schreibt einfach in die Kommentare, welche WP7-Apps eurer Meinung nach ebenfalls erwähnenswert sind.

Android

Der Markt für Android-Apps ist so groß, dass es schwer ist, die Perlen zu finden. Wir haben es trotzdem versucht und sind auf einige erwähnenswerte Programme gestoßen.


Google+: Die neue Social-Network-Plattform von Google gibt es jetzt auch auf Android-Geräten. Den „Stream“ in dem alle Freunde, Bekannten und Kollegen erscheinen, Huddle als Gruppenchat und sogar die Bilduploadfunktion für die Cloud ist mit eingebaut. Wenn man eine Google+ Einladung erhalten hat, kann man die Android-App verwenden. Die Anwendung ist wie Google+ selbst auch kostenlos erhältlich.

Lightbox: Diese hübsche Kamera-App ist ein guter Ersatz für die Standard-Kameraanwendung. Obwohl ihr Zoom und Autofokus-Funktionen fehlen. Aber dafür gibt es 10 Bildfilter, mit denen ihr eure Fotos aufhübschen könnt. Außerdem lassen sich die Bilder über Twitter und Facebook verteilen und durch das Lightbox-Webinterface kann man auch von anderen Geräten aus auf die Bilder zugreifen, wenn sie erst einmal in der Cloud sind. Die App ist kostenlos erhältlich.

Cut the Rope: Das Spiel kommt ursprünglich aus der iOS-Welt und ist nun endlich auch für Android erhältlich. Und bei GetJar! ist es derzeit kostenlos erhältlich. Das Ziel des Spiels: Om Nom mit Süßkram füttern, in dem man strategisch geschickt Seile zerschneidet und gleichzeitig so viele Sterne wie möglich einsammelt. Es hört sich jetzt vielleicht wirklich langweilig an, aber das ist es nicht. Es macht abhängig. Auch hier ist das Vergnügen vollkommen kostenlos.


Connection Checker: Eine einfache aber sehr sinnvolle App, das euch automatisch auf UMTS umschaltet, wenn die WLAN-Verbindung zu übel ist. Außerdem wird das WLAN-Modul dann abgeschaltet. Wer eine miese UMTS-Verbindung erwischt hat, wird vom Connection -Checker ebenfalls getrennt und dann wieder versucht, sie aufzubauen. Das Spiel geht so lange, bis die Verbindung wieder deutlich besser ist.

Prox: Mit Prox könnt ihr eurer Android-Gerät steuern, ohne den Touchscreen zu berühren. Stattdessen wertet Prox die Beschleunigungs- und Lagesensoren des Mobilgeräts aus. Die erkannten Bewegungen können mit Aktionen verknüpft werden. Aktiviert wird die Erkennung mit einer Handbewegung über den Näherungssensor. Auf Kommando kann man dann zum Beispiel Apps laden, den Klingelton ändern oder Nachrichten öffnen. Die Anwendung ist keine reine Spielerei sondern hilft zum Beispiel bei kaltem Wetter das Handy zumindest rudimentär zu steuern, wenn man zum Beispiel Handschuhe anhat.

iPhone

Gerade ist die 100.000ste App im App-Store von iTunes veröffentlicht worden. Wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen und präsentieren eine Liste der für uns besten iPhone-Apps.

Flare: Diese Videocamcorder-App nimmt in HDR (High Dynamic Range) auf. Das bedeutet, dass auch die besonders hellen und die besonders dunklen Bereiche der Videos recht gut belichtet werden. So ganz echtes HDR ist es aber nicht. Dazu bräuchte man mindestens zwei Kameras, die mit unterschiedlichen Einstellungen das gleiche Filmen. Aber zumindest sehen die Videos fast genau so gut aus und deutlich besser als mit der normalen Cam. Kostenpunkt: 1,59 Euro.

iWork: Pages, Numbers, Keynote. Das Büropaket von Apple auf dem iPhone erlaubt die Bearbeitung von Dokumente, die man auf dem iPad oder dem Mac erstellt hat. Und natürlich kann man auch Dokumente auf dem iPhone erstellen und dann mit den genannten Geräte weiter bearbeiten. Apple hat die Anwendungen auf das relativ kleine Display des iPhones angepasst, so dass man tatsächlich damit arbeiten kann. Längere Texte wird man vermutlich lieber mit einer angeschlossenen Bluetooth-Tastatur tippen wollen, aber dann hat man das kleinste Büro der Welt immer in der Hosentasche. Jeweils 7,99 Euro.

Tiny Tower: Ein kostenloses Retrospiel in der Optik eines 8-Bit-Rechners aus längst vergangenen Kindheitstagen. Man baut in Tiny Towser Stockwerke in einem Gebäude aus, um „Bitizens“ dazu zu bringen, sich einzumieten. Diese kleinen quirligen Bewohner sind ganz schön anspruchsvoll – und das Ziel ist natürlich, sie im Haus zu behalten. Gut – und dann kontrolliert man ihr Leben – ein bisschen wie in SimCity, aber es macht deutlich mehr Spaß.

Auto Corrector: Das iPhone und iOS im Allgemeinen haben eine Text-Autokorrektur, die zwar gelegentlich ganz sinnvoll ist, wenn es darum geht, Vertipper auszumerzen. Aber manchmal irrt sich diese tolle Erfindung eben auch und bringt den Benutzer zur Weißglut. Klar, man kann die Autokorrektur komplett abschalten. Aber das muss nicht sein. Mit dem Auto Corrector kann man ganz einfach neue Wörter in das Wörterbuch einfügen und schon macht das iPhone nicht mehr aus „fuck“ „duck“. Und das ist doch schon einmal etwas. 0,79 Euro.

Tumblr 2.0: Die iPhone-App des Mikrobloggingdienstes Tumblr war früher einmal wirklich grottig. Aber seit dem neuen Interface ist die Anwendung richtig gut geworden. 2.0 eben. Alles ist einfacher geworden und das Schreiben eines Eintrags ist so, wie es sein sollte. Kinderleicht. Auf der Plattform könnt ihr Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- bzw. Audiodateien veröffentlichen.

iPad Apps


iOS ist vielleicht etwas überrepräsentiert durch diese separate iPad-Rubrik – aber die Apps unterscheiden sich nun einmal stark von denen fürs iPhone.

Snapseed: Dieser Fotoeditor übernimmt die U-Point-Technik von der Windows- und Mac-Software von Nik Software und bringt sie in einer speziellen Fassung auf das iPad. Was hat es damit auf sich? Um einzelne Bildbereiche zu bearbeiten, maskiert man normalerweise mit einem Pinsel den Bereich und wendet dann den gewünschten Filter an. Die U-Point-Technik macht gemalte Masken überflüssig. Dazu wird ein Punkt auf dem Bildbereich gesetzt, der verändert werden soll. Welcher Bildbereich maskiert werden soll, legt der Anwender mit einer Fingerspreizbewegung fest. Den betroffenen Bereich färbt Snapseed ein. Danach wendet man den Effekt an – und auch hier hat Snapseed eine Mehrfingertechnik eingebaut. Die intuitivste Bildbearbeitung, die es derzeit auf dem iPad gibt. 3,99 Euro.

Wacom Bamboo Paper: Diese App verwandelt den Bildschirm des iPads in ein Zeichenblatt. Natürlich malt man weiterhin mit den Fingern, auch wen Entwickler Wacom normalerweise Tablets verkauft, die mit Stiften bedient werden. Die App ist kostenlos. Ursprünglich hieß es mal nur bis Ende Juni, aber noch gibt es sie für umsonst.

Blogsy: Das Bloggerwerkzeug für das iPad ist eine gute Alternative zum Web- Admininterface von Blogs. Textformatierungen und ähnliches werden im WYSIWYG- Verfahren angezeigt. Und auch Bilder können in die Posts eingefügt werden. Das ganze funktioniert auf dem iPad wesentlich besser als ein Webinterface. Kostenpunkt: 3,99 Euro.

[Casey Chan / Andreas Donath]

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  1. IM+ sieht (vermutlich) nicht nur auf dem Windows Phone gut aus, sondern macht sich auch gut auf iPhone und sehr gut auf dem iPad. Wobei die Lokalisierung bis heute stellenweise peinlich ist, die div. Updates haben die alten „Macken“ auch nicht ausgebessert und bis heute fehlt leider immer noch eine OTR Unterstützung, die aber bis dato keines solcher Apps liefert.
    Eine kostenlose Version mit Werbung gibt es auch zum antesten. Für 8 Euro ist man dabei für die Pro-Version. Wer Geduld hat, bekommt die Anwendung aber Zeitweise für den halben Preis oder auch noch weniger. Meistens so gegen Weihnachten oder anderen US Feiertagen.

  2. Ihr habt definitiv die kostenlose TV-App dailyme für Android vergessen. Kann ich nur empfehlen. Innovatives und vor allem funktionierendes Download-Prizip statt nervigem Streaming-Schnickschnack. Filme, Serien und sogar die Tagesschau. AUSPROBIEREN!

  3. Versucht mal smartview24.cim – app+webportal kombiniert für online tracking in echtzeit, Messenger und vieles mehr….. viel spass dabei – lohnt sich

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