Neue Dropbox-AGB verschrecken Nutzer

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Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen findet sich die Online-Festplatte Dropbox in den Schlagzeilen wieder, weil sich ihre Nutzer um ihre Privatsphäre sorgen. Aktueller Anlass dafür sind Änderungen in den Nutzungsbedingungen von Dropbox, welche die Vermutung nahelegen, dass Dropbox mit den gespeicherten Daten nahezu alles tun darf.

Verständlicherweise hat das bei dem einen oder anderen Nutzer zu Panikattacken geführt. Allerdings argumentiert AgileBits, Hersteller der renommierten Passwort-Verwaltung 1Password (deren Synchronisationsfunktion auch Dropbox nutzt), dass Dropbox gar nicht um die entsprechende Änderung umhin gekommen sei. Schließlich beinhalte der Service auch eine Funktion, über die Dropbox-Nutzer Dateien für andere Nutzer zum Download bereitstellen können. Also müsse Dropbox sich eine entsprechende Genehmigung über die AGB einholen.

Der entsprechende Passus ist allerdings so formuliert, dass man ihn auch als „Dropbox darf künftig alle Dateien für Jedermann zum Download anbieten“ interpretieren konnte, was verständlicherweise für Verunsicherung gesorgt hatte. Zwischenzeitlich hat auch Dropbox selbst Stellung bezogen und die Ansicht von AgileBits untermauert. [Kat Hannaford / Tim Kaufmann]

[Via Dropbox AgileBits, Liluputing SlashGear]

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  1. Mal sehen wann auch die letzten kapieren das es egal ist was ein Unternehmen im Blog oder in pressemitteilungen verbreitet. Relevanz haben allein die AGB (und die Möglichkeiten diese auszulegen).

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