Eine eigene Schriftart für Dyslexiker

dyslexie

Menschen, die an Dyslexie leiden, haben bekanntlich Probleme Wörter oder Texte zu lesen und zu verstehen. Sie sehen Buchstaben eher wie Bilder und drehen und wenden besonders die, die einander ähnlich sehen.

Das wären zum Beispiel „d“ und „p“, „i“ und „j“ oder „n“ und „u“. Dadurch entsteht für sie entweder eine ganz andere Bedeutung oder eben überhaupt keine Bedeutung.
Mit diesem Problem hat sich die niederländische Universität Twente beschäftigt und eine neue Schriftart speziell für Dyslexiker entwickelt. Diese wurde dem Thema entsprechend „Dyslexie“ genannt.

Im Video wird erklärt, auf welche Art und Weise man die Buchstaben umformen und anpassen kann, damit Dyslexiker sie leichter erkennen können. Es sind wirklich nur wenige logische Änderungen, die trotzdem viel bewirken können, wie zusätzliches Gewicht an die untere Hälfte von Buchstaben hinzuzufügen, um ihnen ein visuelles Fundament zu geben.

Wenn bereits in der Schule solche Schriftarten öfter verwendet werden würden, hätten sowohl Dylexiker als auch andere Kinder weniger Probleme beim Lesen. [Kat Hannaford/Helene Gunin]

[via Studio Studio]

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  1. Für einen Legastheniker auch super – her damit.
    Jetzt nur noch eine Reform in der Wörter nicht mehr so änlich aussehen und klingen, (oder besser unterscheidbarer sind) dann gehts noch mehr Menschen besser.
    Nur ein kleiner Scherz, das löst zumindestens nicht vollkommen das zu grundelegende Problem.

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