Anonymous veröffentlicht 90.000 E-Mail-Adressen von Militärs

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Im Rahmen der AntiSec-Aktion haben die Hacktivisten von Anonymous 90.000 E-Mail-Adressen veröffentlicht.

Die Daten ergatterten die Hacker über einen Webserver der Consulting-Firma Booz Allen Hamilton. die in enger Verbindung zum Pentagon stehen.

Der Leak wurde ‚Military Meltdown Monday‘ getauft und beinhaltet Adresse von US CENTCOM, SOCOM, dem Marine Corps, verschiedenen Air Force-Stützpunkten, Homeland Security, State Department-Angehörigen, und wahrscheinlich auch noch Vertragspartner aus dem privaten Bereich.

Die Korrespondenz könnte den Schriftverkehr mit den Angestellten von Booz Allen bestehen, die sich oft aus ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern zusammensetzen. Im derzeitigen Vorstand sind drei Mitglieder frühere Direktoren der Nationalen Sicherheit sowie ein ehemaliger CIA-Direktor.

Zusätzlich hat Anon noch vier GByte Source-Code vom Server online gestellt. Die Beteiligung der Firma am SWIFT-Finanzüberwachungsprogaramm sei für Anon ein Grund für den Angriff gewesen.

Schließlich haben die Aktivisten noch weitere Zugänge zu anderen Regierungsagenturen gefunden, die sie in Zukunft nutzen wollen.

Ob die dann genauso einfach zu knacken sein werden wie die von Booz Allen Hamilton, die „über keinerlei Sicherheitsmechanismen verfügten“, wird sich zeigen.

Die Firma war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. [Sam Biddle/Jens-EKkehard Bernerth]

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