US-Army nutzt massiv Biometrie in Afghanistan und Irak

Afghanistan

Zwischen Freund und Feind zu unterscheiden ist eine der größten Herausforderungen für die US-Armee in Afghanistan und Irak. Aber der massive Einsatz zu biometrischen Augenscans ändert vieles, berichtet die New York Times.

Die US-Armee hat mittlerweile jeden sechsten Mann in kampffähigem Alter in Afghanistan und jeden vierten im Irak biometrisch erfasst. Millionen von Augen und Gesichtern schlummern in den Datenbanken – und die dazugehörigen Fingerabdrücke hat man ebenfalls erfasst.

Gefälschte Papiere und andere identitätsverschleiernde Maßnahmen werden so immer schwerer – sowohl für die Aufständischen als auch für Kriminelle. Jeden freut das nicht – die lokalen Behörden finden es nicht besonders gut, dass die USA eine solche riesige Datenbank der Bevölkerung aufgebaut haben.

Wie wäre das bei uns – immerhin gibt es sowas wie Datenschutz ja nicht nur in der ersten Welt – sondern genau wie die Menschenrechte kann man auch Menschen in anderen Ländern ihr recht auf Privatsphäre nicht einfach so absprechen, oder? [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via NYT]

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  1. Unfaßbar, was sich die Amerikaner alles herrausnehmen…
    Was soll sowas bringen ? Denn die, die heut Biometrisch erfasst werden, werden morgen von irgendwelchen Vollspinnern, denen man ne Uniform gegeben hat und den freibrief alles umzunieten was nicht Amerikanisch aussieht, als Kanonenfutter aus dieser Welt geballert.

    Von Menschenrechten haben die Ami´s noch nie was gehört.

  2. Sie könnten auch einfach das Internet im Irak Flächendeckend verbreiten und die Menschen dort werden sich freiwillig bei Facebook, Google+ und Konsorten anmelden.

    Vielleicht gibt es dann auch ein Irakisches Gizmodo die genauso eine Nachricht wie ihr hier kundtut kopiert um paradoxerweise selbst Facebook auf der eigenen Seite als Kommentar Funktion anbieten.

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