Selbstzahlerkassen: Weshalb sie nichts taugen

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Große Supermärkte haben in der letzten Zeit teilweise Selbstzahlerkassen aufgestellt. Damit scannt der Kunde seine Einkäufe selbst, wiegt sie gegebenenfalls ab und bezahlt dann. Eigentlich sollten sie genau so wie Bankautomaten oder Zapfsäulen zu bedienen sein. Aber die Anwender scheitern dabei. Ein Erfahrungsbericht.

Man kann in einigen Gegenden im Supermarkt einkaufen, ohne auch nur mit irgend einem Menschen zu interagieren – nicht einmal mit der Kassiererin. Mit einer Selbstzahlerkasse scannt man einfach vor dem Ausgang die Waren beziehungsweise deren Barcodes ein und bezahlt dann mit Karte. Bei Obst und Gemüse, das man abwiegen muss, scannt man den entsprechenden Bon ein.

Soweit so gut – und eigentlich leicht verständlich. Für jemanden, der mit dem Fahrrad einkaufen fährt und demzufolge keine Wocheneinkäufe oder gar Monatseinkäufe machen kann, ist das eigentlich eine feine Sache. Meist sind meine Einkäufe nur für den kommenden Tag – entsprechend schnell bin ich durch. Und ich muss mich nicht an den riesigen Kassenschlangen anstellen sondern gehe einfach an eines dieser Selbstbedienungsterminals und kassiere mich selbst ab. Natürlich passt jemand auf, dass ich nicht einfach so durchlaufe oder die teuren Artikel einfach nicht einlese.

Um fair zu bleiben: Die Maschinen sind alles andere als perfekt. Manchmal stürzt die Software ab, manchmal dauert es ewig, bis man den nächsten Artikel einscannen kann. Aber gut – das passiert an normalen Kassen auch – und auch da gibt es Bedienfehler. Aber mir sparen diese Kassen durchaus Zeit. Es sei denn, man hat den Supermarktkunden aus dem Vorhof der Hölle vor sich.

– Manche bringen gefühlte Jahreseinkäufe zu der Selbstzahlerkasse und wundern sich, warum es so verdammt lange dauert. Gut, das Schild mit den „maximal 20 Artikel“ wird einfach ignoriert.

– Deutsch sprechende Kunden wählen „türkisch“ als Bediensprache aus. Tesekkürler! Warum dauert es nur auf einmal so ewig, bis sie mit ihrem Einkauf fertig sind?

– Sie finden die Waage für Obst und Gemüse nicht oder kapieren nicht, dass man dem Gerät mitteilen muss, was da auf der Waage liegt.

– sie legen die gescannten Waren einfach in den Korb zurück und nicht in die vorgesehenen Einkaufstüten an den Wiege-Haken – so wird nämlich kontrolliert ob man die richtige Ware gescannt hat und nicht einfach das falsche Etikett. Dann geht der Scannvorgang nicht weiter. Obwohl überall Hinweisschilder stehen – die Bedienhinweise werden einfach ignoriert und auf das „scheiß System“ geschimpft.

Für IT-erfahrene Anwender ist das alles eigentlich kein Problem – aber die Normalbevölkerung schafft diese eigentlich leichten Handgriffe oft nicht. Ob das Userinterface schuld ist? Mich beschleicht immer ein Grausen, wenn ich an IT- Supportleute denke, die tagtäglich mit solchen Nutzern zu tun haben. Denn es ist ja nicht so, dass alle, die an den Kassen scheitern, keine Rechner zu Hause haben. Man kann sich vorstellen, wie welchen Problemen sich sich an Hotlines wenden.

Ich hoffe trotzdem, das die Selbstzahlerkassen erhalten bleiben. Wie seht ihr das? Kennt ihr solche Kassen und verwendet ihr sie? Was sind eure Erfahrungen mit anderen Einkäufern? Schreibt es einfach in die Kommentare. [Jack Loftus / Andreas Donath]

[Via CNET]

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  1. ich verwende diese kassen an liebsten und wenn. dann im real. ich sehe sehr viele menschen, die kläglich scheitern diese kassen zu bedienen, aber wenn man das system nicht auf dem ersten blick kapiert, wird man es damit zwangsläufig schwer haben.

    ich finde das dies ein phänomen ist: ich bin 19 jahre alt und kann jedes handy bedienen, mich in jedem user interface zurechtfinden (ob ich jetzt mit dem iphone ganz intuitiv und einfach aufgaben erledigen kann oder mit einem nokia 34 klicks brauche um eine sms abzuschicken, sei jetzt mal dahingestellt) genauso wie ihr auch! wieso aber kommt es, dass – ich nenne sie „erwachsene“ – erwachsene so massive schwierigkeiten haben z.b. ganz simpel die helligkeit ihres tv einzustellen? mein vater benutzt seit x jahren ein handy, aber erst vor einem monat habe ich ihm endlich erfolgreich beigebracht eine sms zu schreiben..

    woran liegt das? doch nicht wirklich, weil ich mit gameboy nintendo und playstation aufgewachsen bin oder?

    1. Das liegt ganz einfach daran, dass sich einige „Erwachsene“ nichts zutrauen. Sie haben Angst Sachen selber zu entdecken und womöglich etwas kaputt zu machen.
      und wenn sie Angst haben können sie auch nicht mehr logisch denken.

  2. Sinn hat das alles nur mit RFID-Etiketten.

    Durch einen kurzen Funkimpuls wird der ganze Wagen erfasst und man muss nur noch bezahlen. Hier kann man auch nichts mit durchschmuggeln.
    Dann muss die Liste gecheckt werden ob nicht zuviel drauf ist.
    Wenn bezahlt wurde werden alle Etiketten deaktiviert.

    Meines Erachtens die einzig sinnvolle Lösung.

    Leider gibt es dann wieder mehr Arbeitslose Kassierer.

    1. Wieso „leider“?
      Gibt es „leider“ keine Schiffzieher mehr (vor den Dampfschiffen)?
      Oder „leider“ keine menschlichen Mobiltoiletten?
      Was was ist? Das sind Männer mit Eimer und langem Mantel. Wie das funktionierte kann man sich denken…..
      Oder „leider“ keine Menschen mehr die die Ernte mit der Sense ernten und dem Dreschflegel trennen?

      Da braucht man nichts schönzureden, Kassierer ist eine minderwertige Arbeit die NIEMAND freiwillig machen würde, der die Wahl hat.
      Um so früher sie komplett verschwinden, um so besser.
      Das Gleiche gilt für die Regalauffüller. Wie heißt der hochtrabende Euphemismus, Fachirgendwas für Lagerlogistik?
      So wie „Systemgastronom“ für den Pommesschüttler.

      Spätestens in 20 Jahren ist die Robotik so weit, dass es (auch Androide) Arbeitsroboter gibt.
      Kassierer könnten schon in den nächsten Jahren abgeschafft werden. Mit RFID auf den Waren praktisch sofort.
      Regalauffüller sind da schon schwieriger zu ersetzen. Mit der Robotik kann man dass aber auch bis allerspätestens 2035 automatisieren.
      2035 soll es autonome Robotersoldaten geben:
      2035 – first completely autonomous robot soldiers in operation – US Department of Defense, 2006[10]

      Autonom bedeutet, da ist nur noch der menschliche Befehlsgeber in einen Büro im Heimatland nötig.
      So eine Art studierte Generäle (die selbst nicht mehr durch den Dreck gerobbt sein müssen).
      http://en.wikipedia.org/wiki/Future_of_robotics#Projected_robotics_timeline

      Dann sind auch die Polizisten abzuschaffen.
      Und auch wenn das ein paar ewig gestrige Polizisten nicht wahrhaben wollen, es wird so kommen.
      Im ewig gestrigen Deutschland mit emotionalen Scheinargumenten-Keulen (das „Menschliche“) mag es länger dauern, aber die Japaner und Koreaner führen es ein sobald es möglich ist.
      Ein Polizist muss nicht „Menschlich“ sein, denn auch der Polizist der einen Demoteilnehmer damit bedroht ihn zum Krüppel zu schlagen (im Glauben das hört in der Geräuschkulisse keiner, bzw. keiner kann es deutlich genug aufzeichnen) handelt „menschlich“. Die täglichen Morde von Polizisten (an Bürgern) in Venezuela sind auch „Menschlich“.

      Die Handwerker (natürlich auch die sich für so eine Art Herrenmenschen haltenden Meister) werden auch überflüssig werden.
      Der eigene Haushaltsroboter kann Tapezieren, Streichen, Dachdecken, Kochen (wie ein Sternekoch), Putzen, Gartenarbeit erledigen oder im selbstfahrenden Auto (das gibt es schon 2018 bis Ende des Jahrzehntes, die Technik ist fertig (Google und GE) und auf Straßen erprobt, und muss nur noch Serienreif gemacht werden) einkaufen fahren. Man kauft sich die Fähigkeiten wie heute „Apps“ über das Internet. Alternativ gibt es Open Source Apps.
      Sie werden nicht programmiert, sondern Handwerker lehren es den Roboter wie einen Lehrling.
      Sicher können sich einige weigern, aber es wird schon ein guter Handwerker bereit sein, gegen gute Bezahlung menschliche Handwerker überflüssig zu machen. Evtl. einen der in oder kurz vor dem Ruhestand steht. Da spricht auch moralisch nichts gegen. Im Gegenteil, dem sollte man einen Orden anheften!

      Und wenn mal was größeres ansteht, können sich die Nachbarn ihre Roboter gegenseitig leihen.

  3. Ich bin sehr für den Schritt hin zu Selbstzahlerkassen.
    Sie sind:
    – schneller (da in das Warten in der Schlange wegfällt)
    – einfach
    – eine große Kostenersparniss (Mitarbeiter vs. Maschine)
    – nur der nächste logische Schritt in einer modernen Welt (es sei denn man startet die Generaldiskussion ob wie Technologie wollen)
    – man spart sich das Waren aufs Bamd, Waren in Einkaufswagen, Waren in Tüten…denn darus wird:

    1. Was bist du für einer? Ich hoffe mal das du bzw einer in deiner Verwandtschaft in einem Supermarkt arbeiten und durch die Selbstzahlerkasse, in naher Zukunft arbeitslos werden.
      Wenn sich dieses Ding durchsetzt, dann haben wir Millionen von Arbeitslosen…Jap, so ist es.

      1. Und ohne industrielle Revolution mit den Spinnmaschinen etc. hätten heute Millionen Weberinnen noch Arbeit. Und wieso lassen wir überhaupt noch unsere Autos von Roboter bauen, das geht doch auch alles von Hand.

      2. man wird sich in der Zukunft damit anfreunden müssen das stupide und beschissene Arbeit durch Maschienen ersetzt wird. Wenn du scharf auf eine solche tätigkeit bist wirds schwierig ansonsten gibt es uns Menschen die chance sich um wichtigere dinge zu kümmern…

      3. @Foat is back: Mit der Argumentation wären wir noch in der Steinzeit.
        Arbeit ist nichts Tolles, Arbeit ist etwas was man minimieren sollte. Was es dann allerdings braucht sind andere gesellschaftliche Konzepte wie z.B. Arbeitszeitverkürzung oder noch besser ein bedingungsloses Grundeinkommen.

      4. Und das ist gut so.
        Weg mit dem Dreck, und das gilt für alle minderwertigen Arbeiten.
        Dazu gehört auch der Büroangestellte und der Bürobeamte (wer da Wertigkeit am Beamtenposten festmacht, ist primitiv). Die könnten schon alleine durch Software in Rechenzentren ersetzt werden heute schon.
        Mit dem E-Perso ist der Anfang gemacht. Wer braucht denn noch das Kraftfahramt? Und wenn Oma Erna in der Bank ihren Schalter“beamten“ braucht weil sie zu faul/technophob ist um den Automaten zu nutzen, soll sie dafür auch zahlen (Direktbanking ist billiger). Um so exotischer solche Trotzgreise werden, um so teurer wird es hoffentlich für die.

        Gerade beim einfachen P***l scheint Büroarbeit als etwas „besseres“ zu gelten.
        Z.B. gegenüber dem Handwerker.
        Naja, das scheint eine Frage des Standpunktes zu sein. Es heißt ja nicht ohne Grund „kleine“ Menschen, da ist der Blickwinkel ein anderer.
        Die Karkerlake schaut auch nur nach oben, bis man sie zertritt.
        Wenn ich das gegenüberstelle steht der Handwerker noch über dem Bürozombie. Egal was der verdient. Auch der A10-Beamte ist eine Karkerlake die sich nur ihr warmes sicheres (Beamtenstatus mit Unkündbarkeit) Plätzchen wo immer genug zu fressen abfällt (sicheres Gehalt…) sucht.
        Natürlich wird auch der qualifizierteste Handwerker irgendwann überflüssig.
        „I. Robot“ wird Realität werden. Noch bis 2035.

        Ich freue mich schon diebisch auf die Einführung der selbstfahrenden Autos durch Google und General Motors in 7-9 Jahren.Die sind laut Tests schon fertig, und es geht nur noch darum sie Serienreif zu machen.
        Für die Masse (auch im Preis). Wenn da Taxifahrer und LKW-Fahrer auf die Straße gehen sollten, freue ich mich schon als einsamer Gegendemonstrant (evtl. finden sich noch andere) diese Menschen zu als Parasiten zu verhöhnen. Denn wenn man Arbeit fordert die niemand braucht bzw. haben will, ist das PARASITÄR.
        Das wäre doch armseelig einen Berufskraftfahrer nur der Arbeitsbeschaffung wegen fahren zu lassen. Mal davon abgesehen dass die Mehrunfälle (Googles Roboterautos fahren heute schon sicherer als Menschen) von menschlichen Fahrern dann ein belastendes Argument für Roboterautos wären.
        Da könnten wir auch Erntemaschinen abschaffen und Menschen auf das Feld schicken….
        Aber es scheint auch ein paar Spinner zu geben die zugunsten menschlicher Arbeit so etwas wirklich befürworten.
        Besonders die, die es dann nicht träfe (für das Selbstwertgefühl brauchen die einen der „unter ihnen“ steht).

        Es wird kein ernstzunehmender Wissenschafftler, Philosoph usw. abstreiten dass die Menschheit noch bis Mitte des Jahrhunderts jegliche Nichtakademische, Nichtkünstlerische (ja, die bleiben…), Nichtsoziale komplett abschaffen wird.

        Dazu ==> http://www.youtube.com/watch?v=DTxzbQ3N9YE

        Da alle Waren und Dienstleistungen durch die Roboter im Überfluss vorhanden sind, verliert Geld seine heutige Bedeutung.
        Es wird nicht mehr von ERWERBSArbeit abhängig sein können.
        Da die nicht mehr existiert, MUSS man die Waren und Dienstleistungen ohne Gegenleistung verteilen. Geld hat da nur noch die Funktion, dass nicht ein paar austicken und sich den Keller mit Kram vollstellen den sie nicht brauchen. Sehr einfach ausgedrückt.

        Bei dieser Vollautomatisierung ist Arbeit etwas dass man aus Interesse oder von mir aus auch Statusgründen macht.
        Und genau das sind die akademischen, Künstlerischen und sozialen Berufe. Natürlich noch Dinge wie Caffes, Restaurants, Kinos (dann wohl schon 360°-3D, es muss ja besser als daheim sein) usw..
        Für Menschen mit echter BERUFUNG.

        Da ALLES im Überfluss vorhanden ist, ist es schwer festzulegen welchem monatlichen heutigen Geldwert das entspräche was die Bürger ohne Gegenleistung zugeteilt bekämen.
        Aber 10.000 wären schon realistisch. Da kann jeder auf dem Niveau leben wie jemand der heute 10.000/Monat hat.
        Unrealistische Utopie?
        Wie lebten die meisten Menschen im Mittelalter? Wie lebten sie in den 60ern? Und wie leben sie heute?
        Das ist absolut realistisch. Auch 20.000 Euro wären da kein Problem.
        Übrigens: Verbrechen aus Gier dürfte bei so einem Lebensstandard für alle wohl auch der vergangenheit angehören.
        Rauub, Betrug, Diebstahl…

        In den 60ern lebten die meisten Menschen wohl von ca. 450 Euro. Nach heutigem Geldwert.
        Was ein BGE angeht, könnte man auch heute mit 450 Euro überleben. Aber sorgenlos. Solange man eine 15m²-1Z-Wohnung für evtl. warm €200 hat, geht das inkl. Strom, Nahrung, Hygiene usw..

        Und die wären schon heute finanzierbar.
        Ein Einstieg und auch als Vorbereitung für die (guten) Zustände die uns in ~20 Jahren erwarten.

        Mit der Sicherheit im Rücken könnte auch heute niemand mehr vom beworbenen oder bestehenden Arbeitgeber erpresst werden.
        Die Löhne für Drecksarbeit würden steigen, denn es droht nicht mehr Straße (Verhungern und Erfrieren).
        Abgesehen von den armseeligen Leuten die JEDE Arbeit zu JEDEM Preis annehmen, weil sie Komplexe haben sonst nichts Wert zu sein. Paranmoia schieben sie würden von jedem verächtlich angesehen weil sie nicht arbeiten.
        Mir scheint im öffetntichen Ansehen gilt der Callcenter-Drücker oder der „kleine Angestellte“ in einer Abzockfirma mehr als der Arbeitslose.
        Diese „Kleinen Angestellten“ sollte man mal in Handschellen rausführen, damit sie merken dass es keine Entschuldigung ist ja „nur ein kleiner Angestellter“ gewesen zu sein. Dass es irrelevant ist, wie sie vom Chef geschunden wurden, Irrelevat ist dass sie davon gerade so ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten (oder auch nicht).

        Bei „Sparflamme“ und sicheren 450 Euro bis zum Lebensende muss auch niemand daran denken „was zurückzulegen“. Die Entscheidungen sind freier. Sowohl privat, als auch beruflich. Denn die 450 Euro (eigenbtlich das Doppelte) kann einem auch kein Gerichtsvollzier oder Insovenzverwalter nehmen. Das (aktuell an die 900 Euro) ist Unpfändbar.
        Eine Selbstständigkeit wäre kein Risiko auf der Straße zu landen.

        Daneben gäbe es die Möglichkeit ohne Erwerbsarbeit und ohne daraus resultierendes Risiko sich schulisch/akademisch zu verbessern, und wenn man will auch 8 oder 16h am Tag dafür zu lernen.
        Auch ganz ohne eine (Abend)schule zu besuchen. Als reine Vorbereitung.
        Mal stelle sich vor, man hätte die Zeit oder Möglichkeit ganz unverbindlich zu lernen, und erst zur Schule/Uni zu gehen wenn man den Stoff eh schon drin hat.
        Da könnte man mit Bestnoten durchsausen. Oder gleich die Nichtschülerprüfung ablegen.

  4. Fortsetzung

    Daraus wird: Waren einscannen und gleich in die Tüten.

    Was momentan nicht gut in Dtl.. Läuft sind Kinderkrankheiten. Die sind lösbar.
    Ich bin regelmäßig in den USA, dort ist es standard und funktioniert problemlos, immer.

    1. und damit machst du die Arbeit für die der Supermarkt eigentlich Personal Zahlen müsste selber. Hast du dich schon mal gefragt warum die selbst kassierten Waren dann nicht günstiger sind als jene die durch Personal kassiert werden?

  5. Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht. Schneller geht das Kassieren natürlich mit einer Person hinter der Kasse. Die ist geübt und übernimmt Fehlerkontrolle, Kundenbetreuung und Überwachung gleich mit. Der Kunde muss halt für kurze Zeit eine Personalie exklusiv in Anspruch nehmen. Ist das wirklich teurer als die Selbstzahlerkasse? Wie viel? Am längsten dautert meistens die Bezahlung. Bei Kartenzahlung könnte man das vermutlich effizienter regeln aber alte Leute, die erst ihre Münzen rauskramen und abzählen lassen, würden an einem Automaten verzweifeln.
    Wie lange man wartet hängt von den bereitgestellten Ressourcen ab. Egal ob Selbstzahler oder normale Kasse.
    Letztendlich heißt die Zukunft aber RFID.

  6. Für Kleinkram und Kleineinkäufe finde diese Kassen super!

    Man sollte nur einen Altersnachweis ausschildern…….“Personen bis 16 Jahren und Personen ab 45 Jahren bitte die normalen Kassen nutzen“
    Das würde schon sehr viele Probleme von vornherein ausschließen.

    Aber es scheint auch nur ein Problem in Deutschland zu sein, denn in Schweden läufts wesentlich einfacher, man hat nen Scanner am Einkaufswagen, alles was man in den Einkaufswagen lädt scannt man einfach ein, bei Obst und Gemüse wird vor Ort gewogen, dann den Barcodeaufkleber scannen und ab in den Einkaufswagen, an der Selbstzahlerkasse dann einfach den Scanner ins Lesegerät stecken und zack EC-Karte rein, zahlen und fertig :-)
    Da wird man nicht zusätzlich kontrolliert oder muss den Einkaufswagen wieder ausräumen und alles nochmal scannen und wiegen, die Schweden gehen davon aus das man ein erlicher Bürger ist, der alles brav und ordentlich eingescannt hat.

    Aber warum einfach wenn es auch hochtechnisiert kompliziert geht und dafür sind wir Deutschen ja Weltweit bekannt. ;-)
    Und potentielle Diebe die alles klauen wollen das unterstellen wir grundsätzlich jedem Mitbürger………….wie ich finde eine traurige Entwicklung ;-)
    Aber ganz so schlimm wie die paranoiden Amerikaner sind wir zum glück noch nicht :-D

    In diesem Sinne, die Supermärkte sollten einfach das Schwedische Modell übernehmen, einfacher geht´s nun wirklich nicht ;-)

    Gruss
    Baba

    1. Dir wünsche ich, dass dir – wenn du 45 bist … was vermutlich noch 30 Jahre dauern wird – irgendjemand sagt, telefonier mit dem Festnetz, ein Handy bekommst du nicht, dafür bist du zu doof …

      … und dass in Schweden nicht kontrolliert wird, kannst du mir nicht erzählen … leider ist es tatsächlich so, dass die Leute dazu neigen, zu betrügen … Nicht nur hier, auch in Schweden und anderswo ….

      Einfach Mal nachdenken, bevor du so einen Dünnpfiff schreibst

  7. hier in der ostschweiz hat nur die ikea selbstscannkassen. und ich finde die noch cool. ich benütz sie meistens, da ich damit (gefühlt) schneller durch bin.

    achja ich komme aus dem internetbusiness und habe wie du es sagtest mit der technik keine probleme…

  8. In den USA gibts diese Kasse seit Jahren und da funktionierts auch…die Leute müssen sich einfach nur an das neue System gewöhnen..

  9. Bei uns „“GAB““ es die auch mal nu sind sie weg und wurden durch Ramsch Tische ersetzt ich konnte damit sehr gut umgehen in et war 1-2 Minuten bezahlt zu haben war toll man konnte sich sogar zeit lassen das Kleingeld raus zu suchen und die Leute die nicht damit umgehen konnten wurde auch geholfen, von Mitarbeitern allerdings abgestürzt ist mir so ein ding noch nie.

    Also ich finde es SCHADE das sie weg sind zumindest in unserem real

  10. Solche Kassen finde ich sehr interessant. Bei mir in der Gegend gibt es sie leider nicht so oft, aber habe sie schon mal verwendet. Ich finde es um einiges schneller bei nur ein paar Sachen. Das Anstellen an den Kassen fällt weg und man spart Nerven und Zeit. Leider gibt es wirklich immer wieder Menschen, die mit solchen Geräten nicht umgehen können. Jedoch denke ich, dass diese die Geräte vielleicht nur 1-2 mal benutzen und sich danach wieder an die normalen Kassen anstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich das immer wieder antun.

    @Baba:
    Das System klingt wirklich sehr gut. Die Deutschen sollten endlich mal von der „Jeder ist ein Dieb“ Mentalität weg gehen und dem Kunden mehr vertrauen. Falls man jedoch weiter kontrollieren will muss man sich andere Möglichkeiten überlegen unter denen der normale Kunde nicht leiden muss.

  11. Ich persönlich finde die Selbstzahlerkassen eine perfide Idee abgezockter Handelsunternehmen.
    Es kann doch nicht wahr sein das man fast täglich zuschauen kann wie lebensmittelpreise steigen, die packungs größen sich schmälern und immer weniger Personal eingestellt wird für fast schon Hungerlöhne.

    Da wäre die Durchsetzung von Selbstzahlerkassen doch nur der letzte konsequente schritt der abzocker.es gibt so viele arbeitslose, die einen Job gebrauchen könnten und da kann und will ich es einfach nicht akzeptieren das bald noch weniger Jobs zur Verfügung stehen.

    Gegen die Technik an sich hab ich nix. :))

  12. Ich bin Softwareentwickler, habe also jeden Tag mit dem Computer zu tun. Man kann wohl sagen, dass ich eine gewisse Kompetenz darin besitze, zu erkennen, was ein Computer von mir will und wie ich ihn bedienen soll.
    Dennoch sehe ich keinen Vorteil darin an eine Selbstzahlerkasse zu gehen. Bankautomaten machen Sinn. Das ist eine einfache Geschichte: Karte rein, Auszahlung klicken, Betrag und PIN. Auch sind die Unterschiede und Varianten der Benutzung nicht so unterschiedlich. Aber eine Selbstzahlerkasse? Ich will nicht an einer Kasse lesen, wie ich sie bedienen soll. Ich will nicht herausfinden müssen, wann ich wo auf einen Knopf zu drücken habe.
    Ich möchte eine Bedienung dort sitzen haben, die mir dies abnimmt. Mit der ich vielleicht sogar einen Scherz machen kann, wenn sie nett ist. Aber am meisten ärgert mich, dass der Ladenbesitzer das Geld für das Personal einspart und mir Arbeit macht. Ich habe nichts davon, er das dickere Portemonnaie.

  13. Mit den selbstzahlerkassen werden doch nur arbeitsplätze abgeschafft, sie sind zwar schnell und man muss kaum anstehen aber wenn dann bei jeder kleinigkeit „bitte warten sie auf den betreuer“ steht könnt ich kotzen, meist bei DVDs und so kram!

  14. Bei IKEA gibt’s diese Teile, funktionier eigentlich auch ganz gut: ein Mitarbeiter betreut permant 4 Kassen und ist sofort zur Stelle.
    Nur nervig ist das es 3 Interfaces gibt: der eigentlich Bildschirm bei dem waren angezeigt werden, dann das kartenlesegerät mit PIN-Eingabe und noch ein Gerät wo mein sein Autogramm setzt…
    Da wäre noch verbesserungspozenzial vorhanden!

  15. ich mag diese dinger nicht:

    katastrophales user-interface
    rumgezicke bei scannen
    überforderte und gefrustete kunden
    alarmgetröte und nervige freischaltung bei altersbeschränkten waren (zb alkohol)
    kontrollpersonal mit mangelnden umgangsformen

    dann doch lieber die routinierten kassenkräfte, die schnell und effizient die schlangen abarbeiten.

    btw, schlangen an den menschlichen kassen gibt es nur weil in der regel die anzahl der dienstbereiten radikal runtergesetzt wurde…

  16. Ich persönlich stehe total auf automatisch generierte Blogbeiträge. Das ist viel effizienter, es muss nämlich kein Redakteur bezahlt werden.

    Was ich besonders perfide finde an den Kassen:
    Das die Kontrollkraft dazu gezwungen wird, ihren eigenen Job einzusparen.

  17. Ich nutze Selbstzahlerkassen bei real,- und IKEA. Bei real,- liebe ich es. Im Normalfall muss ich nur ein mal eine Option auswählen. Und zwar wenn es um die Zahlungsart geht. Ansonsten wird einfach gescannt und gut ist. Nervig ist das bei jedem gescannten Artikel der Preis viel zu laut ausgegeben wird. Vorteil jedoch, das ich beim scannen nicht ständig auf den Monitor sehen muss. Das Personal in dem Markt ist der freundlich und hilfsbereit. Ständig sehe ich die Dame eines der 4 Kassen desinfizieren. Klasse!

    Bei IKEA finde ich es unübersichtlich. Wo muss den nun die Family Card hin? Wo die EC Karte? Wo tippe ich die PIN Nummer ein? Ach ne, die wollen eine Unterschrift…

  18. wenn „der blogger“ auf arte berichtet, dass es in Staaten wie Deutschland oder Frankreich ca. 20% Illiteraten (vgl Analphabeten) gibt, dann finde ich, dass es solche Kassen eigentlich nicht geben dürfte insbesondere wenn man sich anschaut, dass es aus deren Kreisen eine genügende Anzahl an Leuten gibt, die auf diese Jobs angewiesen sind.

    Ausserdem bleibt abzuwarten ob die Kapazitäten bei den Selbstbediener-Kassen tatsächlich höher ist oder ob man auch bei denen in Zukunft wird anstehen müssen.

    Der Supermarkt meines Vertrauens erstattet übrigens den Einkauf wenn man zu lange Warten musste (teilweise oder ganz). und zwar ab 5 Minuten.
    DAS ist Service.

  19. @Baba :
    egal, ob man diese Arbeitsplatzvernichter gut oder ungut findet: Deine altersdefinierten Ausschlusskriterien sind Schwachsinn! Ich bin sehr sicher, dass viele Kiddies und auch viele „alte Säcke“ wie ich Dir aufgeblasenem und pauschalisierendem Troll EDV-technisch noch so einiges vormachen können. Es hängt nicht von dem Alter sondern von dem IQ und der Affinität zu solches Devices ab. Wobei ich mir grad nicht sicher bin, ob Du verstehen kannst, wovon ich rede. Vielleicht dann, wenn Du es schaffst, auch irgendwann einmal diese Altersklippe zu überspringen

  20. Irgendwie erschließt sich mir nicht wo darin der Zeitvorteil liegen soll, egal bei welchem System. Geschultes Personal hinter der Kasse wird es immer mind. genauso schnell bedienen, i.d.R schneller, als ein Kunde. Bei Fehlern muß man nicht erst auf einen Betreuer warten sondern er ist schon da.

    Der Vorteil scheint im Moment nur darin zu liegen das diese Kassen kaum benutzt werden und nur deshalb das Anstehen entfällt, gäbe es nur solche Kassen, wären die schlangen davor noch länger.

    Mich erinnert das an diese dämlichen Pfandrückgabeautomaten, die oft die Annahme verweigern und für jeden Scan „ewig“ brauchen. Bei einer Standard Leergutkiste kein Problem aber wehe vor dir steht jemand mit 3-4 Plastiktüten voll PET Flaschen.

    Ein großer Markt bei uns hat die jetzt wieder abgeschafft, da sitzt nun wieder jemand und nimmt einem das Leergut 100% zuverlässig und mind. doppelt so ab, drückt einem den Box in die Hand und gut ist. Genial oder!?

    Nicht jede Technische Neuerung ist auch sinnvoll.

  21. Ich halte von solchen Kassen gar nichts. Arbeitsplatz vernichtung. Und jeder der sowas unterstützt sollte sich mal fragen wann dann sein job ersetzt bzw. gestrichen wird. Pfui

  22. Erschreckend wieviele Leute eine für Kunden unnütze Abzocke, die den echten sozialen Kontakt mit anderen Menschen noch weiter begrenzt, für „gut“ heißt…
    Ich sehe absolut keinen Vorteil, wenn ein Dienstleister seine Dienstleitung auf mich überträgt um Kosten zu sparen.. Wie naiv muss man sein um sich das als „Fortschritt“ verkaufen zu lassen…
    Und bloß weil die Amis sowas schon seit Jahren einsetzen, müssen wir da auf den fahrenden Zug springen? Ich dachte, dass die jüngsten wirtschaftlichen und politischen Ereignisse den Menschen endlich mal gezeigt haben, dass nicht alles Made in USA eine zuckersüße Wohltat ist… weit gefehlt, so kann man sich irren!

    Macht endlich mal die Augen auf und hört auf euch für dumm zu verkaufen!

  23. na… die SB Kasse würde ich nur dann nutzen, wenn ich für die Arbeit, die ich dem real Markt damit abnehme, auch entlohnt werde… sprich 5% Rabatt auf Einkäufe müssten schon drin sein, dafür, dass ich die Kassiererin ersetze…

    Keine Leistung ohne Gegenleistung…

    1. Gegenleistung? Du bekommst mit Sicherheit mehr Payback Punkte oder die tollen neuen real,- Murmeln ;)
      Damit kann man die Bevölkerung am besten ködern ;)

  24. Mit Service hat das leider nichts zu tun. Wenn die „selbstabkassier-Kassen“ schneller sind als die „Profis“, dann sind einfach zu wenig Profis am Werk. Mehr Kassen und mehr Personal helfen hier leicht weiter.

    „… in den USA funktionierts ja auch“ – dazu muss man aber auch sagen, dass ich an der Kasse nebenan die Sachen nicht mal auf ein Band legen muss(macht der Kassierer) und sie dann für 1-2$ Trinkgeld auch noch zu meinem Auto gebracht bekomme.
    Wenn mir dass hier jemand anbietet, hab ich kein Problem damit dass irgendwo noch Ich-Machs-Mir-Selbst Kassen rumstehen.

  25. Wir leben in einer Zeit der Umbrüche. Technischer Fortschritt ist notwenig, aus welchen Gründen auch immer. So lange die Mehrheit der Bevölkerung aber nicht 100% damit klar kommt, wird es mit solchen Systemen Schwierigkeiten geben. Da ist die RFID Technik wohl am geeignetsten. Ich benutze die Selbstzahlerkassen auch, wenn es sich ergibt, gehe aber auch gerne an eine Kasse mit netter Kassiererin und habe vielleicht einen ebenso netten Smalltalk.
    Und genau das ist für mich der springende Punkt: Selbstzahlerkassen mögen für die Händler billiger sein. Gut geschultes, freundliches Servicepersonal aber vermittelt mir einen persönlichen Bezug zum Unternehmen. Ich kauf da einfach lieber ein, weil es meinem Bedürfnis nach Menschlichkeit näher kommt. Kassiererin und Einpackhilfe lohnen sich so im Endeffekt vermutlich viel eher

  26. Mir wäre eine Supermarkt-Flatrate lieber: monatlich pauschal 200 Euro zahlen und dann kann ich mitnehmen, so viel ich will – ganz ohne Kassenstop. :-)

  27. @Baba
    Dieses System mit den Scannern an der Wagen gibt es bei uns in der Schweiz auch.
    Nur wird da nicht automatisch davon ausgegangen, dass alle Leute ehrlich sind. Es gibt da gelegentlich Stichproben.
    Die Selbstzahlerkassen haben nur so lange einen Vorteil, bis sie von allen genutzt werden. Danach wird es da länger gehen, als an einer Kasse mit geschultem Personal.

  28. Sorry, aber wer solche Kassen für einen Fortschritt hält, ist ein Idiot. Warum sollte ich als Kunde die Arbeit machen, die Aufgabe des Dienstleisters und der dafür auch Geld verlangt?
    Was ist dann der nächste Schritt? Dass ich als Kunde den LKW des Lieferanten selbst auslade? Oder den Laden putze? Fortschritt ist für mich etwas, das der Allgemeinheit dient und nicht ausgewählten Aktionären eines Unternehmens.

  29. Der größte Sch*** überhaupt! 1. funktionierte bei mir der Automat nie richtig 2. hat man mit so einem Automaten doch nur selbst mehr arbeit als vorher 3. Arbeitsplatzvernichter. Fazit: So lange es noch normale Kassen mit Menschen gibt werde ich die Automaten verweigern, aber das muss jeder ja für sich selbst entscheiden!

    1. Wenn ich die Wahl zwischen einem Laden mit Kassierern und ohne Kassierer hätte, ich würde den ohne nehmen. Auch bei gleichem Preis.
      Auch ein paar Hundert Meter mehr wären da kein Problem.

      Arbeitsplätze zu vernichten ist etwas dass ich gerne unterstütze.

      Wie wäre es mal mit einem gemeinnützigen Verein der Supermärkte zu Selbstkosten betreibt?
      Nicht nur mit dem Ziel die Waren zu Selbstkosten billigstmöglich zu verkaufen, auch mit dem Ziel Arbeitsplatzsparende Technik der Öffetnlichkeit näher zu bringen.
      Und was wäre da besser geeignet, als ein Supermarkt der weil er keine Gewinnerzielungsabsicht hat alles Spottbillig verkaufen kann?!?
      Ich könnte mir vorstellen dass Konkurrenz da versuchen würde rechtliuch gegen vorzugehen, aber solches Gebahren könnte einen echten Shitstorm gegen diese Unternehmen auslkösen.
      Wäre ich Millärdär (oder ausreichend zig Mio), es wäre für mich ein Spaß eine nichtgewinnorientierte Supermarktkette aufzubauen und zu betreiben.

      Mal ganz sachlich, ändert sich z.B. für den Gates etwas an seinem Lebensewandel wenn er nur noch 1% seines Vermögens hätte.
      Dass der bzw. ein paar Superreiche 99% ihres Vermögens spenden wollen ist schon eine bestehende Bewegung. Schön wenn kranke und Arme in der ganzen Welt Geld bekämen, aber eine nicht gewinnorienterte Supermarktkette (die zugleich auch an größtmöglicher Automatisierung arbeiten) und evtl. Mietwohnungen und andere Unternehmen des täglichen Bedarfs, das wäre auch eine Art Lebenserfüllung.
      Echtes verändern der Gesellschaft und beschleunigen des Fortschrittes.

  30. Ich kenn die Kassen bisher nur von IKEA aber dort scheitern Menschen aller (Alters-) Klassen schon daran, dass man am Scanner einen „Knopf“ drücken muss und auf den Barcode zielen. Ich wundere mich jedesmal dass diese Leute es schaffen selbstständig Essen ihrem Leib zuzuführen oder sich nicht in der Öffentlichkeit einkacken. Sorry, aber da ist der „IT-Standort“ Deutschland weit hinter unseren EU-Nachbarn hinterher.

    Trotz allem sind mir Kassiererinnen eh lieber :-)

  31. Also ehrlich gesagt finde ich diese Kassen Super.
    In anderen Ländern ist es gang und gebe an solchen Kassen zu bezahlen.
    Nehmen wie z.B. mal England. Es schaffen sogar die älteren Leute die normalerweise nix mit der Modernen Technik zu tun haben oder nichts davon wissen wollen ohne Probleme ihren Einkauf dort zu vollziehen.
    Außerdem ist mir ehrlich gesagt eine Maschine lieber als eine total genervte Person vom Kassenpersonal.
    Klar is es nicht zu ersetzen vor allem bei Großeinkäufen, aber wenn ich nun mal nur so um die 5-10 Artikel habe kann ich das auch ruhig selbst machen und wer das ab und zu mal macht bekommt das auch in einer guten Zeit hin.
    Außerdem wenn mal ein Fehler passiert kann man keinem anderen die Schuld geben sondern muss sie sich selbst eingestehen und nicht das ohnehin schon genervte personal angeifern

  32. Bei Ikea lasse ich mir solche Dinger noch gefallen (wobei es mich auch nervt, dass ich die Arbeit machen soll und mir jemand über die Schulter guckt), aber bei einem örtlichen Warenhaus sind die Dinger der reinste Reinfall.

    1. Die Menüs sind unübersichtlich, die Benutzerführung unausgereift. Warum in alles in der Welt muss ich z.B. den Kassiervorgang extra mit Button-Drücken starten? Dazu kommt, dass die Software LAHM ist. So eine vermurkste Software dürfte ich abgeben.

    2. Das Barcode-Gesuche hält auf. Ich bin nunmal kein geübter Kassierer.

    3. Wenn man weiss wo der Barcode ist und die Artikel schnell drüberziehen könnte muss man nach jedem einzelnen Teil warten. An der menschlichen Kasse gehen die Teile fünf mal so schnell über den Scanner.

    4. Für über-18-Artikel und scheinbar grundlos manche andere muss man auf die Freigabe des Personals warten. Wieder ne halbe Minute weg.

    5. Bei der menschlichen Kasse kann ich einpacken während gescannt wird. Bei der do it yourself-Kasse geht das natürlich nur nacheinander. Wieder Zeit verloren.

    6. Der Münzschlucker verschluckt sich gern.

    Zu guter Letzt verdiene ich mehr als Kassierer. Deren Arbeit zu machen ist also alles andere als wirtschaftlich.

    Letztendlich bringen diese neuen Kassen mir gar nichts. Ganz im Gegenteil geht es an menschlichen Kassen wesentlich schneller. Nur halt im fraglichen Warenhaus nicht, da gibt es nur noch drei Kassiererinnen – entsprechend ist die Schlange manchmal. Für ein nicht wirklich günstiges Warenhaus ist das einfach nur dumm. Da gehe ich lieber in den Rewe, der hat ähnliche Preise, aber dafür auch massenhaft gutes Personal.

    Günstig mit wenig Service ist ok, teuer mit mehr Service auch. Aber kaum Service für hohe Preise? So dumm bin ich nicht.

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