Samsung: Zwei Objektive sorgen bei Kompaktkameras für bessere Tiefenstaffelung

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Vergleicht man Bilder von Kompaktkameras mit denen aus Spiegelreflexkameras, fällt häufig auf, dass die kleinen Kompaktknipsen eine große Schärfentiefe haben - und es unheimlich schwer ist, durch Blendenverstellung einzelne Motivbestandteile herauszulösen und den Hintergrund unscharf zu stellen. Samsung schlägt als Lösung nun zweiäugige Kameras vor.

Die doppeläugige Kamera von Samsung funktioniert eigentlich wie zwei getrennte Apparate. Ein Objektiv nimmt mit seinem Sensor eine niedriger auflösende Version des Motivs auf – das zweite die gewohnte hochauflösende Aufnahme mit einem eigenen Sensor.

Der Bildprozessor in der Kamera errechnet nun, wie weit die fotografieren Objekte im Bild voneinander entfernt sind und erkennt die Raumtiefe. Das Motiv, auf das eigentlich scharf gestellt wurde, soll nach der anschließenden Weichzeichnung vor einem unscharfen Hintergrund erscheinen – genau wie bei „Offenblende“ einer Spiegelreflexkamera.

Das Ganze ist derzeit nur in einem Patentantrag zu sehen. Aber es wäre schon sehr interessant, das Konzept in der Realität zu sehen. Bestimmt verlocken die beiden Objektive Samsung auch, etwas 3D-mässiges in die Kamera einzubauen. [Kat Hannaford / Andreas Donath]

[Patent via Photography Bay, Wired]

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