Review: Toshibas mobiles 14-Zoll USB-Display

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Notebook-Displays sind klein aber die großen Desktop-Bildschirme kann man kaum als portabel betrachten. Wer dennoch unterwegs auf einen Zweitbildschirm nicht verzichten will, sollte sich einmal Toshibas 14-Zoll-Display ansehen. Er wird über USB mit Strom und Daten versorgt. Unser Review folgt im Anschluss.

Der Toshiba USB Mobile Monitor ist als Zweitdisplay für ein Notebook gedacht, lässt sich aber auch an einem Desktop-Rechner oder einem Tablet anschließen, sofern dort ein USB 2.0-Anschluss vorhanden ist. Auch an Macs läuft das Gerät.

Was uns gut gefiel

Das Gerät macht genau das, was sein Name verspricht. Es ist ein Display, das als Zweitgerät am USB-Port des Rechners hängt. Vornehmlich ist es für den mobilen Einsatz gedacht und da schlägt es sich gut: Immerhin benötigt man kein zweites Netzteil. Die Stromversorgung erfolgt über USB.

Die Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln haut niemanden vom Hocker – aber die zusätzlichen 14 Zoll Bildschirmdiagonale sorgen bei vielen Anwendungen für einem deutlichen Gewinn. Man stelle sich nur Photoshop mit ausgelagerten Paletten vor. Oder den Webbrowser im einen Display und die Textverarbeitung im anderen. Auch das E-Mailprogramm, Instant Messenger und Skype lassen sich wunderbar auf ein Zweitdisplay verbannen.

Der lackschwarze Monitor wird mit einer Kunstledertasche ausgeliefert, die im Betrieb auch als Ständer dient, damit das Display nicht umkippt. Außerdem schützt es das Display beim Herumtragen und sieht ziemlich schick aus. Mit einem Gewicht von ungefähr 1,27 kg ist das Display leichter als die meisten Notebooks – und durchaus tragbar.

Das Display kann durch die Tasche recht gut positioniert werden und sieht einem Tablet nicht unähnlich. Man kann es praktisch überall aufstellen – auf dem Bett, auf der Couch, auf dem Rasen im Park. Für 200 US-Dollar (umgerechnet rund 140 Euro) kriegt man ziemlich viel für sein Geld.

Was uns nicht gefiel

Das Display ist beim Betrieb über USB deutlich dunkler als ein Standard- Notebookdisplay. Das liegt natürlich an der Stromsparfunktion – denn je heller es wäre, desto mehr Saft benötigt es und das liefert der USB-Port einfach nicht. Im Lieferumfang ist ein Netzteil enthalten, durch das das Display aber deutlich heller wird. Dadurch verliert man allerdings die Vorteile der Portabilität. Man wird deshalb das Toshiba-Display als Zweitbildschirm verwenden und nicht als Hauptbildschirm – und eben jene Anwendungen darauf platzieren, die oben beschrieben wurden.

Und noch etwas: Wenn ein Gerät schon einen USB-Port belegt, dann könnte es ja auch einen Hub beinhalten. Aber der fehlt dem Toshiba USB Mobile Monitor.

Technische Daten:
Name: Toshiba 14″ USB Mobile Monitor
Bildschirm: 14-Zoll-LCD mit 1366 x 768 Pixeln
Preis: 200 US-Dollar
Gewicht: 1,27 kg
Größe: 34 x 23,9 x 1,52 cm
Für: Mac und PC

Weitere technische Daten beim Hersteller. [Casey Chan / Andreas Donath]

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  1. Wie sieht’s mit der Darstellung von „sich häufig ändernden Inhalten“ aus? Damit hatte ich bei meiner USB Grafikkarte immer Schwierigkeiten. Liegt wohl mitunter ab der zu geringen Datenrate des USB Ports. Wohl auch der Grund warum bei dem Display hier auf ein USB Hub verzichtet wurde.

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