Googles StreetView-Autos haben Millionen Handys und Laptops kartografiert

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CNET berichtet, dass die Fahrzeuge, die für Google StreetViews Häuserfassaden abfotografierten, auch die Daten von Millionen Mobilgeräten sowie deren Standorte aufgezeichnet haben - und dass Google diese Daten dann online veröffentlichte.

Die Google-Autos haben CNET zufolge die MAC-Adressen von Millionen Smartphones, Laptops und anderen WLAN-Geräten erfasst. Alle so erfassten Daten landeten in Googles öffentlich zugänglicher Geolocation-Datenbank. Die Autoren des Beitrags spekulieren darüber, dass eventuell ein Programmfehler dafür verantwortlich gewesen sein könnte, ähnlich wie bei einem früheren Fall, in dem Streetview als Datensammler aufgefallen war.

Nun ist es nicht so besonders wild, wenn jemand weiß, dass MAC-Adresse X sich am Ort Y aufgehalten hat, denn darüber lässt sich für gewöhnlich auf keine Person rückschließen. Dass Google StreetView trotz aller vergangenen Skandale immer noch so schlampig mit seinen Daten umgeht und die Lücke nicht längst geschlossen wurde – nun, das lässt befürchten, dass es Google einfach am notwendigen Gespür für den Umgang mit den Daten mangelt, die in seinen Besitz gelangen. Und das ist wahrlich keine gute Nachricht für alle, die Google ihre Mails, ihren Kalender und viele andere, essentielle Bestandteile ihres digitalen Lebens anvertrauen.

Bislang hat Google es abgelehnt, den Bericht zu kommentieren. [Sam Biddle / Tim Kaufmann]

[Via CNET]

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