Kurztest Soulra XL: Solar-Ghettoblaster mit 8 Stunden Laufzeit

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San Franciscos Klima ist nicht gerade ideal für solarbetriebene Gadgets, denn die Sonne macht sich hier doch öfter rar als mancher denkt. Trotz der suboptimalen Testbedingungen hat die solarbetriebene Eton Soulra XL einen guten Eindruck bei uns hinterlassen.

Was uns gefällt

Man muss sich einfach keine Gedanken darum machen, wo man eine Steckdose auftreibt oder wie man den nächsten Satz D-Batterien bezahlt, die dann gerade mal ne knappe Stunde durchhalten. Dank des ausgesprochen großen Solarpanels auf hält die Soulra bis zu acht Stunden durch, bevor sie an die Steckdose muss – vorausgesetzt, die Sonne scheint. Um möglichst viele der kostbaren Strahlen einfangen zu können, ohne dass man dazu die Ausrichtung der Box verändern muss, lässt sich das Panel unabhängig vom Ghettoblaster ausrichten. Außerdem klingt die Soulra laut und klar, insbesondere wenn man bedenkt, dass sie nur 22 Watt leistet. Die gummierte Außenhaut sollte zumindest vor Spritzwasser schützen.

Was uns nicht gefällt

Mit einem Gewicht von über drei Kilogramm ist die Soulra XL ein anständiges Stück Gepäck. Im direkten Sonnenlicht braucht sie immerhin fünf Stunden, um voll aufzuladen – eine kleine Ewigkeit. Schneller geht’s, in dem man die Box an der Steckdose auflädt (90 Minuten), aber damit unterläuft man natürlich Sinn und Zweck des Solarpanels. Das mit einer Antiblendschicht beschichtete Display ist eine gute Idee, erfordert aber, dass man die Displaybeleuchtung eingeschaltet lässt, damit man überhaupt etwas sieht.

Die Eton Soulra XL kostet 250 US-Dollar und ist mit zwei Hochtönern, zwei Tieftönern und vier passiven Radiatoren ausgestattet. [Andrew Tarantola / Tim Kaufmann]

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