Death Valley und Navis vertragen sich nicht

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Schon der Name sollte abschrecken. Death Valley - das Tal des Todes. Wenn man dort im Urlaub vorbeifährt, sollte man sich besser nicht auf sein Navigationssystem verlassen.

Es passiert immer wieder. Das TomTom oder das Navigon ist mit altertümlichem Kartenmaterial ausgerüstet und führt euch dorthin, wo schon lange neue Straßen gebaut und alte gesperrt sind. In den allermeisten Fällen ist das kein Problem. Aber im Death Valley, einer der heißesten Orte des Planeten, sollte man seinem Navi lieber nicht vertrauen.

Das hat Death Valley-Ranger Charlie Callagan aufgeschreckt, den er trifft immer wieder auf Familien, die sich dank ihres Navis im Death Valley verfahren. Ein Kind starb sogar, als es und seine Mutter fünf Tage lang auf einer verlassenen Minenstraße hin und hergeleitet wurden, ohne aus dem Tal herauszufinden.

Callagan kontaktierte TomTom, Navteq und Google. Zusammen haben sie es geschafft, Karten zu korrigieren und so für eine verlässliche Navigation im Tal des Todes zu sorgen. [Kwame Opam / Andreas Donath]

[Via NPR, Bild: Masaru Kamikura/ Flickr]

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  1. Kann ich so nicht bestätigen… waren vor gut 3 Wochen im Death Valley unterwegs. Unser Navi (Garmin Nüvi 1390+ mit Kartenmaterial North America 2010/2011) hat gute Dienste geleistet und sämtliche Straßen gefunden, ob Artists Drive oder Badwater Basin.
    Und sorry, man muss schon äußerst dämlich sein, wenn man sich ausschließlich auf das Navi verlässt, zumal im gesamten Death Valley Nationalpark mehr als genug Schilder vorhanden sind, um sich notfalls auch ohne Navi zurecht zu finden… wer entgegen TAUSENDER Ratschläge & Hinweise meint, mit Vattis‘ Familienkutsche einen auf Offroad-Explorer zu machen, dem ist auch mit sämtlicher Technik nicht mehr zu helfen…

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