EXIF-Daten für Google-Images

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Google hat sich eine Scheibe vom Bilderdienst Flickr abgeschnitten und zeigt nun die EXIF-Daten von Fotos in Google Images an. Das ist für Fotofreunde nicht ganz unwichtig, weil sie so sehen können, mit welcher Kamera und ggf. welchem Objektiv beziehungsweise welchen Einstellungen fotografiert wurde.

Google zeigt innerhalb von Google Images nun EXIF-Metadaten der Bilder an. Jede Digitalkamera schreibt in ihre Fotos – egal ob RAW oder JPEG – zahlreiche technische Informationen unsichtbar hinein. Sie befinden sich in der Grafikdatei und geben unter anderem Auskunft über das Kameramodell, die Einstellungen von Zeit und Blende sowie diverse andere Zusatzinformationen.

Sie ermlöglichen es dem sachverständigen Betrachter , Rückschlüsse daraus zu ziehen, wie das Foto rein technisch gemacht wurden. Manchmal steht auch die Objektivbezeichnung drin. Das hilft bei der Entscheidung, ob man selbst ein solches Objektiv kaufen möchte, deutlich mit. Denn wo sonst außer bei Fotos von normalen ANwendern kann man sehen, welche Möglichkeiten das Objektiv hat.

Flickr zeigt diese Informationen schon seit Ewigkeiten an – bei Google war das bisher nicht der Fall.

[Via Google Operating System, PetaPixel]

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  1. Ich finde immer toll wie positiv man über so etwas berichten kann ohne die negativen Punkte dabei zu beachten.
    Oder filtert google mögliche GPRS Daten heraus und zeigt diese nicht an?

    Smartphones wie das iPhone sichern z.B. die Geodaten auf einem Bild. Dann kann man es den Stalkern ja echt einfach machen sein Objekt der Begierde nach zu spionieren.

  2. Naja, ein wenig nachdenken, dann kommt man auch drauf, dass man a) die Eexifdaten ja auch ändern oder löschen kann oder b) entpsrechend sensible Bilder gar nicht erst veröffentlicht.

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