Meine Lieblings-App: WeFi

wefi-app

Da ich als Redakteur viel unterwegs bin und auch unterwegs Mails lesen und schreiben oder in sozialen Netzwerken aktiv bleiben will, bin ich oft auf der Suche nach einem offenen WLAN für mein 7-Zoll-Tablet. WeFi hilft mir dabei.

Das Tablet hat zwar eine integrierte Suchfunktion für WLANs, aber ich bin bei WeFi hängen geblieben, da mir die App optisch besser gefällt und mir hilft, schnell ein offenes Netz zu finden. WeFi ist kostenlos und nicht nur für Android zu haben, sondern auch für Windows Mobile und Symbian. Ich nutze die App unter Android 2.2.

Die App ist schnell installiert, ohne dass irgendwelche Einstellung vorgenommen werden müssen. Nach dem Start werden alle in Reichweite meines Tablets befindlichen WLAN-Zugangspunkte aufgelistet, egal ob sie geschützt oder frei zugänglich sind. Ist die Funktion Auto-Connect eingeschaltet, versucht die App, das Tablet mit einem der WLANs zu verbinden.

Hierbei werden die ungesicherten Netze in der Reihenfolge der Empfangsqualität durchsucht. Dabei landet man hin und wieder auch in WLAN-Netzwerken, die einen Webpage-Login nutzen. Das kommt oft in Cafes, Hotels oder bei Pressekonferenzen vor – die Funkverbindung ist zwar nicht geschützt, doch für die Nutzung wird ein Login benötigt.

Die geschützten WLANs überspringt WeFi zunächst. Besitzt man Zugangsdaten, kann man diese über WeFi eingeben und sich mit dem geschützten WLAN verbinden. Schafft es WeFi nicht, sich irgendwo einzuloggen, bricht die App ab und signalisiert dem Anwender mit einer netten Grafik, dass sie »aufgegeben« hat und versetzt sich in den Standby-Modus.

Die App ist simpel aufgebaut und besitzt lediglich fünf Buttons. Der Button ganz links, der wie ein Lichtschalter aussieht, schaltet das WLAN des Gerätes ein und aus. Direkt daneben kann man den Browser aufrufen.

Der mittlere Button ruft eine Ansicht der gefundenen WLANs in den Google Maps auf. So weiß man, wo der Hotspot steht, mit dem man sich gerade verbunden hat. Ich nutze diese Funktion jedoch nie, da mir der Aufbau der Karte zu lange dauert.

Interessanter ist da das vierte Icon, das die gefundenen WLANs auflistet. Mit dem Button ganz rechts lässt sich dann nur eine kurze Erklärung zur App aufrufen

Was mir gefällt

Die App hilft mir beim schnellen Auffinden und Klassifizieren aller WLANs, die im Empfangsbereich meines Tablets sind. Die Verbindung kann automatisch aufgebaut werden. Zudem läuft die App stabil, ist übersichtlich und kostenlos.

Was mir nicht gefällt

Die erwähnte Funktion zur Anzeige der WLANs in den Google Maps. Hier dauert mir der Aufbau der Karte zu lange.

Siggy Moersch, Hardware-Tester für ITespresso.de

[WeFi im Android Market, für Windows Mobile und Symbian]

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  1. Cydia: WiFiFoFum – Gerät damit in Standby und durch die Gegend laufen. Findet die App ein offenes W-LAN ertönt ein lauter Ton und du bist online.

  2. [ironie]Man braucht also schon mal eine Internetverbindung, um die Hotspots auf Googlemaps anzeigen zu lassen. Sehr clever gelöst![/ironie]

  3. Ist eine gute Sache die WeFi, schickt aber keine Alerts wenn was gefunden wird, dafür gibt es eine andere App, die das besser beherrscht: Open Wifi scanner. Man kann es sogar so einstellen, dass nur bei kostenlisen hotspots mit direktem Zugang eine Notufication angezeigt wird.

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