Bing StreetSide: Frist für Vorabwiderspruch läuft

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Und es geht schon wieder los: Die nervige Diskussion um Kartendienste und ihren Eingriff in die Privatsphäre. Die Sau, die letztes Jahr wegen Google StreetView durchs Dorf getrieben wurde, darf jetzt wieder auf die Straßen. Denn seit heute kann Widerspruch gegen die Abbildung der eigenen Hausfassade in Bing StreetSide erhoben werden.

Bis Ende September haben die Bürger die Chance, vorab einen Einspruch einzulegen. Auf dieser Webseite nimmt Microsoft diese entgegen und prüft sie dann. Dieser Service steht nur Eigentümern oder Bewohnern von Grundstücken oder Gebäuden in Deutschland zur Verfügung. Anders als bei Google StreetView kann die Verpixelung innerhalb eines Jahres auf Wunsch wieder rückgängig gemacht werden.

Natürlich lassen sich Grundstücke und Häuser auch nach dem Start von StreetSide unkenntlich machen. Aber vielleicht hat bis dahin die Zahl der Bedenkenträger abgenommen, weil sie erkannt haben wie nützlich Dienste wie StreetSide oder StreetView sein können – und wie ungefährlich.

[via basicthinking.de]

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