PayPal schlägt zurück und übergibt 1000 Anonymous IPs an das FBI

Nachdem Anon letzte Woche eine Anti-Paypal-Kampagne gestartet hat, übergab die Firma 1000 IP Adressen von mutmaßlichen Anon-Kämpfern, die im letzten Jahr für die DDoS-Angriffe verantwortlich gewesen sein sollen.

Allerdings könnte die Wirkung verpuffen. Denn selbst ein Scriptkiddie würde seine IP verschleiern, oder aber einen Angriff über einen Remote-PC starten, von erfahrenen Hackern ganz zu schweigen. Die 1000 IP-Adressen könnten also im Endeffekt eine Nullnummer sein, die dem FBI viel Arbeit, aber keine Erträge bringt.

Doch wer weiß. Vielleicht geht ja doch der ein- oder andere kleine Fisch dabei ins Netz. [Kwame Opam/Jens-Ekkehard Bernerth]

[The Hacker News][Ubergizmo]

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  1. Da bin ich gespannt, ob sie auf die Tour ihre Kunden, die das Konto gekündigt haben, an die Polizei weiter gegeben haben. Das wohl eher, als die wirklichen DDoSer. PayPal wird noch interessante Zeiten erleben. Wenn ich nicht längst gekündigt hätte, jetzt würde ich es.

    1. Doch, die gibt es, einfach mal im Netz schauen. Unzählige Kunden haben bereits gewechselt, deren Börsenkurs ist deshalb heftig eingebrochen. Ich habe keins mehr und bin froh. Im Kapitalismus kann man als Kunde mittlerweile einiges ausrichten. Wenn man will.

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