Android ist scheinbar die am wenigsten offene Open-Source-Plattform

androidrobot5911

Sorry Android. Du segelst zwar unter der Open-Source-Flagge, aber in Wahrheit bist du die geschlossenste offene Plattform, die es da draußen gibt. Und zwar mit weitem Abstand.

Im Rahmen einer von VisionMobile durchgeführten Studie wurden Android, Eclipse, der Linux-Kernel, MeeGo, Firefox, Qt, Symbian und WebKit auf die Einhaltung der Open-Source-Prinzipien untersucht, darunter „Transparenz“, „Zugänglichkeit des Source-Codes“ und „Offene Führung“. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreichte Android 23 Punkte und liegt damit weit hinterdem nächstbesseren System, das es auf 58 Prozent brachte. „Gewinner“ ist die Entwicklungsumgebung Eclipse mit 84 Prozent.

„Es gibt keine öffentliche Roadmap. Die Planung und Entwicklung wird von Google kontrolliert, ohne dass externe Dritte oder Open Handset Alliance-Mitglieder darauf Einfluss nehmen. Bei ihrem Start war die Open Handset Alliance ein Nachweis breiter, industrieller Unterstützung für Android. Heute ist die OHA nur noch ein Gremium, das über die Aufnahme neuer Mitglieder abstimmt. Es gibt keine echte Organisation, keine Kommunikationsprozesse und keine regelmäßigen Mitgliedertreffen.“

Die Studie führt zahlreiche weitere Gründe auf. Klar, das ist nur eine einzige Studie, aber die Argumente sind stichhaltig und bringen vieles in ein Bild, das uns bekannt vorkommt. Android ist dadurch nicht schlechter, aber das Attribut „Open“ verdient es scheinbar nicht wirklich. [Casey Chan / Tim Kaufmann]

[Via VisionMobile, Ars Technica]

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